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Der VfB wird gegen Mainz nicht mit Labbadias Comeback belohnt

Beim Debüt von Trainer Bruno Labbadia spielte der VfB Stuttgart gegen Mainz 1:1. Serhou Guirassy brachte den Tabellen-16. in Führung, Marcus Ingvartsen glich per Foulelfmeter für die 05er aus. Im Spiel hatten beide Teams gute Chancen, aber keine Tore mehr. Der VfB hatte mehr Ballbesitz, Mainz die besseren Chancen. Am Ende blieb es beim 1:1 und der VfB bleibt auf dem Relegationsplatz, Mainz Zehnter. Am kommenden Dienstag müssen die Schwaben bei der TSG Hoffenheim antreten, Mainz empfängt einen Tag später Borussia Dortmund.

Beim Debüt von Trainer Bruno Labbadia spielte der VfB Stuttgart 1:1 (1:1) gegen Mainz. Serhou Guirassy brachte den Tabellen-16. Nach 36 Minuten in Führung, Marcus Ingvartsen glich per Foulelfmeter für die 05er aus (40.). Die 46.000 Zuschauer in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena sahen in der zweiten Halbzeit viele gute Chancen, aber keine Tore mehr.

VfB mit mehr Ballbesitz, Mainz mit den besseren Chancen

Nach einer Schweigeminute für Pelé starteten beide Mannschaften gemächlich ins Spiel. Der VfB hatte zunächst mehr Ballbesitz und versuchte offensiv Akzente zu setzen, doch die Mainzer standen kompakt und verengten die Räume.

Finn Dahmen, der für den verletzten Robin Zentner ins Mainzer Tor kam, parierte den ersten Torschuss von Silas souverän (4.). Erstmals richtig gefährlich wurde es nach 15 Minuten vor dem Stuttgarter Tor: Nach einem starken Ball und einer Übernahme legte Leandro Barreiro aus 25 Metern einfach ab, doch der Ball flog knapp am Eck des Stuttgarter Tors vorbei. Keeper Florian Müller lenkte den nächsten gefährlichen Mainzer Distanzschuss von Aymen Barkok über die Latte (25.).

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Guirassy bringt den VfB in Führung, Ingvartsen gleicht per Foulelfmeter aus

Durch die Mainzer Offensivbemühungen bekamen die Stuttgarter nun Raum für Konter. Zunächst fehlte es den Schwaben aber am Ende an Durchschlagskraft und Präzision. In der 36. Minute machte es Serhou Guirassy besser als noch einen Moment zuvor und schob den Ball nach starkem Zuspiel von Wataru Endo mit dem rechten Außenrist flach vor Dahmen – 1:0 für den VfB.

Die Mannschaft von Bo Svensson ließ sich vom Rückstand nicht beirren und kam mit Barreiro wiederum dem Stuttgarter Tor gefährlich nahe. Naouirou Ahamada traf den Mainzer Mittelfeldspieler beim Abwehrversuch am Fuß – und das im Strafraum. Schiedsrichter Felix Brych entschied nach Studium der Bilder auf Elfmeter. Marcus Ingvartsen verwandelte es flach ins rechte Eck (40.) zum 1:1-Halbzeitstand.

Stuttgart mit viel Offensivpower, Lattentreffer auf beiden Seiten

Der VfB kam personell unverändert, aber mit viel Offensivpower aus der Pause. In der 48. Minute brachte Silas den Ball von links weit in den Strafraum. Am zweiten Pfosten stand Tomás völlig frei, kam aber einen Schritt zu spät und verpasste die erneute Stuttgarter Führung. Nur fünf Minuten später hatten die Hausherren dann die nächste Großchance, doch Guirassy schoss aus acht Metern knapp am Tor vorbei.

Im Gegenzug hatte das Labbadia-Team Glück, dass Barkok mit einem wuchtigen Schuss aus hohem Tempo nur die Lattenspitze traf (56.). Nun nahm das Spiel richtig Fahrt auf und vor allem der VfB erspielte sich eine Chance nach der anderen. Aber auch Guirassy traf in der 60. Minute nach Vorlage von Silas nur die Latte.

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Der VfB bleibt auf dem Relegationsplatz

In der Schlussviertelstunde drückte auch Mainz noch einmal aufs Tempo und schien wie der VfB mit dem Unentschieden nicht zufrieden zu sein. Trotz Bemühungen und guten Chancen vor allem der Stuttgarter blieb es beim 1:1. Nach dem Remis steht der VfB noch auf dem Relegationsplatz, Mainz bleibt Zehnter.

Beim VfB Stuttgart geht es bereits am kommenden Dienstag (20.30 Uhr) weiter. In der englischen Woche müssen die Schwaben bei der TSG Hoffenheim antreten, Mainz empfängt einen Tag später (18.30 Uhr) Borussia Dortmund.

Quelle: SWR – Der VfB wird gegen Mainz nicht mit Labbadias Comeback belohnt

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