Die Geburtshilfe am Runden Tisch zieht eine positive Bilanz

Die Geburtshilfe am Runden Tisch zieht eine positive Bilanz

Der runde Tisch für Geburtshilfe erzielte eine positive Bilanz seiner Arbeit. Er initiierte bessere Rahmenbedingungen für die Geburtshilfe. Regionale Engpässe sollen beseitigt, lokale Gesundheitszentren in unterversorgten Gebieten gefördert und die Arbeitsbedingungen verbessert werden.

Die Teilnehmer der Geburtshilfe am runden Tisch unter der Leitung des Staatssekretärs Bärbl Mielich haben in ihrer letzten Sitzung am Freitag, dem 9. Oktober 2020, Bilanz gezogen. Die Vertreter der Berufsverbände, der Krankenversicherungen, der Landesverbände, der Eltern und der Krankenhäuser arbeiten seit vier Jahren eng zusammen, um die Geburt zu gewährleisten Die Pflege für Baden-Württemberg ist zukunftssicher. Eine umfassende Bestandsaufnahme identifizierte einzelne Maßnahmen als besonders dringend. Zum Beispiel fördert der Staat die Erprobung lokaler Gesundheitszentren mit Schwerpunkt auf geburtshilflicher Versorgung, damit diese auch in unterversorgten Regionen etwas anbieten können. Die Arbeitsbedingungen in der Geburtshilfe in den Kliniken sollten auch mitarbeiter- und familienfreundlicher gestaltet werden.

“Baden-Württemberg bietet eine umfassende und qualitativ hochwertige Betreuung für alles, was mit Geburt zu tun hat”, sagte Staatssekretär Bärbl Mielich anlässlich des Abschlusstreffens. „Wir haben jedoch auch regionale Engpässe. Durch die Förderung lokaler Gesundheitszentren konzentrieren wir uns auf neue und innovative Pflegekonzepte. „Das Testen lokaler Gesundheitszentren in unterversorgten Regionen ist jedoch nur einer von mehreren wichtigen Bausteinen. Eine weitere entscheidende Maßnahme für die bestmögliche Versorgung war eine gute und enge Zusammenarbeit, insbesondere zwischen Ärzten und Hebammen.

Umfassender Bericht über die erstmals erstellte Versorgungssituation

Grundlage für die entwickelten Maßnahmen ist ein wissenschaftlicher Bericht von Institut für globale Gesundheit an der Universität Heidelberg zum aktuellen Stand der Geburtshilfe im Land ab 2018. Zum ersten Mal wurden Daten von der Universität Heidelberg ausgewertet und zusammen mit eigenen Umfrageergebnissen präsentiert. Wichtige Einblicke in die Pflegesituation konnten gewonnen werden: Krankenhäuser haben große Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen, die befragten Mütter gaben an, Schwierigkeiten bei der Suche nach einer Hebamme zu haben, und angehende Hebammen waren mit ihren Karrierechancen unzufrieden. Der Runde Tisch zog daraus den Schluss: Der Hebammenberuf muss attraktiver gemacht werden.

Darauf aufbauend hat die OptiMedis AG entwickelte einen konkreten Aktionsplan, der den Mitgliedern des Runden Tisches im Frühjahr 2019 vorgelegt wurde. Erfahrungen mit einer Informationsreise in die Niederlande im November 2018, die das Ministerium für soziale Angelegenheiten und Integration zusammen mit Vertretern des Runden Tisches und von OptiMedis unternahm , ebenfalls eingearbeitet.

Attraktive Karriereaussichten für Hebammen – Stärkung der Arbeitsbedingungen

“Die Hebammenausbildung wird in Baden-Württemberg bereits als dualer, in die Ausbildung integrierter Bachelor-Abschluss in Stuttgart, Karlsruhe und Heidenheim / Ulm und seit Oktober 2018 als Universitätsabschluss in Tübingen angeboten. Mit der Akademisierung der Hebammenausbildung wird der Beruf sein In ganz Europa verbessert, attraktiver und gesetzlich anerkannt. Darüber hinaus wird die Anzahl der Studienplätze weiter ausgebaut. Auf diese Weise gewährleistet der Staat die nächste Generation von Hebammen und eine langfristige Stärkung der Geburtshilfe und des Gesundheitssystems insgesamt Bund und Länder sehen in diesen Reformen einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Stärkung der Geburtshilfe und des Gesundheitssystems “, so Staatssekretär Mielich abschließend.

Sozialministerium: Runder Tisch zur Geburtshilfe

Beschlüsse des Runden Tisches vom 10. Mai 2019 (PDF)

Bericht der Universität Heidelberg zur Versorgungssituation in der Geburtshilfe im BW (PDF)

Zusammenfassender Bericht zur Versorgungssituation in der Geburtshilfe im BW (PDF)

OptiMedis-Aktionsplan für den Geburtshilfe-Runden Tisch (PDF)

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Inspiriert von Landesregierung BW

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