Das Wohngeld wird zum 1. Januar 2022 bundesweit erstmals automatisch erhöht

Das Wohngeld wird zum 1. Januar 2022 bundesweit erstmals automatisch erhöht

Das Wohngeld wird zum 1. Januar 2022 bundesweit erstmals automatisch entsprechend der Miet- und Einkommensentwicklung erhöht. In Baden-Württemberg sollen davon rund 61.500 einkommensschwache Haushalte profitieren.

Vor allem ältere Menschen und Familien sollen von der Dynamisierung der Wohngeld Nutzen. Die Reform, für die der Bundesrat im Mai 2021 den Weg bereitete, sei «eine wirklich wichtige und gute Entscheidung», sagte der Minister für Landesentwicklung und Wohnungsbau. Nicole Razavi. “Es war Baden-Württemberg ein besonderes Anliegen, dass gerade in diesen schwierigen Zeiten die soziale Leistungsfähigkeit des Wohngeldes erhalten bleibt und den Menschen weiterhin geholfen wird.”

Das Wohngeld wird künftig alle zwei Jahre automatisch angepasst

Durch die Reform wird das Wohngeld künftig alle zwei Jahre automatisch an die aktuelle Miet- und Einkommensentwicklung angepasst, erstmals zum 1. Januar 2022. Für bisherige Wohngeldempfänger steigt das Wohngeld ab Januar 2022 pro Haushalt um einen bundesweiten Durchschnitt von rund 13 Euro pro Haushalt im Monat.

Durch eine regelmäßige Anpassung des Zuschusses können viele Haushalte weiterhin Wohngeld beziehen, das ansonsten aufgrund von Einkommenssteigerungen möglicherweise keinen Anspruch darauf hätte. Dies entlastet insbesondere Familien; ältere Menschen können in ihrem gewohnten Wohnumfeld bleiben. 59.000 Haushalte im Bundesland beziehen derzeit Wohngeld. Durch die Reform sollen ab dem 1. Januar 2022 rund 2.500 weitere Haushalte in Baden-Württemberg beitreten Erstantrag auf Wohngeld Platz.

Die Hälfte des Wohngeldes kommt vom Land

Das Wohngeld wird als Mietzuschuss oder als Belastungszuschuss für Eigennutzer gezahlt. Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach Haushaltsgröße, Einkommen und Miete bzw. Belastung. Der Staat trägt maßgeblich zum Erfolg der Maßnahme bei, da die Hälfte des ausbezahlten Wohngeldes aus Landesmitteln finanziert wird.

Minister Razavi wies darauf hin, dass neben den Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch das Wohngeld ein wichtiges Element sei, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf einkommensschwache Haushalte zu bewältigen. Menschen mit geringerem Einkommen können von ihrer Wohngeldbehörde prüfen lassen, ob sie Anspruch auf Wohngeld haben. Dafür sind je nach Wohnort die großen Kreisstädte oder die Bezirksämter zuständig.

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