Eckpunkte für das kommende Schuljahr 2021/2022

Eckpunkte für das kommende Schuljahr 2021/2022

Das Land hat die Schulen über die Eckpunkte für das kommende Schuljahr 2021/22 informiert. Mit den frühzeitigen Informationen sollen sich die Schulen auf das kommende Schuljahr vorbereiten können.

Am Ende eines sehr anspruchsvollen Schuljahres informierte das Kultusministerium am 21. Juli die Schulen über die Eckpunkte des Unterrichts für das kommende Schuljahr. Bereits jetzt ist bekannt, dass nach den Sommerferien, unabhängig vom Vorfall, für die ersten zwei Wochen in den Schulen Maskenpflicht gelten wird. Dies dient dazu, Infektionen von Rückreisenden weitestgehend zu verhindern. Regelmäßige Tests bleiben auch weiterhin Voraussetzung für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen.

Im Gegensatz zum Vorjahr sind im kommenden Schuljahr beispielsweise wieder mehrtägige außerschulische Veranstaltungen wie Schullager in Deutschland erlaubt und Angebote können wieder klassen-, jahrgangs- und schulübergreifend gemacht werden. Neben den Eckpunkten für das kommende Schuljahr 2021/2022 haben die Schulen mit dem aktuellen Schreiben auch ein Merkblatt für Wiederkehrer erhalten, das wichtige Informationen für Schüler und Eltern enthält.

„Wir wollen die Schulen so früh wie möglich über das kommende Schuljahr informieren und haben den Schulen deshalb bereits die Eckpfeiler gegeben, auf die sie sich einstellen können“, sagt Bildungsministerin Theresa Schopper. Sie betont: „Im neuen Schuljahr ist es mir besonders wichtig, dass die Schüler auch eine Ankunftsphase haben, in der es auch außerschulische Aktivitäten wie Exkursionen oder Wandertage gibt. Leider hat die Pandemie dazu geführt, dass das soziale Miteinander in den Schulen nicht stattfinden konnte. Dies ist auch für die Schülerinnen und Schüler wichtig und deshalb achten wir besonders auf die Unterstützung im sozial-emotionalen Bereich beim Schuleintritt nach den Sommerferien und in unseren Programmen zum Nachholen von Lernverzögerungen. ”

Übergabe der Schüler und Ankunft im neuen Schuljahr

Zu Beginn des vorangegangenen Schuljahres sollten die Lehrkräfte den Lernstatus der Schüler für die aufnehmenden Lehrkräfte dokumentieren. Dies gilt auch für das kommende Schuljahr. Der ausscheidende Lehrer eines Faches sollte den aufnehmenden Lehrer seines Faches über den Lernstand einer Klasse informieren, damit dieser auf dem Lernstand aufbauen kann. Diese Übergabe sollte dokumentiert und der Schulleitung vorgelegt werden, damit Informationen darüber vorliegen, welche Lehrplaninhalte im laufenden Schuljahr nicht vertieft bearbeitet werden konnten.

Im neuen Schuljahr soll es zunächst eine Ankunftsphase geben, in der soziale Interaktion und sozial-emotionale Fähigkeiten gefördert werden. In dieser Phase in den ersten Schulwochen sollte auch der individuelle Lernstatus der Schülerinnen und Schüler erfasst werden, um den Förderbedarf erkennen zu können. Das Institut für Bildungsanalyse Baden-Württemberg (IBBW) stellt den Lehrkräften diagnostische Verfahren für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch zur Verfügung. Das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) Werkzeuge, Materialien und Schulungen für Lehrer bereit. Auch das zweijährige Förderprogramm startet „Lernen mit Rückenwind“, mit dem eine zusätzliche und langfristige Förderung umgesetzt wird.

Leistungskontrollen und Abschlussprüfungen

Auch in den Vorgaben für das kommende Schuljahr findet in verschiedenen Bereichen eine Rückbesinnung auf die normalerweise geltenden Vorgaben statt. Im neuen Schuljahr ist die Leistungskontrolle an der Schule nach der Benotungsordnung durchzuführen. Einzige Ausnahme hiervon ist die Bereitstellung von sogenannten Äquivalenten Leistungsbewertungen (GFS). Die GFS müssen nicht im kommenden Schuljahr absolviert werden, sondern können freiwillig belegt werden.

