Grundsteinlegung für Ersatzbau der Hochschule Esslingen

Grundsteinlegung für Ersatzbau der Hochschule Esslingen

Der Grundstein für den Ersatz des Campus Neue Weststadt an der Hochschule Esslingen ist gelegt. Das Land investiert rund 146 Millionen Euro in eine hochmoderne Hochschulinfrastruktur in einem nahezu klimaneutralen Stadtteil. Das Projekt soll 2025 fertig sein.

Staatssekretär für Finanzen Gisela Splett gemeinsam mit dem Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Hans J. Reiter, den Grundstein für den Ersatzneubau des Campus Neue Weststadt auf dem ehemaligen Güterbahnhofgelände gelegt Hochschule Esslingen platziert.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett sagte: „Wir setzen bei diesem Projekt auf nachhaltiges Bauen. Der Wärmebedarf des neuen Hochschulareals wird aus der Abwärme der zentralen IT-Servertechnik und aus der Grüner Wasserstoff Esslingen bedeckt. Mit dem Hochschulzugang unterstützt das Land das innovative Stadtentwicklungsprojekt der Stadt Esslingen. “

Sichtbares und markantes Eingangstor zur Universitätsstadt Esslingen

Ministerialdirektor Dr. Hans J. Reiter sagte: „Mit dem Neubau nimmt die von der Hochschule Esslingen eingeleitete Reform zur Neustrukturierung der Fakultäten und zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen auch nach außen Gestalt an. Es wird künftig das sichtbare und markante Eingangstor der Universitätsstadt Esslingen sein. ”

Prof. Christof Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen: „Mit dem Campus Neue Weststadt können wir als Hochschule Esslingen unseren Bildungsauftrag noch besser erfüllen. Denn ein zukunftsfähiges Hochschulgebäude bietet ideale Voraussetzungen für unsere moderne Lehre und angewandte Forschung. “

Hohe Energieeffizienz

Dem Baubeginn ging ein Flächentausch zwischen der Stadt Esslingen und dem Land voraus. Dieser wurde 2016 vereinbart und 2020 erweitert. Das Ensemble aus vier Gebäuden mit jeweils fünf Geschossen und einem angrenzenden Untergeschoss ist der erste Bauabschnitt. Die Fläche des zweiten Bauabschnitts steht für eine mögliche spätere Erweiterung des Campus zur Verfügung, soll aber zunächst als Naherholungsgebiet genutzt werden. Der Campus ist autofrei und hat drei Eingänge. Die Fakultäten Wirtschaft und Technik, Informatik und Informationstechnologie, Soziale Arbeit, Bildung und Pflege sowie die zentrale wissenschaftliche Einrichtung „International Center and Graduate School“ verfügen künftig über moderne Hörsäle, Seminar-, Projekt- und Besprechungsräume, PC-Pools und studentische Arbeitsplätze.

Der Neubau der Hochschule Esslingen zeichnet sich durch eine hohe Energieeffizienz aus. Die vier Baukörper sind mit einer Gebäudehülle in Passivhausqualität ausgestattet. Darüber hinaus ist die Zertifizierung nach Bewertungssystem für nachhaltiges Bauen Gezielt zumindest in “Silber”.

Rund ein Drittel des Wärmebedarfs wird durch die Nutzung der Abwärme der zentralen IT-Servertechnik gedeckt. Die restlichen zwei Drittel der benötigten Wärme liefert die Nahwärmeversorgung der Green Hydrogen Esslingen GmbH (GHE). Im angrenzenden Energiezentrum in der Weststadt erzeugt die GHE mit einem innovativen Energiekonzept die Wärme zur Versorgung des gesamten Stadtquartiers. Die bei der Umwandlung von regenerativ erzeugtem Strom in „grünen Wasserstoff“ anfallende Abwärme wird zur Wärmeversorgung genutzt.

Photovoltaikanlage auf dem Dach

Das rund 7.000 Quadratmeter große Dach der Universität wird mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Die Leistung beträgt rund 500 Kilowattpeak. Zusammen mit einem Gründach wird das Dach energetisch und ökologisch optimal genutzt.

Das Land investiert rund 146 Millionen Euro in eine hochmoderne Hochschulinfrastruktur in einem nahezu klimaneutralen Stadtteil. Das Projekt soll 2025 fertig sein.

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