Bildung & Wissenschaft

Erste Ergebnisse der Studie verbleibend Corona zusammen mit Kindern

Eine vom Land beauftragte Studie zeigt, dass Kinder wohl seltener an COVID-19 erkranken und auch seltener durch das SARS-Co.-2-Virus infiziert werden. Mit den Studien-Ergebnissen können politische Entscheidungen auf aktuellste wissenschaftliche Expertise gestützt werden, betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

„Ich freue mich, dass wir heute die Öffentlichkeit detailliert verbleibend die Ergebnisse der vom Land in Auftrag gegebenen Studie zur Rolle von Kindern zusammen mit der Verbreitung des Coronavirus ins Bild setzen können“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats. „Besonders wichtig war und ist mir, dass wir mit den Ergebnissen der Studie unsrige politischen Entscheidungen auf die aktuellste wissenschaftliche Expertise stützen können. Und das, welches wir verantworten können, werden wir auch eilig tun, denn für viele Kinder und ihre Eltern ist die derzeitige Situation eine erhebliche Belastung“, betonte Kretschmann.

Politische Entscheidungen auf aktuellste wissenschaftliche Expertise stützen

Vor acht Wochen hatte die Landesregierung eine Screening-Studie in Auftrag gegeben, an der sich die vier Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm beteiligt nach sich ziehen. Dabei untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rund 2.500 Kinder im Alter von einem solange bis zehn Jahren und jeweils ein zugehöriges Elternteil, folglich insgesamt rund 5.000 Studienteilnehmende, um festzustellen, ob zum Zeitpunkt der Testung eine unbemerkte Infektion mit SARS-Co.-2 vorlag oder die Testpersonen schon Antikörper nachdem einer überstandenen, zwar unbemerkt gebliebenen Coronavirus-Infektion weltmännisch hatten.

Im Untersuchungszeitraum von 22. April solange bis 15. Mai 2020 war unter den untersuchten Eltern-Kind-Paaren letzter Schrei ein Elternteil-Kind-Paar infiziert. 64 Getestete hatten Antikörper weltmännisch und weitgehend unbemerkt eine Corona-Infektion wiederholen, welches einer 7-Sep von 1,3 Prozent entspricht. Unter den 64 Getesteten befanden sich 45 Elternteile und 19 Kinder, der Unterschied in der Antikörper-Bildung zwischen Kindern und Erwachsenen ist folglich statistisch hoch signifikant. Kinder zwischen 1 und 5 Jahren waren mit 7 Fällen (von 1.122) noch seltener antikörper-positiv denn ältere Kinder zwischen 6 und 10 Jahren (12 Fälle von 1.358).

Kinder seltener an COVID-19 erkrankt und durch SARS-Co.-2-Virus infiziert

„Die Frage der Bruchstelle der Kitas, Kindergärten und Schulen ist von hoher gesellschaftlicher Relevanz und Dringlichkeit. Sehr gerne tragen die Kolleginnen und Kollegen an allen vier Universitätskliniken des Landes auf wissenschaftlicher Grundlage zur Klärung dieser Frage zusammen mit“, so Prof. Dr. Hans-Georg Kräusslich, Abteilungsleiter Virologie am Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg und Dekan der Medizinischen Fakultät. „Als wichtigste Ergebnisse zeigt die vorläufige Auswertung der Studie, dass in den untersuchten Familien nur eine geringe Zahl von Infektionen stattgefunden hat und Kinder wohl nicht nur seltener an COVID-19 erkranken, welches schon länger veröffentlicht ist, sondern auch seltener durch das SARS-Co.-2-Virus infiziert werden.“

Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm, betonte. „In einer beispielhaften Zusammenarbeit der Universitätsklinika des Landes nach sich ziehen wir in kurzer Zeit Erkenntnisse verbleibend das Infektionsgeschehen zusammen mit Kindern unter 10 Jahren gewonnen: eine sehr niedrige Rate aktueller und stattgehabter Infektionen, womit Kinder im Gegensatz zu Eltern seltener betroffen sind.“

Gewinnbringende Kooperation und herausragende Forschungsleistungen der Unikliniken

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer würdigte die Leistung der vier Universitätskliniken im Land: „In beeindruckender Geschwindigkeit wurde das Design der Studie entwickelt, wenige Tage später startete schon die Probennahme zusammen mit Eltern und Kindern. Dass die Ergebnisse schon jetzt, nachdem wenigen Wochen, vorliegen, ist eine großartige Leistung und zeugt von der gewinnbringenden Kooperation und den herausragenden Forschungsleistungen an allen vier Universitätsmedizin-Standorten. Um einschätzen zu können, ob und welche Rolle Kinder zusammen mit der Verbreitung von Covid-19 spielen, nach sich ziehen unsrige Unikliniken mit ihrem Ansatz kombinieren wertvollen Baustein für die weltweite Forschung und den weiteren Erkenntnisgewinn geliefert.“ Die Studie sei auch ein hervorragendes Beispiel hierfür, wie innig Politik und Wissenschaft im Kampf gegen das Corona-Virus zusammenarbeiten.

Auch Ministerpräsident Kretschmann dankte den Wissenschaftlern für die Bereitschaft, schon vor Fertigstellung der Fachpublikation die Landesregierung und die Öffentlichkeit zu informieren: „Mir ist kognitiv, dass dieser Takt für wissenschaftliche Forschung ungewöhnlich und fordernd ist. Auch dank dieser schnellen Bereitstellung der Ergebnisse können die Kindertagesstätten und Grundschulen schon künftig eine neue Phase starten. Damit nach sich ziehen wir die Möglichkeit, den neuen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen solange bis zu den Sommerferien noch kombinieren Monat weit genau zu beobachten und auch durch Tests zu eskortieren. Die gewonnenen Erkenntnisse werden uns helfen, uns intensiv auf das neue Schul- und Kindergartenjahr ab September vorzubereiten. Denn die fürsorgliche Betreuung und der Unterricht im direkten Miteinander sind uns ebenso wichtig wie die Gesundheit der Kinder und der Betreuungs- und Lehrkräfte.“

Studie verbleibend Corona zusammen mit Kindern

Die Studie war von der baden-württembergischen Landesregierung im April 2020 beauftragt worden. Sie trägt auch die Kosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Die Probensammlung lief vom 22. April solange bis zum 15. Mai. Insgesamt liegen die Daten von 2.466 Kindern zwischen 1 und 10 Jahren sowie von jeweils einem Elternteil vor, folglich insgesamt 4.932 Probanden.

Die Ergebnisse sowie das methodische Vorgehen lassen sich in einem Paper nachlesen, das die beteiligten Forscher heute online verfügbar gemacht nach sich ziehen. Damit soll Wissenschaftlern, zwar auch der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben werden, die getroffenen Aussagen nachzuvollziehen und zu festsetzen, noch vor die wissenschaftliche Abschlusspublikation vorliegt.

Vorläufiger Studienbericht (englisch) (PDF)

Methoden- und Ergebnispaper (englisch)

Fragen und Antworten zur Kita- und Grundschulstart am 29. Juni

Alle Kinder dürfen wieder in Kitas und Kindertagespflege

Rückkehr zu einem Regelbetrieb an Grundschulen

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg

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