Auch für die Abschlussprüfungen ist eine Rückkehr zu den normalerweise geltenden Ausbildungs- und Prüfungsordnungen vorgesehen. Abweichungen hiervon können jedoch je nach Entwicklung der Pandemie und Vereinbarungen auf Ebene der Konferenz der Bildungsminister beziehungsweise. Für alle schriftlichen Abschlussprüfungen steht jedoch schon jetzt fest, dass es wie im vergangenen Schuljahr zusätzliche Prüfungsaufgaben für die Lehrkräfte zur Vorauswahl geben wird. Auf diese Weise können die Lehrer die Aufgaben auswählen, deren Themen auch im Unterricht ausführlich behandelt wurden. „Die zusätzlichen Vorauswahlaufgaben sind Teil unseres Versprechens, dass es faire Bedingungen für die Abschlussprüfungen geben wird. Dieses Versprechen gilt auch für das kommende Schuljahr“, sagt Bildungsministerin Schopper.

Außerschulische Veranstaltungen und Schulveranstaltungen

Bei außerunterrichtlichen Veranstaltungen sind auch im kommenden Schuljahr mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen wieder erlaubt. Dies gilt jedoch nur für Deutschland. Mehrtägige Auslandsreisen und der Schüleraustausch vieler Schulen sind nach wie vor untersagt. Bitte beachten Sie bei der Buchung von außerschulischen Veranstaltungen, dass im Falle einer Absage keine Kosten vom Staat übernommen werden.

Für Schulveranstaltungen gelten die Regelungen, welche die Corona-Verordnung für Veranstaltungen. Dies betrifft zum Beispiel die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern der fünften Klasse, Informationsveranstaltungen zum Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule oder zur Schullaufbahnentscheidung sowie Veranstaltungen nach dem Verwaltungsordnung Berufsorientierung.

Vorschriften für Sport und Musik

Der Unterricht im Fach Sport soll im kommenden Schuljahr nach der Quotentabelle regelmäßig stattfinden. Allerdings sind, abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie, Einschränkungen hinsichtlich der Art der sportlichen Betätigung nicht auszuschließen.

Zum Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten das bekannte und in der Anwendung Corona-Verordnung Schule enthalten gesonderte Hygienevorschriften. Das Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten sollte daher nach Möglichkeit im Freien stattfinden. Diese Regelungen gelten auch für Angebote außerhalb des Unterrichts.

Besonderheiten an Primarschulen, SBBZ und Berufsschulen

In Grundschulen gibt es solche pädagogischen Förderprogramme Hector Kinderakademien oder die schulbegleitende „Hausaufgaben-, Sprach- und Lernhilfe“ (HSL) mit klassen- und schulübergreifender Gruppenbildung ist wieder möglich. Ein Besuch der Schule ist auch für zukünftige Grundschulkinder möglich. Allerdings nur, wenn sichergestellt ist, dass es keine Verwechslung zwischen Kita- und Grundschulkindern gibt.

Schülerinnen und Schüler von sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungsstellen (SBBZ) werden häufig in unterstützende Systeme wie therapeutische Maßnahmen eingebunden. Diese Unterstützungssysteme sollten bei der Wiederaufnahme des Unterrichts nach den Sommerferien eng eingebunden werden. Auch mit den Schulverkehrsträgern sollten Absprachen getroffen werden, um Verfahrensabläufe frühzeitig zu besprechen. Mobile sonderpädagogische Angebote sind grundsätzlich wieder möglich, die Durchführung richtet sich nach den Regelungen zur Durchführung des Unterrichts an der SBBZ. Bei Präsenzangeboten im SBBZ ist eine Abstimmung mit der Schulleitung erforderlich; für Frühförderungsangebote in Kitas ist eine Abstimmung mit der Leitung der Kitas erforderlich.

Für die zentralen, schriftlichen Abschlussprüfungen an den Berufsschulen müssen für die Fachlehrer zusätzliche Aufgaben zur Vorauswahl eingereicht werden. In den berufsbezogenen Fächern werden entsprechende Schwerpunkte hinsichtlich der prüfungsrelevanten Kompetenzbereiche gesetzt. Die gemeinsame schriftliche Abschlussprüfung von Berufsschule und Betrieb findet wieder in gewohnter Form statt.

Ministerium für Kultur, Jugend und Sport: Information und Planung für das neue Schuljahr 2012-2022

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