Land finanziert vier wegweisende Projekte in der Grundversorgung

Der Beginn der ländlichen Arztquote rückt näher

Die erste Bewerbungsrunde für Studierende, die sich später als Landarzt verpflichten, wird voraussichtlich Ende April beginnen. Dies ist ein weiterer Schritt zur Sicherung der Hausarztversorgung im Land.

Baden-Württemberg schafft medizinische Studienplätze für Studierende, die sich verpflichten, später als Landarzt zu arbeiten. Die erste Antragsrunde wird voraussichtlich Ende April 2021 beginnen. Der Sozialminister gab bekannt Manne Lucha beim. “Nach dem Landtag Country Doctor Act (PDF) Ich freue mich sehr, dass wir jetzt die Möglichkeit eröffnen können, uns so schnell wie möglich bei allen Interessenten zu bewerben. Dies ist ein weiterer Schritt, um die Hausarztversorgung in Baden-Württemberg sicherzustellen “, sagte der Minister anlässlich des bevorstehenden Beginns der Antragsphase.

Das Land Baden-Württemberg hat mit dem „Gesetz zur Unterstützung der Sicherung der Hausarztversorgung in Bereichen mit öffentlichem Bedarf in Baden-Württemberg“ (Landarztgesetz) den nächsten wichtigen Schritt unternommen, um das Niveau der Hausarztversorgung und der medizinischen Versorgung in Baden zu verbessern -Württemberg bundesweit verfügbar. Medizinische Studienplätze werden Bewerbern zugewiesen, die sich verpflichten, nach Abschluss ihres Studiums und ihrer Weiterbildung zum Facharzt mindestens zehn Jahre lang als Allgemeinmediziner in einem Bedarfsbereich zu arbeiten. Während des Auswahlverfahrens wird daher besonderes Augenmerk auf die persönliche Eignung und Motivation der Bewerber für den Beruf des Allgemeinarztes gelegt. Die Bewerbungsphase für das Wintersemester 2021/2022 ist für Ende April 2021 geplant. Weitere Informationen werden in Kürze auf der Website des Sozialministeriums veröffentlicht. Es ist geplant, 75 Studienplätze pro Jahr über die ländliche Arztquote zuzuweisen.

Das Förderprogramm “Country Doctors” gewährleistet die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten

Der Staat hat bereits zahlreiche wirksame Maßnahmen eingeleitet, um auch in Zukunft die medizinische Versorgung des Landes sicherzustellen. Mit dem Förderprogramm “Country Doctors” des Sozialministeriums Baden-Württemberg setzt sich seit 2012 für eine nachhaltige ambulante medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten ein. Diese Fördermaßnahme wird sofort wirksam und nimmt die Versorgungslage gemäß der aktuellen Bedarfsplanung auf. Das Programm richtet sich an Ärzte, die in ländlichen Gebieten Allgemeinmedizin praktizieren möchten. In der Zwischenzeit wurden insgesamt knapp 3,8 Millionen Euro zur Finanzierung verschiedener Projekte zur Übernahme von Praxen oder zur Einrichtung neuer Familienpraktiken sowie zur Einstellung von Ärzten zur Verbesserung oder Aufrechterhaltung der Hausarztversorgung verwendet. Bis März 2021 hatten 179 Allgemeinmediziner, Kinderärzte und Jugendliche bis zu 30.000 Euro erhalten, wenn sie sich in einer förderfähigen ländlichen Gemeinde niedergelassen hatten. In den Jahren 2020 und 2021 wurden 56 Förderanträge mit einem Gesamtwert von 1,185 Millionen Euro genehmigt.

Auch mit dem Strategie zur Digitalisierung in Medizin und Pflege unterstützt das Ministerium für soziale Angelegenheiten und Integration mit Finanzierungsaufrufen in den Bereichen Medizin und Pflege, Projekten und Initiativen zur Verbesserung der medizinischen und pflegerischen Versorgung im Staat. Insbesondere telemedizinische Projekte wie “Docdirekt” kann dazu beitragen, die medizinische Versorgung in ländlichen oder strukturell schwächeren Regionen zu unterstützen. Bereits im Wintersemester 2020/21 führte der Staat die neue Neigung zur „ländlichen Familienmedizin“ („Country Doctor Track“) in die medizinischen Fakultäten der Universitäten einDies steht allen Studierenden offen und ermöglicht den Zugang zu verschiedenen Zeitpunkten während des Kurses. In jedem Semester können die Studierenden spezielle Ausbildungsmodule mit koordinierten Inhalten wählen. Dies motiviert die Menschen, in ländlichen Gebieten zu arbeiten. In den Kursen werden die Studierenden auch mit regionalen Akteuren wie Allgemeinärzten, regionalen ambulanten und stationären Pflegezentren sowie Kommunen, Bürgermeistern und Bezirksverwaltern zusammengebracht.

