Deutschland

Deutschland Garagen in mutmaßlichem Chemieangriffsgrundstück durchsucht

BERLIN (AP) – Deutsche Ermittler haben am Montag zwei Garagen durchsucht, die von einem Iraner benutzt wurden, der unter dem Verdacht festgenommen wurde, dass er einen Angriff mit tödlichen Chemikalien planen könnte.

Der 32-jährige Verdächtige und sein 25-jähriger Bruder wurden in der Nacht zum Samstag auf einen Hinweis von US-Sicherheitsbeamten im westdeutschen Castrop-Rauxel festgenommen. Laut Behörden werden die Männer verdächtigt, einen schweren islamistisch motivierten Anschlag geplant zu haben, für den mindestens einer von ihnen versucht haben soll, an die starken Giftstoffe Cyanid und Ricin zu gelangen.

Ein Gericht in Dortmund hat am Sonntagabend angeordnet, das Paar bis zu einer möglichen Anklage in Untersuchungshaft zu halten, teilte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf in einer Erklärung mit. Sie werden der Verschwörung zum Mord verdächtigt, eine Anklage, die mit einer Freiheitsstrafe von drei bis 15 Jahren geahndet werden kann.

Die Staatsanwaltschaft sagte am Sonntag, dass eine erste Durchsuchung des Hauses des älteren Verdächtigen keine giftigen Substanzen ergeben habe.

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Am Montag sagten sie, sie hätten herausgefunden, dass er zwei Garagen im Hinterhof eines Hauses in Castrop-Rauxel benutzte, und sie wurden auch mit Hilfe von Analytikern durchsucht, die im Umgang mit möglichen gefährlichen Substanzen geschult waren.

Noch war unklar, wie weit die Anschlagspläne fortgeschritten waren und ob sich die Verdächtigen ein konkretes Ziel ausgesucht hatten.

Quelle: APNews

Siehe auch  Wie man eine Mumie macht: Die altägyptische Werkstatt hat neue Hinweise

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