Baden-Württemberg gestaltet den digitalen Wandel aktiv mit

Die Landesregierung legt den dritten Digitalisierungsbericht vor

Das Land hat in den letzten fünf Jahren mehr als zwei Milliarden Euro in die Digitalisierung investiert. Der dritte Digitalisierungsbericht der Landesregierung gibt einen Überblick über die Projekte. Baden-Württemberg wird die Digitalisierung weiter vorantreiben.

„Baden-Württemberg wird die Digitalisierung weiter vorantreiben. Nur so können Lebensqualität und Wohlstand im Land sichergestellt werden. Wir brauchen auch digitale Instrumente zur Dekarbonisierung der Wirtschaft und zum Klimaschutz “, sagte Premierminister Winfried Kretschmann am Dienstag, 18. Mai 2021, in Stuttgart. “Auch der Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wo wir bei der Digitalisierung noch besser werden müssen: zum Beispiel in der öffentlichen Verwaltung, im Gesundheitswesen und im Bildungswesen. Wir wollen hier vorankommen. “”

Am Morgen hatte der Digitalisierungsminister Thomas Strobl das Dritter Digitalisierungsbericht (PDF) auf der ersten Sitzung des Ministerrates der neuen Landesregierung vorgestellt und damit die Bedeutung der Digitalisierung bekräftigt. Strobl betonte: „Wir haben eine Verlängerungsvereinbarung ausgearbeitet – mit einem ehrgeizigen und weitreichenden Plan. Erneuern heißt ändern. Ändern Sie, um vorwärts zu gehen. Eine Veränderung, die wir in allen Lebensbereichen spürbar spüren, ist die Digitalisierung. Die Digitalisierung verändert die Welt – und mit der Digitalisierung verändern wir die Welt. Es liegt also an uns, ihm auch eine Richtung zu geben. Hier gingen wir als Land voran. In den letzten fünf Jahren haben wir in diesem Bereich eine Investitionsoffensive von beispiellosem Ausmaß gestartet. Bei allen Haushaltsvorbehalten ist eines klar: Unsere Digitale Strategie erhält ein Update, zum Beispiel über Spitzenforschung, Cybersicherheit oder den Ausbau des schnellen Internets. “”

Mehr als zwei Milliarden Euro für die Digitalisierung

In Zahlen: Der Staat hat in den letzten fünf Jahren mehr als zwei Milliarden Euro in die Digitalisierung unseres Landes investiert. 70 Projekte wurden speziell mit rund 400 Millionen Euro finanziert, von denen viele inzwischen abgeschlossen sind oder weit fortgeschritten sind. „Zum Beispiel mit dem Cyber ​​Valley Ein internationaler Forschungsleuchtturm wurde gebaut und erweitert. Auf dem Gebiet der Onlinesicherheit Wir haben Pionierarbeit mit der Cybersecurity Agency und der Cyber ​​Defense geleistet. Wir haben 1,165 Milliarden Euro in den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsinternets investiert – und durch Anpassung des Finanzierungsrahmens weitere 1,4 Milliarden Euro an Bundesmitteln nach Baden-Württemberg gebracht. Als Ergebnis: In den letzten fünf Jahren sind wir in Gigabit-fähigen Netzwerken vom Mittelfeld zur obersten Ebene gewechselt Federal Broadband Atlas belegt. Dies zeigt, dass wir im Gigabit-Bereich inzwischen weit über dem Durchschnitt der landesweiten Länder liegen “, fuhr Minister Thomas Strobl fort. Der dritte Digitalisierungsbericht der Landesregierung gibt einen Überblick über alle Projekte.

Der Digitalisierungsminister unterstrich, dass wir uns in Zukunft noch massiver mit den künftigen Bereichen befassen werden, in denen der internationale Wettbewerb eine Rolle spielt, dh in den Bereichen künstliche Intelligenz (KI), Quantentechnologien oder Cybersicherheit. “Wir haben Spitzenforschung im Land – und wir werden sie strategisch weiterentwickeln”, sagte Minister Thomas Strobl. Darüber hinaus wollen sie die Digitalisierung weiterhin nutzen, um ökologische und soziale Ziele zu erreichen. “Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sie muss den Menschen dienen”, sagte Strobl. “Wir rollen auch weiterhin den Teppich aus, ohne den kein digitales Projekt fliegen kann: das schnelle Internet, in dem der Markt versagt, und die Cybersicherheit mit der Cybersicherheitsagentur CSBW, die als Vermittlungsstelle zwischen Sicherheitsbehörden, Verwaltung, Kommunen, Unternehmen, Unternehmen fungiert. Wissenschaft und Forschung. Denn eines ist hier sehr wichtig: Ohne Cybersicherheit gibt es kein Vertrauen und ohne Vertrauen gibt es keinen durchschlagenden Erfolg für die Digitalisierung. “

