Luchs im Nordschwarzwald liefert weiterhin Daten für das Wildtiermonitoring

Luchs im Nordschwarzwald liefert weiterhin Daten für das Wildtiermonitoring

Der Luchs „Toni“ im Nordschwarzwald hat wieder einen Sender und liefert weiterhin Daten für das Wildmonitoring. Damit hat das Land einmal mehr bewiesen, dass die Überwachung auch bei zurückgezogenen Tieren wie dem Luchs effizient funktioniert.

„Luchs führt ein sehr geheimes Leben. Daher freue ich mich, dass die Forstwirtschaftliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) konnte das Tier wieder einfangen und ‚Toni‘ kann weiterhin wertvolle Daten über sein Leben und seine täglichen Streifzüge liefern“, sagte Forstminister Peter Hauk. Der Fang war mit Unterstützung des örtlichen Wildtierbeauftragten und der örtlichen Jäger erfolgreich. „Die gute Zusammenarbeit der Beteiligten zeigt, dass Forschung, Wildschutzbeauftragte und Jäger gemeinsam Verantwortung übernommen haben“, betonte Hauk.

Das FVA-Team in Freiburg hat den Luchs „Toni“, der unter dem wissenschaftlichen Namen B3001 läuft, gefangen und mit einem neuen Senderhalsband ausgestattet. Das Tier ist bei bester Gesundheit und im Vergleich zu den erster Fang zugenommen. Es wird nun für weitere zwei Jahre wertvolle Daten über die Nutzung des Weltraums und die gefangenen Wildtiere im Nordschwarzwald liefern.

Monitoring ermöglicht weitere Einblicke in Luchse

Im Gegensatz zu dem markiert Luchs im Oberen Donautal “Toni” lebt in einem Gebiet, in dem neben seinen Hauptbeutetieren auch Rehe als potentielle Beutetiere vorkommen. Außerdem befindet sich das zuvor bestimmte Territorium des Luchses in unmittelbarer Nähe des Territorialwolfs GW852m.

„Projekte wie das seit 2004 von der FVA durchgeführte“ Luchs-Überwachung sind unverzichtbar, um weitere Erkenntnisse über diese faszinierende Wildtierart zu gewinnen“, sagte Minister Hauk. Die Daten des alten Senders werden nun von der FVA ausgewertet und geben Aufschluss über Raumverhalten und Nahrungsangebot im Nordschwarzwald.

Luchs „Toni“ wurde erstmals im Oktober 2019 im Nordschwarzwald nachgewiesen. In Zusammenarbeit mit KORA, der staatlichen Organisation für Raubtierökologie und Wildtiermanagement, konnte der Schweizer Jura als Ursprungsregion identifiziert werden.

Lynx sind das ganze Jahr über geschlossen

Als Wildtierart, die Teil des Naturschutzmanagements der Jagd- und Wildtiermanagementgesetz zugewiesen, dürfen sie nicht bejagt werden und sind daher ganzjährig geschlossen. In Baden-Württemberg ist das Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) für Luchse zuständig.

Seit 2004 ist die Forstliche Forschungs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) für das landesweite Monitoring des Luchses zuständig. Der erste eindeutige und dokumentierte Nachweis des Vorkommens des Luchses in Baden-Württemberg seit seinem Aussterben stammt aus dem Jahr 1988, als ein Tier auf der Autobahn 5 bei Freiburg überfahren wurde. Seit 2004 konnte die FVA 14 verschiedene männliche Tiere in Baden-Württemberg nachweisen. Die Luchse stammen hauptsächlich aus den angrenzenden Vorkommen im Schweizer Jura.

Die FVA bittet Sie, Luchsmitteilungen so schnell wie möglich telefonisch unter 0761 4018 274 oder per E-Mail zu senden info@wildtiermonitoring.de Bericht an. Plausible Informationen werden in einem der drei SCALP-Kategorien (C1, C2 und C3) klassifiziert.

Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Wildlife Report 2018 (PDF)

Tierwelt in Baden-Württemberg

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