Das Modellprojekt „Young Living“ beginnt mit sechs Gemeinden

Das Modellprojekt „Young Living“ beginnt mit sechs Gemeinden

Das Projekt “Junges Leben: Zukunftsorientierte Lebensmodelle für junge Erwachsene durch Umbau leerstehender Gebäude in der Innenstadt” beginnt mit sechs ausgewählten Modellgemeinschaften. Ziel ist es, attraktive Lebensräume für junge Erwachsene in ländlichen Gebieten zu schaffen.

„In vielen ländlichen Gemeinden mangelt es an attraktiven Wohnungen, die den Wünschen und spezifischen Bedürfnissen junger Erwachsener entsprechen. Dies kann einer der Gründe sein, warum junge Menschen nicht in ländlichen Gebieten bleiben oder nach der Ausbildung oder dem Studium nicht zurückkehren, obwohl es genügend Beschäftigungsmöglichkeiten gibt und Fachkräfte dringend benötigt werden. Gleichzeitig gibt es in vielen Stadtzentren leere Gebäude, die mit einem guten und finanziell tragfähigen Konzept wiederverwendet werden könnten. Hier kommt das kürzlich gestartete Modellprojekt ‘Young Living’ ins Spiel. Es soll den teilnehmenden Gemeinden helfen, zukunftsorientierte Wohnmodelle für junge Erwachsene zu entwickeln, indem leer stehende Gebäude in der Innenstadt umgebaut werden “, sagte der Minister für ländliche Gebiete und Verbraucherschutz. Peter Hauk.

Das Projekt soll im Herbst 2021 abgeschlossen sein. Das baden-württembergische Ministerium für ländliche Gebiete und Verbraucherschutz unterstützt das Projekt mit rund 125.000 Euro.

Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen in ländlichen Gebieten

Das Projekt berücksichtigt auch die Umwelt. „Junge Erwachsene wollen oft nicht alleine und doch unabhängig leben, in einer Gemeinschaft leben und sich gegenseitig unterstützen. Sie wollen in der Regel auch in der Lage sein, Leben und Arbeiten besser zu verbinden, beispielsweise durch gemeinsame Arbeitsplätze. Junge Menschen wollen innovative Mobilitätsangebote nutzen und einen sozialen und nachhaltigen Lebensstil führen “, erklärt Ingrid Engelhart, Projektmanagerin und Vorstandsvorsitzende der Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung von Strukturen (SPES eV), die Bedürfnisse der Zielgruppe. “Wenn die Rahmenbedingungen gegeben sind, die diesen Lebensstil ermöglichen, entwickelt das Leben in ländlichen Gebieten eine völlig neue Attraktion für diese Altersgruppe”, sagt Frau Engelhart.

Die sechs Modellgemeinschaften Dornstadt, Herbolzheim, Riedlingen, Stühlingen, Schwäbisch Gmünd und Zaberfeld, die im Rahmen eines Interessensbekundungsprozesses ausgewählt werden, durchlaufen einen begleiteten Planungsprozess, in dem geeignete Stellen vor Ort identifiziert, mögliche Finanzierungsmodelle vorgestellt und der Bedarf an jungen Menschen ermittelt werden Leben bestimmt genau. Hierfür sind gemeinschaftsübergreifende Fokusgruppen geplant, an denen etwa drei bis vier Personen pro Gemeinde teilnehmen sollen (z. B. Bürgermeister, Vertreter der Gemeinde, Vertreter der Baubehörde oder des Bauausschusses, Grundstückseigentümer usw.). Am Ende des Modellprojekts sollten in den Modellgemeinden konkrete und umsetzbare Konzepte für das junge Leben verfügbar sein. „Ich danke den Modellgemeinschaften für ihre Teilnahme. Ich bin sicher, dass Ihre Erfahrungen und die entwickelten Konzepte auch den anderen Gemeinden in unseren ländlichen Gebieten wichtige Impulse geben werden “, sagte Minister Hauk.

“Zukunftsorientierte Wohnmodelle für junge Erwachsene durch Umbau leerstehender Gebäude im Stadtzentrum”

Im Rahmen eines regionalen Agenda 21-Projekts in Oberösterreich wurde festgestellt, dass ein Mangel an attraktivem und erschwinglichem Wohnraum einer der Hauptgründe ist, warum junge Erwachsene nicht in ländlichen Gebieten bleiben oder nicht dorthin zurückkehren. Das Projekt “Junges Leben: Zukunftsorientierte Lebensmodelle für junge Erwachsene durch Umbau leerstehender Gebäude in der Innenstadt” wird analog zum Projekt aus Oberösterreich unter Einbeziehung des dort gesammelten Fachwissens durchgeführt.

Neben SPES eV sind weitere Projektpartner das Planungsbüro sutter³ ebenso wie K Punkt ländliche Entwicklung.

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Inspiriert von Landesregierung BW

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