Land setzt konsequente Luftreinhaltungspolitik fort

Land setzt konsequente Luftreinhaltungspolitik fort

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs bestätigt die große Bedeutung der Luftreinhaltung. Baden-Württemberg ist mit den Maßnahmen des Verkehrsministeriums auf dem richtigen Weg.

In Baden-Württemberg sind die Bemühungen um saubere Luft nach den Worten des Verkehrsministers Winfried Hermann konsequent weitergeführt. Er sagte am Donnerstag, den 3. Juni: „Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (PDF) unterstreicht einmal mehr die hohe Bedeutung der Luftreinhaltung und bestätigt, dass wir mit unseren ambitionierten Luftreinhaltungsmaßnahmen auf dem richtigen Weg sind. In den letzten Jahren wurde im Land eine ganze Reihe regionaler und lokaler Maßnahmen zur Luftreinhaltung umgesetzt. Dadurch konnten wir sicherstellen, dass die europäischen Grenzwerte im Südwesten fast überall eingehalten werden. Zweifellos haben Fahrzeuge, die durch Abgasmanipulation die Grenzwerte überschritten haben, die Zielerreichung erschwert und verzögert. Wir werden nicht nachlassen, dass die Grenzwerte auf den wenigen verbleibenden Streckenabschnitten dauerhaft eingehalten werden. Schließlich geht es um die Gesundheit der Anwohner auf stark befahrenen Straßen. „Zum Beispiel wurde im April 2021 in der Talstraße in Stuttgart eine Busspur eingeführt und im Mai 2021 in der Schlossstraße in Ludwigsburg Fundamente für Filterkolonnen gelegt, um auch hier die Luftqualität zu verbessern.

Das EuGH-Urteil zeigt die Notwendigkeit einer Verkehrswende und emissionsarmer Fahrzeuge

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat Deutschland dafür verurteilt, die Grenzwerte jahrelang überschritten zu haben, um deren schnelle Einhaltung sicherzustellen. Das Gerichtsverfahren betraf die Überschreitung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) in mehreren deutschen Städten – darunter Stuttgart.

Minister Hermann betonte, dass die Verkehrswende hin zu einer klima- und umweltfreundlichen Mobilität eine wichtige Voraussetzung für saubere Luft sei. „Deshalb arbeiten wir daran, den ÖPNV mit modernen Fahrzeugen, kurzen Zyklen und attraktiven Tarifen attraktiver zu machen. Unsere gezielte Förderung des Gehens und Radfahrens führt zudem zu einer Verbesserung der Lebensqualität in Städten und Gemeinden und zu einer Reduzierung der Schadstoffbelastung. “

Maßnahmen in Baden-Württemberg

Maßnahmen mit Wirkung in Baden-Württemberg sind:

  • Ausbau des Fußgänger- und Radverkehrs sowie des öffentlichen Personennahverkehrs,
  • Neuzuweisung von Verkehrsflächen, beispielsweise in Form von Bus- oder Radwegen,
  • Maßnahmen zur Verkehrssteuerung und Verkehrsstabilisierung, zum Beispiel intelligente Verkehrssteuerung und Zuflussmessung,
  • Geschwindigkeitsbegrenzungen sowohl im Ort auf den von Luftverschmutzung betroffenen Strecken auf 40 km/h als auch bei der Anfahrt zu den betroffenen Streckenabschnitten und auf Alternativstrecken,
  • Filtersäulen zur Stickstoffdioxid-Filterung an besonderen Belastungspunkten,
  • grüne Umweltzonen,
  • Fahrverbote für Dieselfahrzeuge Euro 4 / IV und 5 / V sind nur in Stuttgart erforderlich.

Dieses Maßnahmenbündel trug indirekt auch zur beschleunigten Erneuerung des Fahrzeugparks in Stuttgart bei, wie der Vergleich mit anderen Großstädten zeigt.

Verkehrsministerium: Luftreinhaltung

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