Regionen für die medizinische Ausbildung

Um die akademische Ausbildung besser auf die spezifischen Anforderungen der Pflege abzustimmen, werden neue Strukturen für die regionale Vernetzung geschaffen: Die medizinischen Fakultäten in Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Tübingen und Ulm Einrichtung von fünf „Regionen für die medizinische Ausbildung“, für die sie eine besondere Verantwortung übernehmen. Die Vernetzung mit akademischen Lehrkrankenhäusern und Lehrpraktiken wird ebenfalls weiter gestärkt: Hochleistungslehrkrankenhäuser sollen zusätzliche Aufgaben in der medizinischen Aus- und Weiterbildung übernehmen. Eine vom Wissenschaftsministerium geleitete Arbeitsgruppe unter Beteiligung des Ministeriums für soziale Angelegenheiten und Integration und des Ministeriums für ländliche Gebiete und Verbraucherschutz hat präsentierte ein Konzept für die Einrichtung von “Regionen für die medizinische Ausbildung” und die verstärkte Einbeziehung besonders effizienter Kooperationspartner. Die Arbeitsgruppe umfasste die Medizinische Fakultäten von Baden-Württemberg, Experten aus dem Bereich der Allgemeinmedizin, Studentenvertreter, Vertreter der Pflegeseite (z. B. Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte), des öffentlichen Gesundheitswesens und des Berufsrechts (Staatliche Ärztekammer) sowie die kommunalen Landesverbände.

Die medizinischen Fakultäten nutzen die neuen gesetzlichen Anforderungen für die Auswahl von Studierenden im Hinblick auf die verstärkte Profilbildung in der Allgemeinmedizin / Regionalversorgung und koordinieren Auswahl- und Profilangebote miteinander. Die medizinischen Fakultäten führen eine Absolventenstatistik, anhand derer auch Aussagen darüber gemacht werden können, wie viele ihrer Absolventen in ländlichen Regionen Baden-Württembergs arbeiten.

Die Akademisierung von Gesundheitsberufen verbessert die Versorgung in ländlichen Gebieten

Die vom Wissenschaftsministerium geförderte Akademisierung der Gesundheitsberufe wird auch die Qualität der Versorgung der Menschen in ländlichen Gebieten verbessern, indem das Potenzial von Fachkräften in allen Regionen des Landes erweitert wird. Auch über die Kabinettsausschuss für ländliche Gebiete Der Staat fördert ein Projekt zur Gewährleistung der Hausarztversorgung Gemeindekongress Baden-Württemberg, von Verband der Allgemeinmediziner und Genossenschaft. Das Projekt soll als Modell dienen, um die Einrichtung von medizinischen Versorgungszentren in Form von Genossenschaften zu testen, beispielsweise um Arbeits- und Übungsräume zu teilen und um den bürokratischen Aufwand zu verringern.

Förderprogramm zur Erhaltung lebendiger Stadtzentren

Mit dem Programm zur Entwicklung ländlicher Gebiete (ELR) Der Staat hat ein umfassendes Finanzierungsspektrum für die strukturelle Entwicklung ländlicher Dörfer, Gemeinden und Städte geschaffen. Die Hauptziele sind die Erhaltung lebendiger Stadtzentren, die Ermöglichung eines zeitgemäßen Lebens und Wohnens, die Sicherung einer häuslichen Versorgung und die Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze. Ärzte können auch Teil der Grundversorgung sein. Beispielsweise können ländliche Ärzte von der ELR bei der Umsetzung von Investitionsmaßnahmen in und auf dem Praxisgelände unterstützt werden.

Ministerium für soziale Angelegenheiten und Integration: Quote der Landärzte: Zusätzliche Studienplätze für Allgemeinmediziner in ländlichen Gebieten

Ministerium für Soziales und Integration: Gesetz zur Unterstützung der Versorgung von Allgemeinärzten in Bereichen mit öffentlichem Bedarf in Baden-Württemberg (Landarztgesetz Baden-Württemberg) (PDF)

Pressemitteilung vom 8. März 2021: Abschlussbericht „Regionen für die medizinische Ausbildung“ vorgelegt

Pressemitteilung vom 29. Mai 2020: Stärkung der medizinischen Versorgung in ländlichen Gebieten

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