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Jens Lehmann, die Arsenal-Legende, wird des wütenden Kettensägenangriffs auf das Haus des Nachbarn beschuldigt

Jens Lehmann, der legendäre Arsenal-Torhüter, wurde Berichten zufolge vor der Kamera dabei erwischt, wie er in einem scheinbar langjährigen Streit mit seinem Nachbarn einen wütenden Kettensägenangriff auf ein Luxusanwesen am deutschen Starnberger See startete.

Der ehemalige deutsche Nationaltorhüter, 52, kletterte am Montagnachmittag mit der Kettensäge auf das Dach der Garage seines Nachbarn, sägte die Balken durch und verursachte laut lokalen Medienberichten einen Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro.

Lehmann, der Teil von Arsene Wengers „Invincibles“-Seite von 2003-04 war, hatte anscheinend zuvor das Stromkabel der Überwachungskamera des Grundstücks getrennt, was laut der deutschen Zeitung Bild andeutete, dass der Angriff geplant war.

Doch die Kamera zeichnete im Akkubetrieb weiter auf und übertrug Lehmanns rasenden Angriff live auf den Besitzer, der die Polizei auf das Grundstück in der Nähe von München rief.

Die Polizei prüft nun die Vorwürfe. Der Telegraph hat Lehmann um einen Kommentar gebeten.

10.000 € Schadensersatz werden ebenfalls untersucht

Laut bayerischer Polizei gab es in den letzten zwei Jahren „drei weitere Sachbeschädigungen in derselben Garage“.

Der Gesamtschaden früherer Anschläge wurde auf mehr als 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt nun, ob Lehmann auch für diese Taten verantwortlich ist.

Der Ärger zwischen den Nachbarn brodelt Berichten zufolge schon länger. Lehmann kaufte seine Villa am Starnberger See, Deutschlands zweitgrößtem Süßwasser, vor 15 Jahren für rund fünf Millionen Euro.

Der gebürtige Essener behauptet, dass 1,5 Meter der Garage auf dem Grundstück seiner weitläufigen Villa stehen und soll seine Nachbarn wegen Sachbeschädigung und Nötigung angezeigt haben.

Lehmanns bisherige Reihen

Der umstrittene Torhüter war bereits zuvor für Rechtsstreitigkeiten und Auseinandersetzungen mit Nachbarn bekannt.

Im Jahr 2000 wurde er beim Fahren mit 81 Meilen pro Stunde erwischt. Als sein Anwalt seinen Bruder als Fahrer vorstellte, lehnte der Richter dies ab und verurteilte Lehmann zu einer Geldstrafe.

Als er für Stuttgart spielte, flog er häufig mit dem Hubschrauber zum Training und ärgerte seine Nachbarn.

2009 geriet der impulsive Nationalspieler mit einem Fan in Streit und stahl ihm seine Brille.

Und in einem weiteren Vorfall bezeichnete er den Sky-Sender Dennis Aogo in einer SMS als „Ihr Token Black“.

Aber er schickte die SMS versehentlich selbst an Aogo, was dazu führte, dass er von seinem letzten Job im Vorruhestand im Vorstand des Berliner Klubs Hertha BSC entlassen wurde.

Quelle: The Telegraph

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