Ein Überblick über die einzelnen Schwerpunkte und beispielhaften Projekte der Digitalisierungsstrategie digital @ bw:

Breitbandausbau

Keine Digitalisierung ohne schnelles Internet. Zwischen 2016 und 2021 unterstützte das Land mehr als 2.600 Breitbandprojekte in Städten und Gemeinden mit insgesamt 1,165 Milliarden Euro. Das sind doppelt so viele genehmigte Anträge wie in den letzten fünf Jahren und das 14-fache des vorherigen Finanzierungsbetrags. Darüber hinaus flossen für 817 Expansionsprojekte Bundesmittel in Höhe von mehr als 1,513 Milliarden Euro nach Baden-Württemberg. Insgesamt können 2,678 Milliarden Euro in den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsinternets fließen. 94,5 Prozent der Haushalte im Land haben jetzt eine Verbindung mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. Im Jahr 2015 waren es 71,6 Prozent, dh über 20 Prozentpunkte weniger. Bei Verbindungen mit der noch schnelleren Gigabit-Geschwindigkeit war der Anstieg sogar noch größer: von 1,4 Prozent der Haushalte zu Beginn der Legislaturperiode auf über 57 Prozent Ende 2020 – und der Trend steigt. Damit liegt Baden-Württemberg bereits sieben Prozentpunkte über dem regionalen Durchschnitt.

Erforschen Sie zukünftige Technologien

Mit dem Cyber ​​Valley Baden-Württemberg verfügt seit 2016 über ein in Europa einzigartiges Forschungszentrum für künstliche Intelligenz und intelligente Systeme. Forschungsexzellenz, Vernetzung mit globalen Unternehmen und der herausragende Transfer bei Anwendungen und Start-ups machen Cyber ​​Valley zu einem Leuchtturm der Forschung und Entwicklung mit weltweiter Anziehungskraft. In der letzten Legislaturperiode wuchs das Cyber ​​Valley kräftig. B. durch die Einrichtung des ELLIS-Instituts („Europäisches Labor für Lernen und intelligente Systeme“) und des „AI-Fortschrittszentrums für Lernsysteme im Cyber ​​Valley“. Allein im Cyber ​​Valley hat die Landesregierung 140 Millionen Euro investiert.

Dies geht einher mit der Förderung der Spitzenforschung im Land. Mit seinem Hervorragende Anzahl von Professuren für künstliche Intelligenz und Robotik Baden-Württemberg ist einer der Weltmarktführer. Dies ist auch das Ergebnis der gezielten Expansion durch staatliche Mittel.

Mit dem Innovationspark KI Darüber hinaus wird in Zukunft ein weltweit sichtbares Zentrum für KI-Anwendungen geschaffen, in dem etablierte Unternehmen und Start-ups, Spezialisten und Talente, Wissenschaft und Investoren zusammenkommen. Die Landesregierung stellt bis zu 50 Millionen Euro für die beschleunigte Umsetzung bereit, die größte Einzelmaßnahme zur Förderung der Innovation in den letzten Jahrzehnten.

Onlinesicherheit

Um die Sicherheit im digitalen Raum sowie auf Straßen und Plätzen zu schützen, entwickelt die Landesregierung eine umfassende Cybersicherheitsstrategie. Der Kern der Bemühungen der Landesregierung ist der neue Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW). Die per Recht Die am 17. Februar 2021 gegründete Agentur ergänzt die erfolgreiche Arbeit der Sicherheitsbehörden. Die neue Behörde ist die zentrale Koordinierungs- und Berichterstattungsstelle des Staates und verbindet Staat, Verwaltung, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung im Bereich der Cybersicherheit.

Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit

Die Digitalisierung so zu gestalten, dass Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit gestärkt werden, ist ein zentrales Ziel der Landesregierung. Für eine bessere CO2– Der Staat entwickelt derzeit eine App, mit der die Bürger ihren eigenen CO2-Fußabdruck bestimmen und reduzieren können. Darüber hinaus untersucht die Landesregierung, wie Rechenzentren nachhaltiger sein können. Das Land macht vorbildliche Fortschritte in Richtung eines energie- und ressourcenschonenden Betriebs dieser Herzkammern der Datengesellschaft. Effiziente Fabriken und nachhaltiges Bauen stehen ebenfalls auf der Tagesordnung.

Gesundheit digital

Für den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg ist die Digitalisierung von zentraler wirtschaftlicher Bedeutung. Noch wichtiger ist, dass es die Heilung verbessert und in der Medizin und Pflege hilft. Umfassende Datenerfassungen und ein schneller digitaler Austausch sind häufig die Grundlage für eine echte Verbesserung von Diagnose und Therapie.

Mit dem Bau der Zentren für personalisierte Medizin (ZPM Association) Die Landesregierung hat die Grundlage für transparente Strukturen und Zugangswege zur personalisierten Medizin geschaffen. Das Datennetz bwHealthCloud ist einer der wichtigsten Bausteine. Dank der qualitätsgesicherten Datenerfassung sind beispielsweise in der Krebstherapie bessere, evidenzbasierte, individuelle Therapieentscheidungen möglich.

Digitale Verwaltung und Kommunen

Ziel der Landesregierung ist es, die Bürger vor den Behörden zu bewahren und sie vom Sofa aus zu befähigen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Umsetzung der Online Access Act (OZG). Dies sieht vor, dass bis Ende 2022 eine Vielzahl von Verwaltungsdiensten online verfügbar sein wird. Zusammen mit den kommunalen Landesverbänden und IT-Dienstleistern BITBW und Komm schon, EINS Das Land arbeitet an der Digitalisierung der Verwaltungsdienste. Alle Städte und Gemeinden des Landes können die entwickelten Online-Dienste zentral auf der E-Government-Plattform nutzen service-bw bereitstellen. Eine durchgängige Digitalisierung ist ebenfalls besonders wichtig, dh Verwaltungsdienste in den Behörden und Büros können auch digital durchgeführt werden.

Darüber hinaus unterstützt die Landesregierung die Gemeinden durch die Digitalakademie @ bwdurch die Vermittlung von Digitalisierungskompetenz auf allen Ebenen an Städte und Gemeinden im Land. Die Qualifikation von mehr als 1.400 Führungskräften ist ebenso Teil des Erfolgs der Digital Academy wie die Ausbildung von mehr als 550 Digitalpiloten in 341 Kommunalverwaltungen. Die digitale Akademie unterstützt Kommunen auch gezielt bei der Digitalisierung von Prozessen und Verfahren. Bisher haben mehr als 420 Gemeinden und Bezirke das vielfältige Leistungsspektrum der Digital Academy genutzt.

Auch die staatliche Verwaltung selbst wird immer digitaler. Das Innenministerium, das Justizministerium und das Verkehrsministerium arbeiten bereits ausschließlich mit der volldigitalen E-Datei. Die E-Datei wird dann spätestens Ende 2024 bei allen Landesbehörden verfügbar sein. Das sogenannte Postfach für Sonderbehörden wird seit 2019 für die sichere Kommunikation zwischen Behörden und Justiz verwendet. Die interne Digitalisierung der Verwaltung kommt auch den Bürgern zugute, da die Verwaltungsprozesse schneller und effizienter sind.

In welchem Digitales Bodenbewertungsprojekt Das Finanzministerium, das Umweltministerium und das Ministerium für ländliche Gebiete stellen die Daten zu Landbewertungsdaten der Wirtschaft, der Verwaltung und der Öffentlichkeit digital zur Verfügung. Diese Daten zu Art und Produktivität der Anbauflächen sind beispielsweise für die Präzisionslandwirtschaft im Rahmen von Landwirtschaft 4.0 und Bodenschutz wichtig.

Mit dem Chatbot steuern Seit November 2018 steht den Menschen im Land rund um die Uhr ein intelligentes Hilfesystem zur Verfügung, das stets aktuelle und zuverlässige Informationen aus erster Hand bietet – direkt von der Finanzverwaltung.

Dritter Digitalisierungsbericht der Landesregierung (PDF)

Digitalisierungsstrategie digital @ bw

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