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Kuriose Kündigung für Stuttgarts Ahamada

Nach der merkwürdigen Gelb-Roten Karte des französischen Mittelfeldspielers Naouirou Ahamada in der 78. Minute kassierte der VfB Stuttgart am Dienstagabend in der Fußball-Bundesliga den Ausgleich zum 2:2 bei der TSG 1899 Hoffenheim. Ahamada saß nach dem Platzverweis in der Kabine wie ein Haufen Elend. Das Spiel endete 2:2 und der VfB verpasste den ersten Auswärtssieg seit über einem Jahr.

Naouirou Ahamada muss wie ein Haufen Elend in der Kabine gesessen haben. Nach der merkwürdigen Gelb-Roten Karte für den französischen Mittelfeldspieler in der 78. Minute kassierte der VfB Stuttgart am Dienstagabend in der Fußball-Bundesliga den Ausgleich zum 2:2 bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Sinsheim

Fußball | Bundesliga
Kramaric vermasselte dem VfB Stuttgart den Auftakt in Hoffenheim

Im baden-württembergischen Duell zwischen dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim gab es vier Tore und einen kuriosen Platzverweis.

Labbadia gibt Mitleid, gute Laune mit wenig Nachsicht

Die zweite Verwarnung erhielt der 20-Jährige wegen unsportlichen Verhaltens, weil er beim Feiern nach dem Führungstreffer von Kapitän Wataru Endo auf die Treppe vor dem Gästeblock stieg und mit den VfB-Fans feierte. Immerhin hatte er das Tor vorbereitet. „Die Regel ist da, deswegen hat Gelb-Rot recht. Er ist ein junger Spieler, das war eine Unaufmerksamkeit seinerseits“, sagte Sportdirektor Fabian Wohlgemuth mit milder Nachsicht. Trainer Bruno Labbadia habe den Grund für Ahamadas Platzverweis „nicht einmal mitbekommen“ und müsse vom vierten Offiziellen geklärt werden. Labbadia wollte dem Spieler keinen Vorwurf machen, es tat ihm leid: „Wir haben es mit einem sehr jungen Menschen zu tun: Wenn man ihn in der Kabine am Boden gesehen hat … Fehler gehören dazu.“ Zumal der unerfahrene Pechvogel seine erste Gelbe Karte wegen Meckerns gesehen hatte.

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Hoffenheim nutzte Stuttgarts Nummer

Die TSG nutzte die Überzahl gegen den nationalen Verfolger und glich in der vierten Minute der Nachspielzeit durch das zweite Tor des kroatischen WM-Dritten Andrej Kramaric aus. „Das ist sehr bitter. Mit der Roten Karte ändert sich das Spiel ein bisschen. Wenn wir die nicht bekommen, gehen wir meiner Meinung nach als Sieger vom Platz“, sagte der eingewechselte VfB-Profi Chris Führich im Interview. Ähnliche Worte fand auch Teamkollege Waldemar Anton: „Wenn es am Ende entscheidet, dann ist das super ärgerlich“, sagt der Verteidiger nach dem Spiel.

Florian Müller klagt über fehlenden Big Point

Zwischendurch hatte Serhou Guirassy für die abstiegsbedrohten Stuttgarter ausgeglichen. Dass es mit dem ersten Auswärtssieg der Schwaben seit über einem Jahr nicht geklappt hat, konnte selbst Torhüter Florian Müller nicht glauben. Zumal der VfB dann punktuell mit Hoffenheim gleichgezogen wäre. „Das wäre heute ein absoluter Knaller gewesen. Wir haben gekämpft, das ist brutal bitter und extrem nervig“, klagte er.

Quelle: SWR – Kuriose Kündigung für Stuttgarts Ahamada

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