Länderübergreifender Sicherheitstag

Länderübergreifender Sicherheitstag

Um die Sicherheit zu stärken und Straftaten im öffentlichen Raum zu bekämpfen, veranstaltet Baden-Württemberg am 25. September 2020 zusammen mit den Bundesländern Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland einen grenzüberschreitenden Such- und Sicherheitstag.

Das Schlagwort “Social Distancing” beschreibt die Situation während Corona-Pandemie: Insbesondere in der ersten Jahreshälfte zogen viele Menschen hauptsächlich in die häusliche Umgebung und vermieden den Kontakt mit Freunden, Bekannten und der Familie. Einige der öffentlichen Räume waren leer. Für Kriminelle nahm die Anzahl der Kriminalitätsmöglichkeiten im öffentlichen Raum während der Zeit umfangreicher Kontaktbeschränkungen ab. Das hat sich jetzt wieder geändert. In der Zwischenzeit wurden zahlreiche Kontaktbeschränkungen gelockert oder aufgehoben. Morgen, Freitag, an einem grenzüberschreitenden Such- und Sicherheitstag, werden zahlreiche Polizeibeamte koordinierte Maßnahmen ergreifen, um sich auf die Verbrechen zu konzentrieren, die das Sicherheitsgefühl der Bürger besonders beeinträchtigen.

Stimmen der teilnehmenden Länder

„Straftaten im öffentlichen Raum können das Sicherheitsgefühl der Bürger erheblich beeinträchtigen. Nach dem Unruhen in der Nacht vom 20. auf den 21. Juni 2020 in der Stuttgarter Innenstadt Wir haben sofort gehandelt und mit umfangreichen Präsenz- und Kontrollmaßnahmen bereits erreicht, dass sich die Menschen in Stuttgart und im ganzen Land sicher fühlen können. Ein weiterer Bestandteil ist der Sicherheitstag in Baden-Württemberg, an dem alle 13 regionalen Polizeipräsidien teilnehmen. Zusammen mit der Polizei in Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sind wir besonders stark vertreten. Dies unterstreicht, dass wir alle Kriminellen fest im Visier haben “, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Für den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann Der grenzüberschreitende Sicherheitstag ist dafür eine gute Gelegenheit Kooperationsvereinbarung mit Leben füllen. „Unser gemeinsames Ziel ist mehr Sicherheit auf öffentlichen Straßen und Plätzen“, erklärte Herrmann. „Am diesjährigen grenzüberschreitenden Sicherheitstag führt das oberfränkische Polizeipräsidium mit Unterstützung des Sicherheitsbeamten, der bayerischen Bereitschaftspolizei, der mittelfränkischen Reitgruppe und des bayerischen Landeskriminalamtes eine Reihe von Prioritätskontrollen durch und Präventionsveranstaltungen in der gesamten Verwaltungsregion. Die Bundespolizei und der Zoll unterstützen ebenfalls. Rund 700 Mitarbeiter sind im Einsatz. “”

„In den letzten Jahren haben wir dank unserer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bereits gute Ergebnisse bei der Bekämpfung von Einbruch in Privathaushalten erzielt. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit wird nun auf den Bereich der Sicherheit im öffentlichen Raum ausgeweitet. Zu diesem Zweck wird auch der Verkehr in Hessen genauer kontrolliert und die Präsenz im öffentlichen Raum verstärkt. Neben der Verhütung von Straftaten leisten die Bundesländer einen wichtigen Beitrag zur weiteren Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bürger “, sagte der hessische Innenminister Peter Beuth.

„Straftaten enden nicht an einer nationalen Grenze. Deshalb ist es wichtig, dass wir zusammenarbeiten, um das Sicherheitsgefühl über nationale Grenzen hinweg zu verbessern. Der grenzüberschreitende Sicherheitstag ist Teil einer ganzheitlichen Strategie und soll auf den bisherigen gemeinsamen Such- und Ermittlungserfolgen aufbauen “, sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz.

Der saarländische Minister für Inneres, Bauen und Sport, Klaus Bouillon, sagte: „Die Gewährleistung der Sicherheit im öffentlichen Raum, in dem ein großer Teil unseres sozialen und gesellschaftlichen Lebens stattfindet, ist ein ständiger Schwerpunkt der Arbeit der saarländischen Polizei. Sich auch hier sicher zu fühlen, ist eines der Grundbedürfnisse der Menschen. Der Sicherheitstag ist eine Gelegenheit, dies durch gezielte behördenübergreifende Maßnahmen zu verstärken und Prioritäten zu setzen. Die Verhütung und gegebenenfalls Verfolgung von Straßenkriminalität, Betäubungsdelikten, aber auch besonders gefährlichen Verkehrsdelikten wird im Mittelpunkt dieses Tages stehen. Da wir die Koronapandemie zweifellos noch nicht überwunden haben, werden die Behörden auch auf die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften zum Infektionsschutz achten. “”

Die Kooperationsvereinbarung

Im Juni 2019 haben Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland ein transnationales Kooperationsabkommen zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum vereinbart. Die Durchführung regelmäßiger gemeinsamer Such- und Sicherheitstage ist ein wichtiger Bestandteil eines Maßnahmenpakets, das standortspezifisch entwickelt wurde, um die bestmögliche Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten. Ein verbesserter Informationsaustausch stellt sicher, dass mehrere und insbesondere in der Region tätige Straftäter zunehmend in den Fokus gerückt werden. Zu den vereinbarten Maßnahmen gehören auch die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der forensischen Technologie, ein “Best-Practice-Ansatz” in Bezug auf Präventionskampagnen, ein eingehender Austausch über die Möglichkeiten und Chancen der angewandten Sicherheitsforschung sowie eine koordinierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

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