Soziales

Land stellt Geobasisdaten kostenfrei zur Verfügung: Innovationen fördern und Geschäftsmodelle unterstützen

Das Land Baden-Württemberg hat kürzlich eine wichtige Entscheidung getroffen, die große Auswirkungen auf die Innovationen und die Wirtschaft des Landes haben wird. In einer Pressemitteilung wurde bekannt gegeben, dass ein Großteil der Geobasisdaten nun der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Diese Entscheidung ist Teil einer Strategie, um Innovationen voranzutreiben, Unternehmen bei der Entwicklung neuer Dienstleistungen und Produkte zu unterstützen und neue Geschäftsmodelle zu fördern. Ministerin Nicole Razavi betonte bei einem Festakt im Hospitalhof in Stuttgart, dass die Freigabe der Geobasisdaten dazu beitragen wird, Baden-Württemberg fit für die digitale Zukunft zu machen.

Die Geobasisdaten umfassen wichtige Informationen wie Daten des amtlichen Liegenschaftskatasters, Gelände- und Landschaftsmodelle, Luftbilder und digitale Karten. Diese Daten sind entscheidend für verschiedene Fachanwendungen in Bereichen wie Planung, Bauwesen, Landwirtschaft, Umweltschutz und Katastrophenschutz.

Durch die Freigabe der Geobasisdaten wird auch eine EU-Richtlinie umgesetzt, die vorsieht, hochwertige Datensätze von öffentlichen Stellen kostenlos der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Deutschland hat die PSI-Richtlinie bereits in nationales Recht umgesetzt und mit der Freigabe der Geobasisdaten setzt sich Baden-Württemberg an die Spitze in Sachen Offenheit und Transparenz.

Diese Entscheidung wird zweifellos positive Auswirkungen haben. Unternehmen werden Zugang zu wertvollen Daten erhalten, um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Die Öffentlichkeit wird von mehr Transparenz und Teilhabe profitieren. Die Effizienz von öffentlichen Dienstleistungen könnte verbessert werden und Baden-Württemberg könnte sich als digitale Leitregion in Europa positionieren.

Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach den Geobasisdaten hoch sein wird. Dies ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer digitalisierten Gesellschaft und zeigt, dass Baden-Württemberg bereit ist, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.

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Alexander Schneider

Alexander Schneider ist ein erfahrener Journalist aus Stuttgart, der sich auf Politik und Wirtschaft spezialisiert hat. Er hat Politikwissenschaften und Betriebswirtschaft an der Universität Hohenheim studiert und ist seitdem als Autor und Analyst für verschiedene regionale und überregionale Medien tätig. Alexander ist Mitglied des Verbands der Wirtschaftsjournalisten und hat bereits mehrere Auszeichnungen für seine tiefgründigen Analysen und investigativen Recherchen erhalten. In seiner Freizeit engagiert er sich in lokalen politischen Initiativen und ist ein begeisterter Anhänger des VfB Stuttgart.

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