Freiwilliges soziales Jahr in Stuttgart: Weihnachten im Ausland

Aiana Kurmanova verbringt Weihnachten zum zweiten Mal in Stuttgart. Sie ist seit fast anderthalb Jahren nicht mehr in ihrem Heimatland Kirgisistan. Foto: Simon Granville / Simon Granville

Drei Freiwillige aus Kirgisistan, Tadschikistan und Kolumbien werden über die Feiertage in Stuttgart bleiben – nicht alle freiwillig. Aufgrund der Korona sind sie schon lange nicht mehr in ihren Heimatländern. Wie fühlst du dich?

Stuttgart – Aiana Kurmanova will ihre Mutter umarmen. Nach fast anderthalb Jahren von zu Hause weg würde es wieder Zeit dafür sein. Die 21-jährige kirgisische Frau sitzt in ihrer Wohnung in Leonberg, legt die Arme um sie, umarmt sich praktisch und macht so den Herzenswunsch deutlich. “Manchmal habe ich Heimweh”, sagt sie, “und ich vermisse meine kleinen Brüder.” Sie hatte bereits überlegt, im Sommer nach Kirgisistan in ihrem Heimatland zurückzukehren, aber die Flugtickets waren zu teuer. Jetzt wird sie über Weihnachten in Stuttgart bleiben – und die zweite Corona-Sperre weit weg von der Familie erleben. Am 24. Dezember arbeitet die 21-Jährige sogar in einem Pflegeheim in Stuttgart – sie macht ein freiwilliges Sozialjahr (FSJ).

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