Soziales

Förderprogramm für mobile Raumluftfilter und CO₂-Sensoren verlängert

Das Land hat die Antragsfrist für das Förderprogramm für mobile Raumluftfilter und Kohlendioxidsensoren in Schulen und Kitas bis zum 18. März verlängert von Omikron.

Das hat die Landesregierung entschieden Förderprogramm zur Anschaffung von mobilen Raumluftfiltergeräten und Kohlendioxid (CO₂)-Sensoren um drei Monate verlängert werden. Die Antragsfrist lief am 20.12.2021 aus und endet nach dem Ministerratsbeschluss und der Anpassung der Förderrichtlinien nun am 18.03.2022. „Träger, die sich jetzt an Landes- und Bundesförderung beteiligen wollen, können bis dahin weitere Meldungen einreichen“, sagt Kultusminister Theresa Schopper und fügt hinzu: „Es stehen noch Mittel zur Verfügung und wir haben uns entschieden, einen zusätzlichen Berichtszeitraum anzubieten, um vorbereitet zu sein, falls die Nachfrage wegen Omikron wieder steigt.“

Darüber hinaus hat die Bundesregierung am 22. Dezember 2021 bekannt gegeben, dass die Fristen für die Zusage und Auszahlung von Bundesmitteln ebenfalls um drei Monate verlängert werden können. Damit wird auch die Förderrichtlinie an die geänderten Fristen der Bundesregierung angepasst.

Finanzierung noch vorhanden

Das Land Baden-Württemberg stellt insgesamt 70 Millionen Euro für die Förderung bereit, davon entfielen bis Ende letzten Jahres rund 51,5 Millionen Euro auf Meldungen der Förderer. Hinzu kommen 26,1 Millionen Euro Bundesmittel, davon sind rund 16,1 Millionen Euro zur Förderung vorgesehen. Damit stehen noch rund 18,5 Millionen Euro aus Landesmitteln und rund zehn Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung.

Die Förderrichtlinie des Landes unterscheidet vier Arten der Förderung:

  1. Anschaffung von mobilen Raumluftfiltergeräten für den Einsatz in Schulräumen oder Kitas mit eingeschränkten Belüftungsmöglichkeiten zur Nutzung durch Kinder unter zwölf Jahren;
  2. Anschaffung von mobilen Raumluftfiltergeräten für den Einsatz in Schulräumen mit eingeschränkten Belüftungsmöglichkeiten zur Nutzung durch Kinder ab zwölf Jahren;
  3. Kauf von handelsüblichen CO₂-Sensoren zur Unterstützung der Beatmung;
  4. Anschaffung von mobilen Raumluftfiltergeräten für den Einsatz in Räumen von Kitas oder Schulen mit uneingeschränkten Belüftungsmöglichkeiten, sofern diese von Kindern der Klassenstufen 1 bis 6 in der Schule genutzt werden.

Bund und Länder beteiligen sich an den Kosten

Werden mobile Raumluftfiltergeräte für Räume mit eingeschränkten Belüftungsmöglichkeiten in Kindertagesstätten oder Schulen beschafft, in denen Kinder unter zwölf Jahren unterrichtet oder betreut werden, beteiligt sich der Bund an der Förderung. Die Bundesförderung beträgt in diesen Fällen 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben von bis zu 5.000 Euro pro Gerät. Beteiligt sich der Bund an der Förderung, betragen die Landesförderung und der Eigenanteil des Förderers jeweils 25 Prozent. Die Förderung durch Land und Bund ist damit auf maximal 3.750 Euro pro Gerät begrenzt.

Die Anschaffung mobiler Klimageräte für Räume mit begrenzter Belüftung in Schulen mit nur Schülern ab zwölf Jahren, also vor allem in Berufsschulen, sowie für Räume mit unbegrenzter Belüftung in Kindertagesstätten und in Schulen mit Kindern der 1. Klasse bis 6 werden vom Staat mit 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert. Der Bund beteiligt sich nicht an diesen Subventionen. Der Eigenanteil beträgt 50 Prozent der Anschaffungskosten, die Förderung ist dann auf 2.500 Euro pro Gerät begrenzt. Beim Kauf der CO₂-Sensoren trägt der Staat zudem 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, ohne dass sich der Bund ebenfalls an der Finanzierung beteiligt.

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Informationen zu mobilen Raumluftfiltergeräten und CO₂-Sensoren

.
Inspiriert von Landesregierung BW

Ähnliche Artikel

Hinterlasse einen Kommentar

mehr
Erlaubt HTML-tags und Attribute: <a href="" title=""> <blockquote> <code> <em> <strong>
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"