Impfkampagnen vor Ort für Personen über 80 Jahre

Impfkampagnen vor Ort für Personen über 80 Jahre

Das Sozialministerium erweitert sein Impfangebot um lokale Impfkampagnen für Menschen über 80 ab der ersten Prioritätsstufe. Zu diesem Zweck hat sie Richtlinien für interessierte Gemeinden veröffentlicht.

Das Sozialministerium erweitert sein Impfangebot: Von nun an können interessierte Kommunen die Grundlage dafür schaffen, dass die mobilen Impfungsteams des Staates zu Terminen vor Ort in die Kommunen kommen, um Menschen über 80 mit eingeschränkter Mobilität aus dem zu impfen erste Prioritätsstufe. Auf Aktionsrichtlinien (PDF) beschreibt unter anderem die Voraussetzungen, die Prozesse sowie die Auswahl und Anforderungen für die Gemeinden. Sie organisieren den Termin vor Ort, der Staat stellt den Impfstoff und das mobile Impfungsteam zur Verfügung.

„Ich freue mich sehr, dass wir den Impfstoff mit der Veröffentlichung des Konzepts und der Richtlinien für lokale Impfkampagnen der Öffentlichkeit zugänglich machen. In den ersten Modellprojekten ist es nun möglich, dass die Impfung die über 80-jährigen Bürger in der Gemeinde erreicht. Für viele von ihnen verkürzt dies die Zeit, die für die Impfung benötigt wird, erheblich “, sagte der Minister Manne Lucha. „Für unsere Impfkampagnen vor Ort sind wir auf die Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Städten und Bezirken und natürlich den Impfzentren angewiesen. Ich freue mich daher, dass einige Kommunen bereits ihr Interesse und ihre Zusammenarbeit bekundet haben. Auf diese Weise konnten wir mehrere Kommunen gewinnen, die unser Konzept in den nächsten Tagen und Wochen in Pilotprojekten umsetzen und testen werden. “”

Anforderungen für Impfkampagnen vor Ort

Die Möglichkeit eines Termins vor Ort durch das mobile Impfungsteam ist ein zusätzliches Angebot des Staates. Vor-Ort-Impfkampagnen ergänzen die etablierte Struktur der zentralen Impfzentren und Distrikt-Impfzentren und werden von den mobilen Impfungsteams durchgeführt. Sie sind nur vorübergehender, nicht dauerhafter Natur.

Voraussetzungen für Koronaimpfungen durch mobile Impfungsteams vor Ort in den Gemeinden sind, dass im Zuständigkeitsbereich des mobilen Impfungsteams des jeweiligen zentralen Impfzentrums oder des jeweiligen Bezirksimpfzentrums alle stationären Pflegeeinrichtungen Feedback geben erhalten und bereit für die Impfung sind mindestens zuerst geimpft, und alle zweiten Impfungen werden beendet. Darüber hinaus dürfen die mobilen Impfungsteams nicht an andere Aufgaben in besonders gefährdeten Gruppen gebunden sein, beispielsweise in Kindertagesstätten oder betreutes Wohnen. Die Impfzentren werden außerdem gebeten, vorab zu prüfen, inwieweit noch Unterstützung bei Impfungen in stationären Pflegeeinrichtungen in anderen Nachbarbezirken erforderlich ist. Dies hat auch im Einzelfall Vorrang.

Die Handlungsrichtlinien formulieren diese klaren Bedingungen sowie einheitliche und transparente Kriterien, nach denen die mobilen Impfungsteams in Städte und Gemeinden des Landes reisen: Bei der Auswahl der Gemeinden, die vorrangig angesprochen werden sollen, die Entfernung zum nächstgelegenen Impfzentrum und die Verkehrsverbindungen sind das entscheidende Kriterium. Darüber hinaus sollte auch die Anzahl potenzieller Impfstoffe in die Auswahl einbezogen werden.

Pilotprojekte für lokale Impfkampagnen

Der Handlungsleitfaden wurde in Abstimmung mit den Landesverbänden Baden-Württemberg und unter Beteiligung der Impfzentren entwickelt. Die folgenden Pilotgemeinden und -bezirke werden in den nächsten Tagen und Wochen Impfkampagnen für Menschen über 80 mit eingeschränkter Mobilität gemäß den Richtlinien vor Ort anbieten:

  • Stadt Ulm, Gemeindezentrum Eselsberg, 4. März 2021,
  • Stadt Leutkirch (Bezirk Ravensburg), 5. März 2021,
  • Bonndorfer Gemeinde (Bezirk Waldshut), 8. März 2021,
  • Stadt Kirchheim unter Teck (Bezirk Esslingen), 8. März 2021,
  • Gemeindeverwaltungsverein “Schwäbischer Wald” mit den Gemeinden Mutlangen, Durlangen, Spraitbach, Ruppertshofen und Täferrot (Ostalbkreis),
  • Gundelsheim Gemeinde (Bezirk Heilbronn), 13. März (erste Impfung) und 3. April 2021 (zweite Impfung),
  • Stadt Furtwangen (Bezirk Schwarzwald-Baar),
  • Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald,
  • Altbach Gemeinde (Bezirk Esslingen).

Die örtlichen Gemeinden sind der Ansprechpartner für die Impfungstermine vor Ort.

Hintergrundinformation

So funktioniert die Impfkampagne vor Ort:

  • Geplante Impfkampagnen vor Ort sind dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg zu melden (E-Mail an Message-MIT@sm.bwl.de).
  • Interessierte Kommunen melden ihr Interesse, indem sie einen zentralen Ansprechpartner und die geschätzte Anzahl der Personen, die zur Impfung berechtigt sind, in ihrem zuständigen Distrikt-Impfzentrum benennen. Von dort aus werden die Einsätze der mobilen Impfungsteams koordiniert und koordiniert. Die mobilen Impfungsteams der zentralen Impfzentren werden durch Koordination zwischen den Distriktimpfern und den zentralen Impfzentren integriert.
  • Die Gemeinde und das Impfzentrum klären das Zeitfenster für die erste und zweite Impfung, damit sie auf Anfrage der Bürger über das Impfdatum informieren können.
  • Die Gemeinde nutzt das zur Verfügung gestellte Informationsmaterial, um die Bürger über die Möglichkeit einer Koronaimpfung vor Ort zu informieren, und bittet um verbindliches Feedback.

Richtlinien für die COVID-19-Impfung durch mobile Impfungsteams (MIT) in Kommunen (PDF)

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