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Jetzt geöffnet: Tiny House Village in Tampa Bay ist eine großartige Flucht (mit Video und Fotos)

        Bereits in den 1970er-Jahren entstand die Idee, im Zuge der Verkleinerung des Lebensstils in einem kleinen Haus zu wohnen.  Als die Weltwirtschaft in den Jahren 2007 – 2009 einen enormen Einbruch erlebte, begann die Kleinhausbewegung zu wachsen.  Heutzutage überdenken die Menschen, was sie im Leben schätzen, und entscheiden sich, mehr Anstrengungen zu unternehmen, um ihre Gemeinschaften zu stärken, die Umwelt zu heilen, Zeit mit ihren Familien zu verbringen oder Geld zu sparen.  (1)

ZONING-GESETZE EINE HERAUSFORDERUNG

Eines der größten Hindernisse der Tiny-House-Bewegung ist die Schwierigkeit, eine Wohnung zum Leben zu finden. Bebauungsvorschriften geben Mindestquadratmeter für Neubauten auf einem Fundament vor. Häufig wird zwischen kleinen (400 bis 1.000 Quadratfuß) und winzigen Häusern (weniger als 400 Quadratfuß) unterschieden, wobei einige nur 80 Quadratfuß groß sind. Je nachdem, wie das Haus registriert ist (entweder als Dauerwohnsitz, Wohnmobil oder Mobilheim), können die Bau- und Zonenvorschriften von Stadt zu Stadt unterschiedlich sein. (2)

In den letzten Jahren haben einige Staaten ihre Zonengesetze geändert, um Häuser mit einer Größe von 1000 Quadratfuß oder weniger unterzubringen. Da Tiny Houses so gebaut sind, dass sie so lange halten wie traditionelle Häuser, traditionelle Bautechniken und Materialien verwenden und größeren Häusern ästhetisch ähnlich sind, unterliegen sie den örtlichen und staatlichen Bauvorschriften.

Eine weitere Möglichkeit für Tiny Houses ist es, sie auf Räder zu stellen. Der Vorteil liegt in der Möglichkeit, das Haus je nach individuellem Lebensstil oder Bedarf von Ort zu Ort zu bewegen. Laut der Recreational Vehicle Industry Association gelten Tiny Houses auf Rädern jedoch als Wohnmobile und sind nicht für einen dauerhaften Aufenthalt geeignet. Darüber hinaus erlauben Wohnmobilparks nicht immer kleine Häuser, es sei denn, sie erfüllen die gesetzlichen Kriterien für Wohnmobile. Für Tiny Houses auf Rädern kann das Parken auf dem eigenen Grundstück durch örtliche Vorschriften gegen „Camping“ verboten sein. (2)

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MIETEN ODER KAUFEN

Die meisten Tiny Houses gelten als zu klein für Familien. Das Mieten eines Tiny House in einer Gemeinschaft wird immer beliebter, insbesondere bei Singles, jungen Berufstätigen und Rentnern, die kein eigenes Haus haben möchten. Die monatlichen Mieten können sich denen einer Wohnungsmiete annähern.

Die Tiny-House-Bewegung wird in Staaten mit wärmerem Wetter wie Florida und Kalifornien immer beliebter. Es gibt winzige Hausdörfer, in denen sowohl Einheiten als auch Grundstücke gemietet werden können. Wenn Sie Ihr eigenes Tiny House auf Rädern besitzen, können Sie es in der Regel an einen dieser Orte bringen und gegen eine monatliche Gebühr ein Grundstück mieten. Diese Gebühr beinhaltet normalerweise Wasser, Müll, Abwasser und Parkplätze. Sie zahlen für Strom, Internet und die Versicherung des Mieters.

Tampa Bay ESCAPE Village Tiny House Community in Florida ist genau so eine Gemeinschaft. Da nur 10 Einheiten zur Miete oder zum Kauf zur Verfügung stehen, sind sie voll mit einer Warteliste. Häuser gibt es in einer Reihe von Stilen und Größen. Die Mieten belaufen sich auf etwa 1000 $/Monat. Hausverkäufe kosten knapp 100.000 $ mit einer zusätzlichen Grundstücksmiete von 400 bis 600 $/Monat. (3)

HOFFNUNG FÜR DIE OBDACHLOSEN

Aufgrund ihrer geringen Kosten und relativ einfachen Bauweise werden Tiny Houses als Unterkünfte für Obdachlose übernommen, die den Bewohnern einen Übergang zur Selbstversorgung ermöglichen. (4)

Gibt es etwas, was ein Tiny House nicht kann? Ich denke, dass wir im Laufe der Zeit immer mehr Möglichkeiten finden werden, wie diese kleinen Behausungen in das Leben vieler Menschen passen.

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Quellen:

Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.

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