Jahresempfang für die im Land stationierten Streitkräfte

Jahresempfang für die im Land stationierten Streitkräfte

Die Landesregierung begrüßte Vertreter der Bundeswehr und ihrer befreundeten Streitkräfte aus Europa und den USA sowie Vertreter von Polizei, Politik, Wirtschaft und Verwaltung im Neuen Schloss in Stuttgart.

„Heute sind wir als Verbündete und Freunde zusammen – heute, am symbolischen 11. November, dem Tag des Waffenstillstands. Am 11. November 1918 unterzeichnete der aus Württemberg stammende und vor 100 Jahren ermordete Matthias Erzberger das Waffenstillstandsabkommen – und beendete damit den Ersten Weltkrieg. Unser heutiges Treffen hier in Bruchsal zeigt die Fortschritte, die wir in den letzten Jahrzehnten gemacht haben. Diese gute Zusammenarbeit der Völker für Frieden und Freiheit in Europa müssen wir bewahren und kontinuierlich weiterentwickeln. Die Soldaten unserer Bundeswehr und unsere Freunde der Streitkräfte sind Garanten des Friedens. Deshalb fühlen sich die baden-württembergische Landesregierung und die Bürger unseres Landes der Bundeswehr und ihren befreundeten Streitkräften eng, ja sehr eng und sehr freundschaftlich verbunden. Deshalb ist die Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Behörden und den lokalen Streitkräften und Verteidigungsdiensten durch ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen und Offenheit geprägt. Und deshalb haben die Bundeswehr und ihre befreundeten Streitkräfte in Baden-Württemberg einen Partner, der ihre Verdienste um Gesellschaft und Land sehr schätzt“, so der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl in Bruchsal. Minister Thomas Strobl begrüßte rund 200 Vertreter der Bundeswehr und ihrer befreundeten Streitkräfte aus Europa und den USA sowie Vertreter aus Polizei, Politik, Wirtschaft und Verwaltung zum Jahresempfang der Landesregierung für die im Land stationierten Streitkräfte in Bruchsal Schoß.

Oberst Thomas Köhring, Kommandant des Landeskommandos Baden-Württemberg, Generalleutnant Jürgen Knappe, Kommandant des Multinationalen Kommandos Einsatzführung und des Joint Support and Enabling Command der NATO, Reinhold Wismüller, Direktor im Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienste der Bundeswehr und Generalleutnant Kirk W. Smith, stellvertretender Kommandeur des United States Africa Command und Général de Brigade Vincent Giraud, Militärgouverneur von Straßburg, begrüßten die Gäste. Im Innenhof spielte das Orchester der Landespolizei Baden-Württemberg ein Fackelserenade.

Rückkehr zur Afghanistan-Mission

„Mit dem Abschluss der Mission Resolute Support sind auch die Soldaten von einem langen und schwierigen Auslandseinsatz in Afghanistan an ihre Heimatorte in Baden-Württemberg zurückgekehrt. Bei dieser Gelegenheit ist es mir besonders wichtig, allen Angehörigen der Bundeswehr zu danken, die durch die Operation Enduring Freedom, die International Security Assistance Force und die Resolute . zur Sicherheit in Afghanistan sowie zur Sicherheit in der Welt und auch in Deutschland beigetragen haben Support-Mission getan haben. Unsere Soldaten haben zweifellos die ihnen übertragenen militärischen Aufgaben erfüllt. Ihr Einsatz war kein Fehlschlag, auch wenn er angesichts der bedauerlichen Entwicklungen nach dem Einsatz in Afghanistan oft so dargestellt wird. Der Einsatz hat auch den Menschen in Baden-Württemberg mehr Sicherheit gebracht. Was die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Afghanistan anbelangt, so wird das jahrelange Engagement für Frieden und Freiheit vor allem bei der Jugend in diesem Land nicht fehlen und könnte langfristig die Basis für eine positive Entwicklung sein. Die Freude der nun an ihre Einsatzorte in Baden-Württemberg zurückgekehrten Soldaten mischt sich leider mit der Trauer der Gefallenen und Verwundeten. 59 Bundeswehrkräfte verloren in Afghanistan für unsere Freiheit und Sicherheit ihr Leben, 35 von ihnen wurden durch feindliche Aktionen getötet. Wir werden sie alle in ehrenvoller Erinnerung behalten, ebenso wie die gefallenen Soldaten unserer Verbündeten“, sagte Innenminister Thomas Strobl.

Krisen- und Katastrophenhilfe der Bundeswehr

„Die Bundeswehr ist neben ihrem militärischen Auftrag weiterhin bereit, im verfassungsrechtlichen Rahmen im Inland bei Notfällen und Katastrophen schnelle und wirksame Hilfe zu leisten. Die Herausforderungen der Corona-Pandemie und die schrecklichen Sturmereignisse in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben gezeigt, dass wir in Krisensituationen wie dieser auf die schnelle und kompetente Hilfe der Bundeswehr angewiesen sind. Und auf diese Hilfe konnten wir zählen. Dafür heute und hier ein herzliches Dankeschön – an die vierstellige Zahl an Soldaten, ohne die wir in Baden-Württemberg die Pandemie nicht so gut überstanden hätten, und auch an Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und die Landeskommando, für die erstklassige Zusammenarbeit und Unterstützung in der Corona-Situation im Land“, dankte Minister Thomas Strobl der gesamten Landesregierung.


Empfang der Bundeswehr im Neuen Schloss in Stuttgart

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