Gentges besucht die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität

Gentges besucht die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität

Justizministerin Marion Gentges und ihre hessische Amtskollegin Eva Kühne-Hörmann besuchten die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) in Frankfurt. Das ZIT nimmt eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität in Deutschland ein.

Zusammen mit ihrer Kollegin aus Baden-Württemberg Marion Gentges Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann hat heute Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt (ZIT) hat besucht. Die baden-württembergische Justizministerin erfuhr von ihrem hessischen Kollegen von der Arbeit der Sondereinheit der Staatsanwaltschaft Frankfurt.

Eva Kühne-Hörmann sagte: „Das große Interesse anderer Bundesländer an unserem ZIT ist eine große Anerkennung für die herausragende Arbeit der hessischen Fachstaatsanwaltschaften. Dies unterstreicht, dass das ZIT Vorreiter bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität in Deutschland ist.

Grenzüberschreitender Austausch ist wichtig

Marion Gentges sagte: „Erfolgreiche Angriffe auf Regierungsnetze und öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser und Versorgungsunternehmen können enormen Schaden anrichten. Auch Cyberangriffe auf Unternehmen und Unternehmensnetzwerke mit hoher krimineller Energie sind zu einer ernsthaften Bedrohung für unsere Wirtschaft geworden. Kriminelle bereiten sich auf die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche vor. Darauf müssen wir als Justiz reagieren. Das Internet darf kein Rechtsvakuum für kriminelle Aktivitäten sein. Umso wichtiger ist aus meiner Sicht der grenzüberschreitende Austausch in diesem Bereich. “

Die Strukturen in Hessen und Baden-Württemberg im Bereich der Cyberkriminalität sind unterschiedlich. In Baden-Württemberg ist die Staatsanwaltschaft Stuttgart Am 1. Juli 2011 wurde eine Zentrale Stelle zur Bekämpfung der Informations- und Kommunikationskriminalität (ZIK) eingerichtet, die als nationales Kompetenzzentrum fungiert. Darüber hinaus verfügen die Staatsanwaltschaften Mannheim und Stuttgart seit 2017 über jeweils eine Abteilung „Cybercrime“. Ihre Aufgabe ist es, die im jeweiligen Landesteil anhängigen umfangreichen Verfahren aus diesem Kriminalitätsbereich zu bearbeiten.

Das ZIT ist die erste Anlaufstelle für Bundeskriminalamt bei Internetkriminalität mit noch nicht geklärter örtlicher Zuständigkeit in Deutschland oder in Massenverfahren gegen eine Vielzahl von Tatverdächtigen bundesweit. Als operative Zentralstelle bearbeitet das ZIT besonders komplexe und umfangreiche Ermittlungsverfahren in den Bereichen Kinderpornografie und sexueller Missbrauch von Kindern mit Bezug auf das Internet, Darknet-Kriminalität (Bekämpfung krimineller Plattformen sowie Handel mit Waffen, Drogen und nachgeahmten Waren). ) und Cyberkriminalität im engeren Sinne (Hackerangriffe, Datendiebstahl und Computerbetrug). Darüber hinaus ist das ZIT für Hessen und Hetze im Internet in ganz Hessen zuständig und erhält im Rahmen der Kooperation bundesweit Meldungen von Hatespeech #Keine Macht zu hassen und die App Helden melden Gegenteil

Kabinettsausschuss “Entschlossen gegen Hass und Hetze”

Vor diesem Hintergrund interessierte sich die baden-württembergische Justizministerin Marion Gentges besonders für den Dialog über die Arbeit in Hate Crime-Verfahren. Minister Gentges sagte: „Hasskriminalität spaltet und vergiftet unsere Gesellschaft sogar. Deshalb haben wir die in Baden-Württemberg Kabinettsausschuss „Entschlossen gegen Hass und Hass“ eingerichtet. So habe ich heute die Erfahrungen aus Hessen und dem ZIT mit Interesse aufgegriffen und mitgenommen. “

Eva Kühne-Hörmann betont abschließend, dass der Austausch zwischen den Ländern und der gegenseitige Kontakt zur Praxis für Ihre tägliche Arbeit wichtig sind. „Die Erfahrung der Praktiker ist für unsere Arbeit als Justizminister besonders wertvoll. Denn in der Praxis sieht man, was funktioniert und wo noch Verbesserungspotenzial besteht. Besonders freue ich mich, wenn dieser Austausch mit meiner Kollegin aus unserem Nachbarland stattfindet. Denn dann können wir alle von den gemeinsamen Erfahrungen profitieren“, sagte der hessische Justizminister.

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