Die Bundesländer fordern von der Bundesregierung Klarstellungen zur Corona-Notbremse im Hochschulbereich

Die Bundesländer fordern von der Bundesregierung Klarstellungen zur Corona-Notbremse im Hochschulbereich

Die Bundesländer fordern von der Bundesregierung Klarstellungen zur Corona-Notbremse im Hochschulbereich. Auf Initiative von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer haben die Wissenschaftsminister der Bundesländer an die Bundesregierung geschrieben und Verbesserungen des Bundesgesetzes zum Infektionsschutz gefordert.

Auf Initiative des baden-württembergischen Wissenschaftsministers Theresia Bauer Die Wissenschaftsminister aller Bundesländer fordern Klarstellungen und Änderungen des Bundesgesetzes über den Infektionsschutz. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesforschungsminister Anja Karliczek werden in einem Schreiben aufgefordert, die für den Schulsektor ausgearbeiteten Vorschriften zur Eindämmung der Koronapandemie eins zu eins nicht auf den Universitätssektor zu übertragen.

Die Fortsetzung und der Abschluss des Kurses müssen auch in Zeiten einer Pandemie sichergestellt sein

“Auch in Zeiten einer Pandemie muss sichergestellt sein, dass die Studierenden ihr Studium fortsetzen oder abschließen können”, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Mit den bisherigen Regelungen des vorwiegend digitalen Unterrichts und in Ausnahmefällen des Präsenzbetriebs sind die Universitäten in der Lage, Studierenden weitgehend volle Semester und damit die Nutzung der verfassungsrechtlich vorgeschriebenen Lebens- und Bildungschancen zu ermöglichen, heißt es in dem Schreiben . Einzelne Nachteile könnten durch verschiedene Maßnahmen weitgehend ausgeglichen werden.

“Wenn nicht zwischen Schul- und Universitätsbetrieb unterschieden wird, besteht das Risiko, dass viele Studiengänge während des Semesters nicht studieren können”, sagte Theresia Bauer. Dies gilt auch für Studiengänge, die für die Bewältigung von Pandemien wichtig sind, wie Medizin und Pharmazie, mit einer notwendigen praktischen Relevanz und Präsenzanforderungen in der Lehre, so das Schreiben aus den 16 Ländern. Darüber hinaus bedeutet ein Verbot von praktischen Ausbildungskomponenten beispielsweise bei der Kunst- und Musikhochschulen de facto ein Ausschluss vom Kurs.

Anforderungen im Detail

Unter anderem fordern die Minister von der Bundesregierung folgende Punkte für den Hochschulbereich:

  • Verantwortliche Ausnahmen oder Klarstellungen, insbesondere für Tätigkeiten in Laboratorien und ähnlichen Einrichtungen, beispielsweise in medizinischen Studien.
  • Praktika, praktische und künstlerische Ausbildungskomponenten können nach staatlichem Recht zugelassen werden, wenn sie unbedingt erforderlich sind und nicht durch den Einsatz elektronischer Informations- und Kommunikationstechnologien oder anderer Fernlernformate ersetzt werden können.
  • Forschungsaktivitäten, Aktivitäten in Laboratorien und alle praktischen Schulungsabschnitte und -komponenten des Kurses gelten nicht als Unterricht.
  • Die Ausnahmeregeln für „Abschlussklassen“ gelten für Abschlussklassen, dh Studenten, die kurz vor dem Abschluss stehen.
  • Die praktischen Teile des wissenschaftlichen Sportkurses werden wie die anderen praktischen Teile anderer Kurse behandelt.

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