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Land verlängert Rettungspaket für krisengeschüttelte Start-ups

Das Land hat das Rettungspaket „Start-up BW Pro-Tect“ für krisengeschüttelte Start-ups verlängert und von 30 auf 36 Millionen Euro aufgestockt. Start-ups befinden sich aufgrund der Corona-Pandemie nach wie vor in einer schwierigen Lage. Das Programm hilft ihnen, die Zeit bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken.

Der Rettungsfallschirm “Start-up BW Pro-Tect” für krisengeschüttelte Start-ups wird bis Ende September verlängert und von 30 Millionen auf 36 Millionen Euro aufgestockt. Das hat der Ministerrat beschlossen. „Aufgrund der Corona-Pandemie befinden sich Start-ups nach wie vor in einer sehr schwierigen Situation. Industriepartner und Privatinvestoren gehen bislang nur zögerlich neue Start-up-Partnerschaften und Beteiligungen ein, was in der Folge für viele Gründer das Aus bedeuten kann. Das gilt nicht nur für Start-ups mit Bezug zur Gastronomie, dem Tourismus oder anderen von der Pandemie direkt betroffenen Branchen“, so Wirtschaftsminister Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Unser deutschlandweit einzigartiges Programm hilft Start-ups, die Lücke bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. In dieser Ausnahmesituation haben die Start-ups auch kompetente Ansprechpartner vor Ort, an die sie sich wenden können. “

Start-ups beschleunigen die notwendigen Transformationsprozesse

„Start-ups leisten einen wesentlichen Beitrag zur Beschleunigung der notwendigen Transformationsprozesse im Bereich Digitalisierung, Mobilität und Klimaschutz. Eine Finanzierung außerhalb des Programms würde diese wichtigen Prozesse behindern. Gerade nach der Pandemie ist Baden-Württemberg mehr denn je auf solche jungen Unternehmen angewiesen“, ergänzte die Ministerin. In Baden-Württemberg konzentriert sich die Gründungstätigkeit stärker auf Business-to-Business, also auf Geschäftskunden. „Während der Pandemie war es vielen Start-ups nicht möglich, neue Geschäftskunden zu gewinnen, sich auf Messen zu präsentieren oder bereits angekündigte Pilotprojekte umzusetzen – etwa im Bereich Smart Production, in der Industrie oder bei mittelständische Unternehmen.”

Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium unterstützt seit Juni 2020 Existenzgründungen in der Corona-Krise mit dem Förderprogramm „Start-up BW Pro-Tect“. Pro-Tect ist eine Erweiterung der bundesweit einzigartigen Frühphasenförderung “Start-up BW Pre-Seed” Auf krisengeschüttelte Start-ups, die bereits die erste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und bereits erste Markterfolge erzielt haben. Seit dem operativen Start von Pro-Tect Ende Juni 2020 wurden bereits über 140 Start-ups gefördert. Dies entspricht einem Bewilligungsvolumen von rund 25 Millionen Euro aus Landesmitteln sowie zusätzlichen Mitteln von privaten Co-Investoren in Höhe von rund fünf Millionen Euro.

“Start-up BW Pro-Tect”

„Start-up BW Pro-Tect“ wird wie ein Wandeldarlehen vergeben und kann einen Anfangskapitalbedarf von bis zu 200.000 Euro decken, davon 80 Prozent vom Staat und 20 Prozent von privaten Co-Investoren. In begründeten Ausnahmefällen kann die Förderung bis zu 400.000 Euro betragen.

Voraussetzungen für die Förderung sind:

  • Der zusätzliche Liquiditätsbedarf muss durch die negativen Auswirkungen von Corona entstanden sein.
  • Das Start-up darf nicht vor mehr als fünf Jahren gegründet worden sein und noch keine Gewinne ausgeschüttet worden sein (gemäß Art. 22 AGVO).
  • Grundsätzlich dürfen nicht mehr als zwei Millionen Euro Eigenkapital aufgenommen worden sein.
  • Es muss sich um ein wachstumsorientiertes Geschäftsmodell handeln, das im Wesentlichen durch innovative Produktentwicklungen oder Anwendungen (zB KI-Anwendungen, Plattformtechnologien, E-Commerce, Smart Green Technologies, Industrie 4.0 oder Life Sciences) unterstützt wird.
  • Die Empfehlung und die Unterstützung müssen von a Start-up BW Accelerator und Programmpartner des “Start-up BW Pre-Seed”.
  • Private Co-Investoren müssen weiterhin mindestens 20 Prozent der jeweiligen Anschubfinanzierung zu gleichen Konditionen wie der Staat übernehmen.
  • Bemessungsgrundlage für die Finanzierungssumme ist der „Cash Burn“, also die laufenden Barkosten abzüglich allfälliger Umsätze für die nächsten sechs Monate.

Das Programm ist zentraler Bestandteil der nationalen Kampagne “Start-up BW” des Wirtschaftsministeriums und wird von der L-Bank, der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, unterstützt.

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Inspiriert von Landesregierung BW

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