189 Millionen Euro für Kommunen im Förderprogramm "Wassermanagement und Altlasten"

Land fördert neue Druckwasserleitung in Alpirsbach

Im Kreis Freudenstadt fördert das Land eine neue Druckwasserleitung. Dies verbessert die Abwasserreinigung, Geruchsbelästigung und den Gewässerschutz in Alpirsbach. Die Verbesserung der Qualität der Kinzig ist eine lohnende Investition in die Zukunft.

Die Stadt Alpirsbach im Kreis Freudenstadt erhält vom Land Baden-Württemberg einen Zuschuss in Höhe von 974.000 Euro für den Bau einer separaten Abwasserdruckleitung. Um den Kläranlagenbetrieb und die Abflusswerte zu verbessern, sind mittel- und langfristig verschiedene bauliche Maßnahmen erforderlich. Die förderfähigen Ausgaben betragen rund 1,2 Millionen Euro, die Bauarbeiten sollen am 1. Dezember beginnen und im Herbst nächsten Jahres abgeschlossen sein.

„Für Alpirsbach ist das eine lohnende Investition in die Zukunft“, sagte Umweltministerin Thekla Walker. „Das Bauvorhaben dient der AbwasserbehandlungZur Verbesserung der Geruchsbelästigung und des Gewässerschutzes in Alpirsbach. Zum Wohle der Bürger. “

Die Kinzig wird in Zukunft sauberer

Es ist geplant, dass das vorgereinigte Abwasser lokale Brauerei über die neue, rund zwei Kilometer lange Druckwasserleitung soll es künftig direkt zur Kläranlage fließen. Dadurch kommt die Eingangsfracht der Kläranlage wesentlich gleichmäßiger an und eine gezielte Bewirtschaftung des Brauereiabwassers ist auf der Kläranlage möglich.

„Damit stellen wir sicher, dass die Kinz in Zukunft deutlich sauberer wird und auch nach starken Regenfällen kaum Materialbelastungen auftreten. Davon profitieren auch die Pflanzen und Tiere im Fluss“, sagte Minister Walker.

Gerüche können jetzt reduziert werden

Bisher wurde das Abwasser der örtlichen Brauerei über einen Kanal im Freifallhang einem Pufferbecken mit einem Fassungsvermögen von 350 Kubikmetern zugeführt. Innerhalb dieses Beckens bilden sich aufgrund der Zusammensetzung des Brauwassers vermehrt Schwefelwasserstoffe, die regelmäßig zu unangenehmen Gerüchen in der umliegenden Nachbarschaft führten.

Dieses organisch stark belastete Abwasser wird über eine Druckentwässerung in das Mischwassernetz der Stadt Alpirsbach eingeleitet. Im Mischwasserkanal zwischen dieser Einleitstelle und der Kläranlage befindet sich zudem ein Regenüberlaufbauwerk, das bei Regen anspringt und somit stark belastetes Mischwasser in die Kinzig fließt. Neben der Gewässerbelastung bei Regenwetter führt dieser Betrieb zu stark schwankenden Zulaufbelastungen der kommunalen Kläranlage, die zu instabilen Abflusswerten führen. Mit dem Neubau der Druckwasserleitung soll all dies der Vergangenheit angehören.

Ministerium für Umwelt, Klima und Energie: Sammlung und Reinigung von Abwasser

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