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Der VfB Stuttgart blickt auf eine magere Hinrunde zurück

Der VfB Stuttgart ist seit Montag auf USA-Reise. Eine Woche lang wollen sich die Schwaben von den ersten 15 Spieltagen der Bundesliga erholen. Natürlich gibt es auch Schulungen. Allerdings sind nicht alle an Bord: Atakan Karazor, Chris Führich und Waldemar Anton blieben am Boden.

Apropos geerdet bleiben. In der Hinrunde wurden die Stuttgarter einige Male auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Nur 14 Punkte aus 15 Spielen bedeuten Relegationsplatz 16. Kein einziger Auswärtssieg. Der Klassenerhalt steht erneut auf der Kippe.

Wie geht es weiter auf dem Trainerposten beim VfB?

Dass der VfB so schlecht dasteht, liegt vor allem am verpatzten Saisonstart. In den ersten neun Bundesligaspielen konnten die Schwaben keinen einzigen Sieg einfahren. Auf diesen Negativrekord reagierten die Verantwortlichen mit einem Trainerwechsel: Anfang Oktober musste Pellegrino Matarazzo seinen Stuhl räumen, auf dem sein ehemaliger Co-Trainer vorerst gesessen hatte. Obwohl Michael Wimmer alle Heimspiele gewonnen hat und im DFB-Pokal eine Runde weitergekommen ist, ist noch unklar, ob er den Vorstandsvorsitz übernehmen darf.

„Wir haben mit Michael vereinbart, dass wir uns nach der Reise in die USA zusammensetzen, um über seine Zukunft zu sprechen.“

Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB

Vor nicht allzu langer Zeit waren noch zwei weitere Trainer im Gespräch: Der Däne Jess Thorup war zuletzt in Kopenhagen im Einsatz und der ehemalige Hoffenheim-Trainer Alfred Schreuder trainiert derzeit Ajax Amsterdam. Die Spur zu den beiden scheint nicht mehr so ​​heiß zu sein.

Mislintats Zukunft beim VfB noch offen

Ein weiteres Problem am Neckar ist das schwierige Verhältnis zwischen Alexander Wehrle und Sven Mislintat. Nachdem der Vorstandsvorsitzende Wehrle-Sportdirektor Mislintat die Verpflichtung von Sami Khedira, Philipp Lahm und Christian Gentner zurückhielt, gab es zunächst Unmut. Während Wehrle einräumte, dass es ein Fehler war, es Mislintat nicht zu sagen, ging dabei etwas Vertrauen verloren.

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Das geht sogar so weit, dass noch fraglich ist, ob Sven Mislintat nach seinem Vertragsende am 30. Juni 2023 Sportdirektor bleiben wird. Aktuell kann sich der 50-Jährige eine Fortsetzung durchaus vorstellen. Aber auch hier wird frühestens nach der Rückkehr aus den USA entschieden.

Ein Rückblick auf die zweite Saisonhälfte

Klasse zu halten wird eine große Aufgabe für den Verein für Bewegungsspiele. Das jüngste Team der Liga hat viel Potenzial, aber auch viele Schwächen: Stuttgart erzielte in den ersten 15 Saisonspielen gerade einmal 18 Tore, nur Schalke und Bochum erzielten noch weniger. Hinzu kommt die magere Ausbeute von drei Auswärtspunkten. Wenn sich die Schwaben nicht steigern und eine ähnliche Rückrunde spielen, wird sich der VfB wohl in der zweiten Liga wiederfinden.

Um sportlich einen Gang höher zu schalten, würde sicherlich etwas Klarheit in Bezug auf offene Personalstellen helfen. Das soll sich dann nach der Reise in die USA angeblich endgültig durchsetzen.

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