Gerechtigkeit reduziert Service-Operationen

Gerechtigkeit reduziert Service-Operationen

In der Justiz in Baden-Württemberg werden die sozialen Kontakte bis zum 10. Januar 2021 abgebaut. In jedem Fall sind alle dringenden und wichtigen Verhandlungen und Maßnahmen nicht betroffen.

Nach den von Bund und Ländern vereinbarten Regelungen zur Schließung des öffentlichen Lebens wird auch die baden-württembergische Justiz ab morgen, Mittwoch, den 16., beginnen. Die sozialen Kontakte wurden vom 10. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 reduziert. Auch wenn die Justiz ist gesetzlich nicht durch die Entscheidung über eine harte Sperrung abgedeckt und die staatliche Corona-Verordnung befreit den systemrelevanten Justizbetrieb auch von Kontaktbeschränkungen. Sie leistet natürlich ihren Beitrag zur Verlangsamung des Infektionsprozesses für die gesamte Gesellschaft. Grundsätzlich wird der Servicebetrieb aufrechterhalten. Die Gerichte und Staatsanwälte sollten jedoch während der harten Sperre vom 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 nach Möglichkeit persönliche Verhandlungen vermeiden. In jedem Fall sind alle dringenden und wichtigen Verhandlungen und Maßnahmen nicht betroffen.

Justizminister und für Europa Guido Wolf sagte: „Anders als im Frühjahr trifft uns die aktuelle Infektionswelle nicht unvorbereitet. Die Justiz in Baden-Württemberg verfügt über ein umfassendes Hygienekonzept. Der Abstand zwischen Sitzen, Trennwänden und Gesichtsmasken gehört seit langem zum Alltag auf den Gerichten. Wir leisten jedoch unseren Beitrag zur Bekämpfung des Virus und werden, soweit möglich, den Betrieb des öffentlichen Dienstes während der harten Sperrung einschränken. Die Rechtsstaatlichkeit wird jedoch weiterhin in jeder Hinsicht funktionieren. “”

Zu den Maßnahmen, die natürlich weiterhin stattfinden werden, gehören beispielsweise gerichtliche Ermittlungsaktivitäten, Haftangelegenheiten, dringende Familienangelegenheiten und allgemeine dringende Entscheidungen sowie langwierige Strafverhandlungen. Die Entscheidung darüber, ob eine Anhörung als persönliche Sitzung abgehalten werden soll, trifft letztendlich der Vorsitzende in richterlicher Unabhängigkeit unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls. Es kann auch berücksichtigt werden, dass jetzt – anders als bei der Reduzierung des öffentlichen Dienstes im Frühjahr – umfangreiche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor Gericht durchgeführt wurden.

In diesem Zusammenhang verwies Justizminister Guido Wolf auch auf die heutige Entschließung des Ministerrates, mit der der Justiz weitere 1,25 Millionen Euro für einen kurzfristigen weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden. Wolf sagt: „Auch bei umfangreichen Kontaktbeschränkungen bleibt die Justiz in Baden-Württemberg arbeitsfähig. Alle Entscheidungsträger in der Justiz können digital arbeiten. “”

Die baden-württembergische Justiz nimmt im Bereich der Digitalisierung bundesweit die Spitzenposition ein, deren Schwerpunkt auf der Einführung elektronischer Akten liegt. 42 Gerichtsbarkeiten sind bereits mit der elektronischen Akte ausgestattet. Alle rund 3.000 Richter und Staatsanwälte sind mit Notizbüchern ausgestattet. Mit derzeit 5.500 VPN-Zugriffen haben Entscheidungsträger außerdem die Möglichkeit, von zu Hause aus mit vollem Zugriff auf den digitalen Arbeitsplatz zu arbeiten. Mit den heute genehmigten Mitteln können diese Maßnahmen für die Dauer der Pandemie über 2020 hinaus verlängert und die Erweiterung der Konferenzräume in den Gerichten mit Ton- und Kameratechnologie für Online-Verhandlungen vorangetrieben werden. Vor einigen Wochen hat die Landesregierung sechs Millionen Euro für ein Investitionsprogramm „Digitale Gerechtigkeit“ freigegeben.

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