Baden-Württemberg erlaubt Auffrischungsimpfungen für Jugendliche

Landrat und Land diskutieren über Fortführung der Impfkampagne

Die Landräte und das Gesundheitsministerium besprachen die Fortführung der Impfkampagne und die notwendige Infrastruktur. Ziel ist es, gemeinsam eine Struktur zu etablieren, die einerseits langfristig ein ausreichendes Impfangebot vor Ort gewährleistet, andererseits den Steuerzahler aber nicht überfordert.

Die Impfkampagne in Baden-Württemberg steht auf festen Beinen. Im vergangenen Jahr wurden im Land mehr als 20 Millionen Impfungen durchgeführt, fünf Millionen davon allein in den letzten acht Wochen. Gesundheitsminister Manne Lucha bedankte sich bei den Landräten in einem virtuellen Treffen ausdrücklich für die Bemühungen, die neben den Angeboten in den Arztpraxen vor Ort bei den regionalen Impfstellen unternommen werden. Ziel ist es nun gemeinsam zu evaluieren, wie die Impfinfrastruktur für die kommenden Monate gestaltet werden soll, um die wichtige Auffrischungsaktion, die noch notwendigen Erstimpfungen, die Impfungen von Jugendlichen und älteren Menschen, aber auch die obligatorischen Impfungen bestimmter Berufsgruppen.

Erfolge und neue Herausforderungen

„Unser Ziel ist es, gemeinsam eine Struktur zu etablieren, die einerseits langfristig ein ausreichendes Impfangebot vor Ort garantiert, aber andererseits den Steuerzahler nicht überfordert“, so Lucha. Er zeigte sich zufrieden mit der Ankündigung der Bundesregierung, sich bis Ende des Jahres an den Kosten der Impfstellen zu beteiligen. Seit dem 18. November 2021 hat das Land zusammen mit lokalen Akteuren neben der etablierten Ärzteschaft knapp 600 weitere stationäre und mobile Impfstationen zu den Menschen gebracht. „Das ist eine tolle Leistung, aber auf unseren Erfolgen können wir uns nicht ausruhen, neue Herausforderungen stehen vor der Tür: Die hochansteckende Omikron-Variante hat in Baden-Württemberg die Oberhand gewonnen, gleichzeitig kommt nicht mehr so ​​viel Biontech-Impfstoff ins Spiel.“ Land, wie wir es uns wünschen. Leider lässt der Ansturm auf die Impfstellen nach – alle, die einer Impfung positiv gegenüberstehen, werden jetzt großteils angekurbelt.”

Zukünftig benötigte Infrastruktur: krisensicher aber auch flexibel

Vor diesem Hintergrund rechnet das Land für Februar und März mit zwei Millionen Impfpflichten pro Monat, das ist die Hälfte dessen, was allein in Baden-Württemberg im Dezember geimpft wurde. Deshalb ist es jetzt wichtig, die Infrastruktur robust und krisenfest, aber dennoch flexibel aufzustellen. „Wir werden nun gemeinsam evaluieren, inwieweit und an welchen Standorten die Impfkapazitäten langfristig aufrechterhalten werden sollten, um die niedergelassenen Ärzte weiterhin zu unterstützen und den Bedarf zu decken“, so Lucha weiter. Von einer Reduzierung der Impfeinheiten ist die Rede, gleichzeitig soll die Impfung modellhaft mit Apotheken, Tierärzten und wohl auch Zahnärzten erprobt werden. „Außerdem werden wir die gesamte Infrastruktur, zum Beispiel Informationstechnik und Hardware, vor Ort belassen, um bei Bedarf die Strukturen kurzfristig wieder hochfahren zu können“, sagt Lucha. Damit die Kreise Planungssicherheit haben, können sie mit einer Impfstelle pro 30.000 Einwohner rechnen.

Warteschlangen vermeiden

Gemeinsam mit Experten des Ministeriums für Gesundheit, Medizin und der Kreistag Es soll nun ein enger Erfahrungsaustausch stattfinden, wie die Impfkampagnen vor Ort bisher verlaufen sind, welche Lehren aus den Erfahrungen gezogen werden können und wo man nachjustieren kann. “Jetzt geht es darum, das Notwendige zu halten und gleichzeitig die Kosten dort zu senken, wo wir die Verantwortung dafür übernehmen können.”

Bis Anfang Februar soll klar sein, an welchen Standorten in Zukunft dauerhafte Impfbasen verbleiben und welche sozusagen im Stand-by-Modus betrieben werden. „Klar ist, dass wir auch in Zukunft jedem Bürger ein niedrigschwelliges Impfangebot anbieten wollen. Und wir wollen nicht, dass die Leute stundenlang in der Schlange stehen müssen. Wir müssen stets flexibel auf steigende Nachfrage reagieren können. Darauf wollen und werden wir vorbereitet sein“, so Lucha abschließend.

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