"Unterstützung neu starten" für Selbstständige und kleine Unternehmen

Land verlängert Corona-Hilfsprogramme bis Ende März 2022

Das Land hat die Corona-Hilfsprogramme für Unternehmen und Selbständige bis Ende März 2022 verlängert. Die Staatshilfe schließt entscheidende Lücken und unterstützt gezielt die besonders betroffenen Branchen.

Am 21. Dezember hat der Ministerrat neben der Umsetzung der Corona-Bundesprogramme Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022 beschlossen, die Corona-Hilfsprogramme des Landes zu verlängern. Der Lohn des fiktiven Unternehmers und die Rückzahlungszuschuss Corona können somit über das Jahr 2021 hinaus beantragt werden. Die Beratungsleistungen im Rahmen der Beratung zur Corona-Krise wird fortgesetzt. „Die aktuelle Dynamik des Infektionsprozesses hat erneut massive Auswirkungen auf die Geschäft in unserem Land. Deshalb werden wir die Unternehmen neben den Bundesprogrammen auch weiterhin unterstützen. Ich freue mich, dass der Ministerrat grünes Licht für die Verlängerung unserer Programme gegeben hat. Die staatlichen Beihilfen schließen entscheidende Lücken und unterstützen gezielt die besonders betroffenen Branchen“, betonte der Wirtschaftsminister Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Fiktive Unternehmerlöhne ergänzen weiterhin die Überbrückungshilfe

Der Scheinunternehmerlohn wird analog zum Überbrückungsgeld IV verlängert und kann künftig im Rahmen der Beantragung des Überbrückungsgeldes IV am Bundesplattform für den Zeitraum Januar bis März 2022. Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Zeitraum die Überbrückungshilfe IV beantragen können. „Der Scheinunternehmerlohn von 1.000 Euro pro Fördermonat kann insbesondere Solo-Selbstständigen und Inhabern von Personen- und Einzelunternehmen die Existenz sichern, da viele von ihnen kein eigenes Gehalt haben. Eine reine Fixkostenerstattung wie bei der Überbrückungshilfe reicht hier nicht aus“, erklärte Hoffmeister-Kraut. Baden-Württemberg kann seit Juni 2020 in rund 76.000 Fällen Selbstständige und Unternehmer mit dem Scheinunternehmerlohn unterstützen.

Dienstleistungsunternehmen können einen Rückzahlungszuschuss beantragen

Mit dem Förderprogramm Corona-Rückzahlungszuschuss unterstützt die Landesregierung seit September 2020 Unternehmen und Selbständige aus dem Schaustellergewerbe, der Event- und Eventbranche, der Taxi- und Mietwagenbranche sowie Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Sport, Unterhaltung und Freizeit seit Juni 2021 Auch der Zugang wird erleichtert: Der antragsberechtigte Umsatzrückgang wird gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 von 60 Prozent auf 50 Prozent reduziert sowie die Veranstaltungsbranche, sind seit fast zwei Jahren in ihrer Arbeit besonders eingeschränkt”, sagte die Ministerin. Im Gegensatz zu vielen anderen Branchen sind die Umsatzeinbußen in diesen stark betroffenen Dienstleistungsbranchen nicht aufzuholen: „Der anhaltende Einkommensmangel in Verbindung mit den laufenden Grundkosten wie den Tilgungsraten für Kreditverpflichtungen ist für viele existenzgefährdend“ Firmen. Wir geben ihnen weiterhin die Möglichkeit, vom Rückzahlungszuschuss zu profitieren. „Seit Einführung des Tilgungszuschusses wurden über 2.300 Unternehmen mit über 20 Millionen Euro unterstützt.

Krisenberatung Corona bietet niedrigschwellige Unterstützung

„In der aktuellen Situation benötigen viele kleine Unternehmen neben der finanziellen Unterstützung wieder niederschwellige Beratungsangebote. Das Spektrum reicht von Liquiditätsproblemen bis hin zu Strategien für den Neustart. Seit Beginn des Angebots haben über 2.900 Unternehmen die Beratung in Anspruch genommen. Wir sehen wieder mehr Anfragen, insbesondere von kleinen Unternehmen mit persönlichen Dienstleistungen und aus dem Gastgewerbe. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, weiterhin kostenlos Krisenberatung für Unternehmen anzubieten“, betonte Ministerin Hoffmeister-Kraut. „Damit geben wir Unternehmen ein niedrigschwelliges Angebot, um beispielsweise mit kompetenten Beratern ihre individuelle Geschäftslage zu beurteilen oder Möglichkeiten zur Liquiditätssicherung zu prüfen.“ Die Beratung erfolgt durch die Beratungsdienste RKW Baden-Württemberg (für Industrie, freie Berufe und Dienstleistungen), BWHM – Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (für das Handwerk), DEHOGA-Beratung (Gastfreundschaft) und Handelsberatung (für den Handel) angenommen. Unternehmen stehen bis zu vier kostenlose Beratungstage zur Verfügung.

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