Ehrenarbeitgeber in Heilbronn, der freiwillig ist

Ehrenarbeitgeber in Heilbronn, der freiwillig ist

Innenminister Thomas Strobl ehrt ehrenamtliche Arbeitgeber im Katastrophenschutz. Aufgrund der Koronapandemie werden die Preise in drei Stunden Feier verliehen. Heilbronn ist nach Waldshut-Tiengen die zweite Stadt, die Preisverleihung in Bruchsal folgt im Oktober.

„Es ist beeindruckend, dass mehr als 90 Prozent aller Vor-Ort-Operationen letztendlich von Freiwilligen übernommen werden. Technische Hilfsorganisation, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Malteser, Johanniter, Arbeiter-Samariter-Bund, DLRG, Bergrettungsdienst und Rettungshundegeschwader, um nur einige Beispiele zu nennen, bilden die Grundlage, auf der der Zivilschutz in Baden-Württemberg zuverlässig beruht gebaut. Das Engagement, die Zuverlässigkeit und die Motivation der Freiwilligen, die weit über das Selbstverständliche hinausgehen, verdienen unseren Dank und unsere Anerkennung “, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl in Heilbronn.

Anlass war die Verleihung des Preises „Freiwilliger Arbeitgeber im Katastrophenschutz“ an 14 Unternehmen. Diese Auszeichnung wird jährlich vom Land Baden-Württemberg an „ehrenamtliche Arbeitgeber im Katastrophenschutz“ vergeben. Damit werden Unternehmen geehrt, die ihre Mitarbeiter seit vielen Jahren ehrenamtlich im Katastrophenschutz unterstützen.

„Ob Naturkatastrophen, Brände, Verkehrsunfälle oder andere Schadenssituationen – ohne unsere Freiwilligen wäre das nicht möglich. Natürlich benötigen diejenigen, die sich freiwillig für den Katastrophenschutz engagieren, die Unterstützung von uns, dem Staat, den Bürgern und insbesondere den Arbeitgebern. Die Tatsache, dass Arbeitgeber ihre Mitarbeiter jederzeit arbeiten lassen, ist sehr lobenswert, das ist nicht selbstverständlich, das ist Ausdruck unserer Gemeinschaft und Verantwortung untereinander – und das geht nur Hand in Hand. Unser Dank und unsere Anerkennung gilt diesen Arbeitgebern, die Freiwillige aktiv unterstützen “, sagte Innenminister Thomas Strobl.

Unsere Gesellschaft engagiert sich freiwillig

Und auch für die Arbeitgeber ist klar: „Unsere Gesellschaft unterstützt das freiwillige, ehrenamtliche Engagement für die Gemeinschaft. Als Arbeitgeber haben wir die Verantwortung, dieses Engagement zu fördern. Wir übernehmen diese Verantwortung gerne, weil das Engagement der Freiwilligen die Gesellschaft und ihren Zusammenhalt stärkt “, so Ralph Eisenhauer, Leiter Schaden- und Unfallversicherung bei der SV Sparkassen Versicherung, die bei der Zeremonie auch die Auszeichnung als „ehrenamtlicher Arbeitgeber“ erhalten haben.

Die in Heilbronn ausgezeichneten Unternehmen stammen aus dem gesamten Spektrum der Wirtschaftsunternehmen in Baden-Württemberg: von Weltmarktführern, von starken mittelständischen Unternehmen, von Familienunternehmen und aus den Reihen der Handwerker. Ihre Ursprünge sind ebenso vielfältig wie die Branchen und Größen der Unternehmen: von Unternehmen in ländlichen Gebieten über Zweigunternehmen bis hin zu globalen Branchenriesen aus städtischen Gebieten.

„Gerade und genau diese Vielfalt, die verlässliche Vernetzung aller Akteure unserer Gesellschaft, bestimmt den Erfolg unseres freiwilligen Katastrophenschutzes. Baden-Württemberg ist ein vielfältiges Land: reich an regionalen Unterschieden, reich an Ideen und Innovationen und reich an Menschen, die sich freiwillig verpflichtet fühlen. Es ist diese Vielfalt, die uns verbindet und die Menschen ermutigt, sich und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten, Interessen und sehr individuellen Stärken freiwillig zusammenzubringen, um der Gemeinschaft, uns allen, zu dienen. Es ist diese Vielfalt, die die Beweglichkeit und Stärke unserer freiwilligen Retter definiert und zumindest in gleichem Maße einen Mehrwert für die Arbeitgeber darstellt. Soziale Fähigkeiten, Führungsbereitschaft und technische Fähigkeiten sind nur einige der verschiedenen Fähigkeiten, die sowohl in Rettungsdiensten als auch in Unternehmen immer wichtiger werden und die jeden Tag auf freiwilliger Basis erlernt und geschärft werden können “, sagte Minister Thomas Strobl.

Aufgrund der Koronapandemie werden die Preise in drei Stunden Feier verliehen. Die erste Preisverleihung fand am Freitag, 11. September 2020, in Waldshut-Tiengen an der Grenze zur Schweiz statt, gefolgt von der zweiten Preisverleihung am Montag, 14. September 2020, in Heilbronn. Die dritte Preisverleihung findet am 10. Oktober 2020 in Bruchsal statt.

Folgende Unternehmen wurden bei der Zeremonie in Heilbronn geehrt:

  • Alfred Ritter GmbH & Co. KG, 71111 Waldenbuch
  • Baumann GmbH – Niederlassung Lichtenstein, 72805 Lichtenstein
  • BOS GmbH & Co. KG, 73760 Ostfildern
  • Holzbau Gapp GmbH, 89614 Öpfingen
  • Mann & Schröder GmbH, 74936 Siegelsbach
  • Michael Colshorn, 73240 Wendlingen
  • Mirko Schweizer Schweizer Möbelwerkstatt, Korb 71404
  • MPDV Mikrolab GmbH, 74821 Mosbach, Deutschland
  • Putzmeister Holding GmbH, 72631 Aichtal
  • Semler Fenster GmbH & Co. KG, 89165 Dietenheim
  • SV SparkassenVersicherung Holding AG, 70376 Stuttgart
  • Tennentaler Communities eV, 75392 Decke Pfronn
  • Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, 97980 Bad Mergentheim
  • Ziehl-Abegg SE, 74653 Künzelsau

Hilfsorganisationen und Kommunen reichten Vorschläge ein, die vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration bewertet wurden.

Pressemitteilung zur Preisverleihung in Waldshut-Tiengen


Freiwilligenfreundlicher Arbeitgeber HN

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Inspiriert von Landesregierung BW

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