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Drei Tote bei Drohnenangriff auf russischen Bomberstützpunkt

Mindestens drei russische Soldaten sind am Montag bei einem Drohnenangriff auf einen Militärflugplatz tief im Inneren Russlands getötet worden.

Es ist das zweite Mal, dass der Luftwaffenstützpunkt, auf dem die atomwaffenfähigen strategischen Bomber Tu-95 und Tu-160 stationiert sind, die die Infrastruktur ukrainischer Städte angegriffen haben, in diesem Monat getroffen wurde.

Das russische Verteidigungsministerium sagte, es habe eine Drohne abgeschossen, und bei dem Vorfall seien keine Kampfflugzeuge beschädigt worden.

Drei Militärangehörige starben, nachdem sie von herabfallenden Trümmern getroffen worden waren, teilte das Ministerium mit.

In einer heute veröffentlichten Erklärung heißt es: „Ein ukrainisches unbemanntes Luftfahrzeug (Drohne) wurde in geringer Höhe abgeschossen, als es sich dem Militärflugplatz Engels in der Region Saratow näherte.

„Drei russische Soldaten des technischen Personals, die sich auf dem Flugplatz befanden, wurden durch herabstürzende Drohnenwracks tödlich verwundet.“

Der Luftwaffenstützpunkt Engels befindet sich in der Nähe der Stadt Saratow, mehr als 400 Meilen von der ukrainischen Front entfernt.

Die Behörden untersuchen den Vorfall jetzt, sagte Roman Busargin, der Gouverneur der Oblast Saratow.

Der Vorfall sei keine Bedrohung für die Bewohner und die zivile Infrastruktur sei nicht beschädigt worden, fügte er hinzu.

Die Kommentare, die auf seinem offiziellen Telegram-Kanal veröffentlicht wurden, kamen, nachdem Berichte über eine Explosion in der Stadt Engels verbreitet worden waren.

Die Ukraine hat keine direkte Verantwortung für den Drohnenangriff übernommen, aber Yurii Ihnat, der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, sagte heute, dass der Vorfall eine „Folge dessen sei, was Russland auf unserem Land tut“.

Am 5. Dezember wurden bei einem beispiellosen Drohnenangriff auf Engels und den Stützpunkt Dyagilevo in der Region Rjasan insgesamt vier Soldaten getötet und vier weitere verletzt.

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Der Angriff, von dem angenommen wurde, dass er mit einer modifizierten Aufklärungsdrohne aus der Sowjetzeit durchgeführt wurde, warf Fragen über die Fähigkeiten der russischen Luftverteidigungskräfte auf, Flugzeuge weit von der Front entfernt zu schützen.

Quelle: The Telegraph

Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.

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