Grünes Licht für Microsoft 365-Piloten als Teil der digitalen Bildungsplattform

Grünes Licht für Microsoft 365-Piloten als Teil der digitalen Bildungsplattform

Der Staatskommissar für Datenschutz und Informationsfreiheit, Dr. Stefan Brink, genehmigte im Rahmen seiner Überprüfung der Datenschutz-Folgenabschätzung für eine datenschutzkonforme Verwendung von Microsoft 365-Tools als Teil der digitalen Bildungsplattform den Start von ein Pilotprojekt an 20 bis 30 Schulen.

Die digitale Bildungsplattform soll den Schulen wesentliche Anwendungen und Dienste für den digital unterstützten Unterricht bieten. Die Plattform ist modular aufgebaut und soll Lehrer, Schulen und Schulbehörden von technischen, administrativen und datenschutzrechtlichen Fragen entlasten. Es ist als Angebot an die Schulen zu verstehen, mit dem die Lehrer digital unterstützten Unterricht vorbereiten und durchführen können. Neben Moodle mit dem Videokonferenzsystem Big Blue Button, dem Threema-Kurierdienst für Lehrer und einem weiteren Lernmanagementsystem, das kurz vor dem Abschluss einer EU-weiten Ausschreibung steht, sollen auch Microsoft 365-Programme eingesetzt werden. Hier geht es um die Arbeits-E-Mail-Adresse für Lehrer, klassische Office-Tools wie Word, PowerPoint, Excel sowie einen Datenspeicher und Teams als Videokonferenz- und Kollaborationssystem. Für die Module, in denen Microsoft 365-Lösungen verwendet werden sollen, haben das Kulturministerium und externe Partner eine Datenschutz-Folgenabschätzung (DPIA) entwickelt. Die DPIA wurde in Absprache und enger Zusammenarbeit mit der DPIA entwickelt Staatskommissar für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDi) Dr. Stefan Brink berät und entwickelt sich weiter.

Das Kulturministerium begrüßt die Tatsache, dass das LfDi den Start eines Pilotprojekts an 20 bis 30 Schulen im Rahmen seiner Prüfung des DSFA für den datenschutzkonformen Einsatz von Microsoft 365-Tools als Teil der digitalen Bildungsplattform genehmigt hat .

Datenschutz und Datensicherheit haben Vorrang vor Geschwindigkeit

„Wir freuen uns sehr, dass der staatliche Datenschutzbeauftragte unserem Piloten grünes Licht gegeben hat. Dies ist ein gutes Signal für die vielen Schulen und Schulbehörden im Land, die seit langem Rechtssicherheit bei der Verwendung von Microsoft 365 fordern. Zahlreiche Schulen verwenden bereits MS 365-Anwendungen oder möchten diese verwenden, da sie intuitiv bedient und somit unterstützt werden können Schulalltag ohne Hürden “, sagt Bildungsminister Dr. Susanne Eisenmann und fügt hinzu: „Wir sind uns der Dringlichkeit bewusst, Schulen effektive Lösungen anzubieten. Datenschutz und Datensicherheit haben jedoch Vorrang vor Geschwindigkeit. Deshalb haben wir uns die nötige Zeit genommen, um alle Datenschutzfragen zu klären. Unser Ziel war und ist es, eine datenschutzkonforme Lösung mit einem kohärenten Datenschutzkonzept zu finden. Zu diesem Zweck haben wir von Anfang an das Know-how des LfDI einbezogen. Diese zeitaufwändige Reise hat sich gelohnt. “”

Weitere datenschutzkonforme Alternativen

Das Kulturministerium plant außerdem, den Schulen in naher Zukunft eine weiterentwickelte Version von Moodle zur Verfügung zu stellen, um ihnen alternative datenschutzkonforme Optionen für Kommunikation und Zusammenarbeit bereitzustellen. Insbesondere sollte die Benutzerfreundlichkeit von Moodle verbessert werden. Zusätzlich sollen ein Schuldatenspeicher und das Open-Source-Office-Paket „OnlyOffice“ für die gleichzeitige Bearbeitung von Dokumenten hinzugefügt werden.

Unterstützung für Schulen mit Datenschutz

Im Zuge der Einführung der Allgemeinen Datenschutzverordnung (DSGVO) hat die Schulverwaltung ihr Unterstützungssystem für Schulen in Datenschutzfragen erweitert. Mitarbeiter der Kulturverwaltung wurden geschult, um als Ansprechpartner zu beraten. Darüber hinaus steht auf allen Ebenen der Schulverwaltung Beratung zur Verfügung. Zu diesem Zweck wurden 26 neue Stellen in der Schulverwaltung geschaffen, um die Schulen zu unterstützen. Darüber hinaus gibt es Anweisungen, Informationen, Hinweise und Erklärungen. Darüber hinaus werden Datenschutzschulungen für Schulverwalter, Datenschutzbeauftragte, Fachberater und interessierte Lehrkräfte angeboten.

Informationen zum Pilotprojekt

Ziel des Pilotprojekts ist es, die Verwendung von Microsoft 365-Tools zu testen und anschließend zu bewerten. Zu diesem Zweck werden den Lehrern die entsprechenden Tools zur Verfügung gestellt, die auf einer speziell angepassten Microsoft 365-Konfiguration basieren. Rund 20 bis 30 Berufsschulen aus dem ganzen Land sind für die Teilnahme am Pilotprojekt vorgesehen. Die Teilnahme von Schulen und Lehrern ist freiwillig. Alle teilnehmenden Lehrer werden über ein Online-Portal begleitet.

Die Online-Versionen werden im Rahmen des Pilotprojekts verwendet. Die Verwendung der Tools auf einer Vielzahl von Endgeräten und Betriebssystemen ist ebenso zu prüfen wie die Bereitstellung der Tools und der erforderlichen Lizenzen über ein Rollout-Portal.

Darüber hinaus ist der schulische Einsatz der genannten Instrumente zu berücksichtigen und die ergriffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen im Rahmen der Gesamtbetrachtung des Datenschutzrechts auf ihre Wirksamkeit und Durchführbarkeit zu prüfen.

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