Bildung & Wissenschaft

Land fördert weitere Projekte zur medizinischen Primärversorgung

Primärversorgungszentren offenstehen den Bürgerinnen und Bürgern künftig Erstberatung und medizinische Grundversorgung. Dadurch werden Krankenhäuser entlastet und die Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen gesichert. Das Land fördert nun weitere acht Projekte mit solange bis zu 300.000 Euro.

Die Primärversorgung ist für Patientinnen und Patienten zumeist die erste Anlaufstelle im Rahmen gesundheitlichen Problemen. Bislang erfüllt ebendiese Funktion vor allem der Hausarzt. In Zukunft sollen beim Erstkontakt auch sogenannte Primärversorgungszentren eine wichtige Rolle spielen. In sogenannten Primärversorgungszentren funktionieren Angehörige unterschiedlichster Gesundheitsberufe innig zusammen und offenstehen Bürgerinnen und Bürgern eine umfassende Betreuung. Sie entlasten damit die Krankenhäuser und sichern die Gesundheitsversorgung ohne Rest durch zwei teilbar in ländlichen Regionen.

Bereits im vergangenen Jahr hat das Sozialministerium somit verknüpfen Förderaufruf zu Primärversorgungszentren veröffentlicht, so dass gegenwärtig schon vier zukunftsweisende Projekte im Land gefördert werden. Um das Konzept in Baden-Württemberg weiter zu verspannen, unterstützt das Land nun weitere Projekte mit jeweils solange bis zu 300.000 Euro.

Sektoren der medizinischen Versorgung enger zusammenbinden

„Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass wir bislang strikt getrennte, einzelne Sektoren der medizinischen Versorgung noch enger miteinander zusammenbinden sollen“, so Gesundheitsminister Manne Lucha. „Primärversorgungszentren offenstehen neben einer Erstberatung und medizinischen Grundversorgung, auch präventive, gesundheitsfördernde, kurative, pflegerische, rehabilitative oder palliative Angebote. Unser Ziel ist es, dass jede und jeder künftig möglichst nah am Wohnort ein passendes Angebot finden kann.“

Die Ergebnisse der Projekte sollen neue Erkenntnisse liefern, wie Primärversorgungszentren und -netzwerke wie eine leichtgewichtig zugängliche Kontaktstelle für ganz Menschen mit gesundheitlichen Fragen und Problemen flächendeckend ausgestaltet werden können. Wichtig damit ist vor allem eine gute Einbindung in örtliche Strukturen.

Neuer Förderaufruf für acht Projekte

Antragsberechtigt sind kommunale Körperschaften, in Folge dessen Kommunen, Städte, Land- und Stadtkreise. Bereits begonnene Projekte sind von einer Unterstützung Ding der Unmöglichkeit. Angedacht ist die Unterstützung von solange bis zu acht Projekten jeweils vom 1. Oktober 2020 solange bis maximal zum 31. Dezember 2022. Es können solange bis zu 300.000 Euro pro Projekt beantragt werden.

Sozialministerium: Förderaufruf und Antragsformular „Konzeptionalisierung und Aufbau von Primärversorgungszentren und Primärversorgungsnetzwerken“

Koordinierungsstelle zur sektorenübergreifenden Versorgung

Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg

Klicken Sie auf Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

mehr
Erlaubt HTML-tags und Attribute: <a href="" title=""> <blockquote> <code> <em> <strong>
Nach Oben