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Kunter, bunter, munter: Die 30. Landesgartenschau in Wangen im Allgäu

Die 30. Landesgartenschau wurde in Wangen im Allgäu unter dem Motto „kunter, bunter, munter“ eröffnet und lockt Besucherinnen und Besucher mit einer Vielzahl von Grün- und Freizeitanlagen. Das Großereignis dauert bis zum 6. Oktober 2024 und bietet auf einem 45 Hektar großen Gelände zahlreiche Attraktionen wie die revitalisierte Obere Argen, den Argenpark und ein innovativer Aussichtsturm mit Blick über das Allgäu.

Mit über 2.000 Veranstaltungen im Sommerhalbjahr wird den Besuchern ein abwechslungsreiches kulturelles Programm geboten. Minister Peter Hauk betonte, dass die Landesgartenschau nicht nur ein blütenreiches Großereignis ist, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur touristischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wertschöpfung leistet.

Die Landesgartenschauen und Gartenschauen in Baden-Württemberg sind Teil des Programms „Natur in Stadt und Land“, das die Grün- und Freiraumgestaltung in den Städten fördert. Diese Veranstaltungen haben eine soziale Komponente, da sie die Bürgerinnen und Bürger mit einbeziehen und das Stadtklima sowie die biologische Vielfalt verbessern.

Die Landesgartenschau in Wangen im Allgäu wird als nachhaltige Stadtentwicklungsmaßnahme gesehen, die der Stadt langfristig zugutekommen wird. Das Land Baden-Württemberg ist ebenfalls auf der Landesgartenschau vertreten und präsentiert Ausstellungen zur vielfältigen Aufgaben der Wälder.

Die Landesgartenschau in Wangen ist Teil eines größeren Programms von Landes- und Gartenschauen in Baden-Württemberg, die bis 2036 vergeben sind. Die nächste Gartenschau findet 2025 in Freudenstadt-Baiersbronn und die nächste Landesgartenschau 2026 in Ellwangen an der Jagst statt.

Insgesamt bietet die Landesgartenschau in Wangen im Allgäu nicht nur eine attraktive Veranstaltung für Besucherinnen und Besucher, sondern stellt auch einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Stadtentwicklung und Förderung der regionalen Grün- und Freiraumgestaltung dar.

Siehe auch  Ausstellung zur Deportation südwestdeutscher Juden

Alexander Schneider

Alexander Schneider ist ein erfahrener Journalist aus Stuttgart, der sich auf Politik und Wirtschaft spezialisiert hat. Er hat Politikwissenschaften und Betriebswirtschaft an der Universität Hohenheim studiert und ist seitdem als Autor und Analyst für verschiedene regionale und überregionale Medien tätig. Alexander ist Mitglied des Verbands der Wirtschaftsjournalisten und hat bereits mehrere Auszeichnungen für seine tiefgründigen Analysen und investigativen Recherchen erhalten. In seiner Freizeit engagiert er sich in lokalen politischen Initiativen und ist ein begeisterter Anhänger des VfB Stuttgart.

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