Daten zeigen, dass Regulierungsbehörden Fiat mehr bestrafen als Krypto

Daten zeigen, dass Regulierungsbehörden Fiat mehr bestrafen als Krypto

Nicht registrierte Wertpapierangebote sind die häufigste Ursache für kryptobezogene Geldbußen, wie der Bericht ergab

Sei es das jüngste US-Infrastrukturgesetz oder die zahlreichen Handgemenge mit der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC), auf die Beziehung der Kryptoindustrie zum Gesetzgeber kann man nicht stolz sein.

Einerseits betrachten Regulierungsbehörden Krypto weiterhin als Mittel für weitere kriminelle Aktivitäten, während andererseits die Krypto-Community ihre Mängel auf die gezielte Ausrichtung von Krypto-Projekten durch den Gesetzgeber zurückgeführt hat.

Allerdings ist ein neuer Prüfbericht das die 50 höchsten Geldstrafen untersucht hat, die von Aufsichtsbehörden in den letzten 20 Jahren gegen Banken, Wertpapierfirmen und Broker verhängt wurden, hat gezeigt, dass Krypto-Börsen nur ein Bruchteil der Strafen ausgesetzt sind, die traditionelle Finanzinstitute zahlen.

Daten, die von Good Jobs Firsts Verletzungsverfolgung analysiert wurden, zeigten, dass Bank of America, JPMorgan Chase und Citigroup seit dem Jahr 2000 zu den Banken mit den meisten Geldstrafen in den Vereinigten Staaten gehören.

Während die SEC sowohl traditionelle Finanzinstitute als auch große Kryptobörsen wegen Wertpapierverstößen mit Geldstrafen belegt hat, berichtete der Tracker, dass die Durchsetzungsmaßnahmen gegen Kryptofirmen weniger als 1% derjenigen gegen Banken und Wertpapierfirmen ausmachten, die in Fiat-Währung handeln.

Die Gesamtstrafen für Verstöße im Zusammenhang mit Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten von 2009 bis Anfang 2021 sollen sich auf rund belaufen 2,5 Milliarden US-Dollar im Gegensatz zu den 332,9 Milliarden US-Dollar an Strafen, die traditionelle Finanzinstitute in den letzten 20 Jahren gezahlt haben, erklärten die Daten.

Darüber hinaus ist es wichtig, die höchsten Bußgelder beider Branchen zu vergleichen. Für Krypto waren es die 1,2 Milliarden US-Dollar an Degorgierung und 18,5 Millionen US-Dollar an Zivilstrafen, die Telegram war bestellt um für Wertpapierverstöße während des Initial Coin Offerings (ICO) 2018 zu bezahlen. Für Fiat war die größte Durchsetzungsmaßnahme die 16,6 Milliarden US-Dollar die die Bank of America im Zusammenhang mit dem Verkauf giftiger Hypotheken während des Börsencrashs 2008 zahlen musste.

Die Daten zeigten ferner, dass nicht registrierte Wertpapierangebote und Betrug mehr als 90% aller Geldbußen gegen Kryptofirmen und Einzelpersonen durch die SEC, die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) ausmachten. Für traditionelle Institute seien der Missbrauch von giftigen Wertpapieren und Verstöße gegen den Anlegerschutz die Hauptgründe für die Bestrafung, so der Bericht abschließend.

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Quelle: Coinlist.me

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