Diskussion mit breiter Beteiligung zum Thema Abtreibung

Diskussion mit breiter Beteiligung zum Thema Abtreibung

Die Ministerien für soziale Angelegenheiten und Wissenschaft führten Gespräche mit Kliniken, Ärzten und Krankenversicherern, um die im Land verfügbaren Optionen für eine Abtreibung zu analysieren und Optionen für eine langfristige Sicherheit zu ermitteln.

Bundesweit, auch in Baden-Württemberg, gibt es ein offensichtliches Problem: Es gibt immer weniger Arztpraxen und Kliniken, an die sich hilfesuchende Frauen wenden können, die nach Erhalt einer Beratung eine Abtreibung wünschen. Die Bundesländer sind verpflichtet, eine ausreichende Versorgung mit ambulanten und stationären Einrichtungen für die Durchführung von Abtreibungen sicherzustellen. Gleichzeitig darf niemand zur Teilnahme an einer Abtreibung verpflichtet werden – es sei denn, es geht um Leben und Tod oder um die Verhinderung schwerwiegender Gesundheitsschäden.

Um in diese im zu bekommen Schwangerschaftskonfliktgesetz Die Spannung zwischen der Sicherheitsordnung und dem Recht, auch in Zukunft die Gewährleistung einer guten Versorgung zu verweigern, hat das Ministerium für Soziales und Wissenschaft gemeinsam mit dem Ministerium diskutiert Baden-Württembergischer Krankenhausverein (BWKG), die Staatliche Ärztekammer, das Berufsverband der Gynäkologen, das Verband der gesetzlichen Krankenversicherungsärzte in Baden-Württemberg, die Leitung der gynäkologischen Kliniken der Universitätskliniken und die Arbeitsgruppe der Chefarzte der gynäkologischen Kliniken Baden-Württemberg, um die im Land verfügbaren Möglichkeiten für eine Abtreibung zu analysieren und Möglichkeiten für eine langfristige Sicherheit zu ermitteln.

Drohende regionale Versorgungslücken sollten identifiziert werden

„Das Mandat des Staates, die Bereitstellung von Optionen für die Abtreibung sicherzustellen, wird von allen Beteiligten ernst genommen. Es kann nur zusammen getragen werden “, erklärte der Staatssekretär im Ministerium für soziale Angelegenheiten und Integration Bärbl Mielich und Wissenschaftsminister Theresia Bauer. Die Universitätskliniken sind bereits Teil des Angebots und arbeiten vor Ort gut mit ansässigen Gynäkologen und Beratungsstellen zusammen.

Um die Versorgung auch in Zukunft zu sichern, wird geprüft, welche gesetzlichen Anforderungen für eine genauere Datenerfassung drohender regionaler Versorgungslücken geschaffen werden müssen. Die verfügbaren Daten erlauben bisher keine differenzierte Betrachtung der unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten in Baden-Württemberg. Darüber hinaus sollten gute Modelle für die Zusammenarbeit zwischen Kliniken oder Zentren für ambulante Chirurgie mit niedergelassenen Ärzten ermittelt und deren Expansion in Regionen mit Unterversorgung gefördert werden.

“Alle Beteiligten sind sich der Bedeutung der Angelegenheit bewusst und haben ihre Zusammenarbeit bei der Sicherung des Liefervertrags sichergestellt”, so Bauer und Mielich.

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