Liebherr führt ein Pilotprojekt zur Impfung durch

Liebherr führt ein Pilotprojekt zur Impfung durch

Betriebsärzte sollten sich der Impfkampagne auf breiter Front anschließen, sobald mehr Impfstoffe von der Bundesregierung kommen. Diese Woche startete das erste Modellprojekt im Liebherr-Werk in Ehingen.

Nachdem Impfzentren und Arztpraxen bereits landesweit geimpft wurden, haben die Vorbereitungen für den Beginn der Impfung für die Ärzte des Unternehmens begonnen. Diese sollten landesweit in der Impfkampagne beginnen, sobald mehr Impfstoffe von der Bundesregierung kommen. Diese Woche startete das erste Modellprojekt im Liebherr-Werk in Ehingen.

“Wenn, wie angekündigt, deutlich mehr Impfstoffe von der Bundesregierung geliefert werden, werden die Unternehmen und Betriebe mit ihren Betriebsärzten die dritte Säule der Impfkampagne sein. Wir sammeln jetzt diesbezüglich Erfahrungen mit Liebherr, aber auch mit der Bundesregierung muss seine Hausaufgaben machen. Bisher gibt es keine Vorschriften darüber, wie Impfstoffe direkt in Unternehmen gelangen können – ohne ein Impfzentrum zu durchlaufen “, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha anlässlich des Impfbeginns am 27. April 2021 am Liebherr-Standort in Ehingen.

Das Modellprojekt von Liebherr hilft, offene Fragen zu klären

Mit 200 Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs aus dem staatlichen Kontingent werden Mitarbeiter über 60 Jahre, die zur Impfung berechtigt sind, vom arbeitsmedizinischen Dienst sowie freiwillige, qualifizierte Helfer aus der eigenen Belegschaft des Unternehmens geimpft. Ziel ist es, die Impfung im Unternehmen einschließlich Dokumentation und Statistik vorzubereiten und offene Fragen in diesem Zusammenhang zu klären.

„Das Interesse anderer Unternehmen ist groß. Ich freue mich, dass so viele Unternehmen ihren Mitarbeitern ein Impfangebot anbieten wollen. Aber auch im Mai gilt noch Folgendes: Schutzbedürftige haben Vorrang. Ein beeindruckendes Beispiel ist das hauseigene Impfzentrum im Liebherr-Werk in Ehingen, das diese Woche das erste Modellprojekt des Landes sein wird. Liebherr ist das erste Unternehmen, das – zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts – seine über 60 zugelassenen Mitarbeiter impfen kann “, fährt Lucha fort.

„Es geht nicht darum, unseren Mitarbeitern Privilegien zu gewähren. Die Verteilung der Impfstoffe ist staatlich geregelt und gilt auch für uns “, sagt Daniel Pitzer, kaufmännischer Leiter der Liebherr-Werk Ehingen GmbH. „Vielmehr wollen wir die Impfkampagne in der Alb-Donau-Bezirk unterstützen und freuen uns sehr, dass wir als Pilotunternehmen ausgewählt wurden. Auf diese Weise können wir dazu beitragen, die Impfzentren und Allgemeinmediziner zu entlasten und die Geschwindigkeit zu erhöhen. “”

Weitere Modellprojekte geplant

Im Mai wird auch in den staatlichen Gefängnissen ein Modellprojekt mit Betriebsärzten beginnen. Zusammen mit anderen Pilotprojekten in Unternehmen im ganzen Land sollen die Projekte dazu beitragen, besondere Herausforderungen zu klären und Fragen zur Impfung durch Unternehmensärzte und in Unternehmen zu stellen. Das Ministerium ist gut mit Vertretern der Wirtschaft abgestimmt. Das Industrie- und Handelskammern (IHKs) im Land haben sich bereit erklärt, interessierte Unternehmen zu informieren und zu koordinieren. Spätestens ab Sommer, wenn nach der Entscheidung des bundesweiter Impfgipfel am 16. April 2021 Alle Teile der Impfkampagne sind voll ausgelastet.

Das Sozialministerium hat die IHK Region Stuttgart gebeten, im Auftrag aller IHKs in Baden-Württemberg die Kommunikation und Koordination der Unternehmen für die Impfung durch Betriebsärzte zu übernehmen. Die IHKs bündeln die Interessenbekundungen von Unternehmen, die bereit sind zu impfen, und machen Vorschläge für weitere Modellprojekte.

Die Priorisierung der Impfung gilt auch in Unternehmen

Das Ministerium und die Industrie- und Handelskammer sind sich einig, dass die Impfpriorisierung auch dann gelten wird, wenn die Ärzte des Unternehmens mit Impfungen beginnen. Solange der Impfstoff noch knapp ist, muss der Impfstoff zunächst allen Personen zur Verfügung stehen, bei denen ein hohes Risiko für schwere oder tödliche Krankheiten besteht. „Das Ziel im Mai bedeutet auch: Schutz für die Menschen, die es am dringendsten brauchen. Auch wenn im Mai mehr Impfstoff erwartet wird, wird die Impfung nach dem im zunächst fortgesetzt Bundeskorona-Impfverordnung (PDF) in einer definierten Reihenfolge notwendig sein “, betonte Minister Lucha.

Dialog mit Unternehmen und Verbänden

In einem Stakeholder-Dialog mit Unternehmen und Unternehmensärzten am 28. April will das Ministerium auch offene Fragen von Unternehmen und Unternehmensärzten in einem direkten Dialog klären und hat bereits breite Einladungen gegeben.

Informationen zur Koronaimpfung: Standorte der Impfzentren und Antworten auf häufig gestellte Fragen

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