Die Landwirtschaftsministerkonferenz einigt sich auf die gemeinsame Agrarpolitik ab 2023

Die Landwirtschaftsministerkonferenz einigt sich auf die gemeinsame Agrarpolitik ab 2023

Auf der Sonderkonferenz der Landwirtschaftsminister wurde ab 2023 eine Einigung über die nationale Struktur der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union erzielt. Die getroffenen Entscheidungen sind zukunftsorientiert für die Landwirte sowie für Umwelt und Klima.

„Ich bin froh, dass wir Teil der sind Landwirtschaftsministerkonferenz sind zu einem Ergebnis gekommen, das sowohl für unsere Landwirte als auch für die Umwelt und das Klima zukunftsweisend ist. Eine besondere Herausforderung für die Diskussion bestand darin, dass die Verhandlungen auf der Ebene der Europäischen Union (EU) noch nicht abgeschlossen sind und es noch kein endgültiges und verlässliches Ergebnis gibt, auf dem wir aufbauen können. In Deutschland müssen wir jedoch noch die einschlägigen Gesetze in Kraft setzen. Ohne einen genehmigten Strategieplan der Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) 2023 wird es keine Direktzahlungen geben. Das wäre für unsere Landwirte unverantwortlich “, sagte der badisch-württembergische Minister für ländliche Gebiete und Verbraucherschutz. Peter Hauk in Berlin nach der Konferenz der Agrarminister der Bundesländer und der Bundesregierung.

Kompromiss zur nachhaltigen Landwirtschaft in drei Dimensionen

Am Ende wurde ein Kompromiss ausgearbeitet, um mit der GAP eine nachhaltige Landwirtschaft in ihren drei Dimensionen – ökologisch, ökonomisch und sozial – fördern zu können. „Auf diese Weise können wir die unterschiedlichen GAP-Ziele der EU und die Ziele der EU erfolgreich erreichen Grüne Angebote zur gleichen Zeit “, betonte Minister Hauk. „Einerseits werden die Vereinbarungen zu einem hohen Maß an Umweltambitionen für die künftige GAP führen. Die Direktzahlungen behalten aber auch ihren Einkommenseffekt, so dass wir unsere vielen Familienbetriebe weiterhin unterstützen können “, betonte Hauk. Im Vergleich zur aktuellen GAP gibt es dann deutlich höhere Grundanforderungen an die Konditionalität. „In der ersten Säule wollen wir auch in Zukunft einen großen Anteil für freiwillige Agrarumweltmaßnahmen, die Umweltvorschriften, bereitstellen. Wir werden die zweite Säule finanziell zunehmend stärken, um die regional angepassten Agrarumwelt-, Klima- und Tierschutzmaßnahmen sowie die Entwicklung ländlicher Gebiete auszubauen “, sagte Minister Hauk. Für Baden-Württemberg wird dies ab 2023 zu einem Umweltziel von über 60 Prozent führen, das bis 2027 weiter steigen wird.

Die pragmatische Gestaltung ökologischer Vorschriften ist von entscheidender Bedeutung

Darüber hinaus sollte künftig ein größerer Teil der Direktzahlungen zur Unterstützung kleiner und mittlerer landwirtschaftlicher Betriebe verwendet werden, um eine kleine und vielfältige Landwirtschaft aufrechtzuerhalten und dem Strukturwandel stärker entgegenzuwirken. Die gekoppelte Unterstützung für die Haltung von Schafen, Ziegen und Mutterkühen soll wieder eingeführt werden, da dies besonders umweltfreundlich und tierfreundlich ist und zur Erhaltung der Kulturlandschaft und der biologischen Vielfalt beiträgt. “Dies ist ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung unserer wertvollen Kulturlandschaft und Natur in Baden-Württemberg”, betonte der Minister. “Dies bedeutet, dass ein großer Teil der Direktzahlungen in der ersten Säule künftig gezielter eingesetzt wird, um sozial erwünschte Aufgaben in der Landwirtschaft zu kompensieren”, erklärte Minister Hauk. Insgesamt stellen die Resolutionen eine große Herausforderung für die Landwirtschaft dar. Es ist daher entscheidend, dass die ökologischen Vorschriften pragmatisch gestaltet werden, um eine hohe Akzeptanzrate zu erreichen.

Ministerium für ländliche Gebiete und Verbraucherschutz: Landwirtschaftsministerkonferenz am 25. und 26. März 2021 in Berlin – Nationales Design der GAP ab 2023 (PDF)

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