Das Gericht bestätigt die Sperrstunde um 23 Uhr. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski (Symbolbild)

Coronavirus in Stuttgart: Das Verwaltungsgericht bestätigt die Ausgangssperre

1 Das Gericht bestätigt Ausgangssperre um 23 Uhr Foto: Lichtgut / Leif Piechowski (Symbolbild)

Zehn Stuttgarter Gastwirte haben die Ausgangssperre um 23 Uhr als Schutzmaßnahme bei der Koronapandemie verklagt. Jetzt hat das Verwaltungsgericht entschieden.

Stuttgart – Die Partygänger der Stadt haben vergeblich von einem letzten Partywochenende bis in die frühen Morgenstunden geträumt: Das Verwaltungsgericht hat mehrere Anträge von Gastwirten abgelehnt, die die Ausgangssperre um 23 Uhr verklagt hatten. “Wir haben bereits vier der abgelehnt zehn Anträge “, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts, als er am Freitagnachmittag von unserer Zeitung gefragt wurde.

Wie wahrscheinlich sind Infektionen in Bars?

Die Stadt hatte eine Ausgangssperre verhängt, um die Ausbreitung der Korona einzudämmen. Die Gastwirte hatten kein Verständnis: Die Entscheidung war nicht nur wirtschaftlich schlecht für sie. Ihrer Meinung nach ist nicht nachgewiesen worden, dass Menschen in Restaurants mit dem Corona-Virus infiziert wurden.

Das Gericht hat den Anträgen jedoch nicht stattgegeben, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass man sich in Restaurants anstecken könnte. Auch wenn die Statistiken der nachverfolgten Infektionen des staatlichen Gesundheitsamtes derzeit die Gastronomie in 0,0 Prozent der Fälle belegen, betrachten Experten eine Infektion in geschlossenen Räumen, in denen sich Menschen längere Zeit aufhalten, nicht als ausgeschlossen. Dies gilt auch für Bars. Die Statistik gibt auch nur eine Aussage zu den folgenden Fällen ab, und laut Stuttgarter Gesundheitsamt sind dies derzeit nur 40 Prozent der bekannten Koronainfektionen.

Die Stadt hat keine Geldstrafen verhängt

Die Stadt kündigte am Dienstag an, keine Geldstrafen gegen Vermieter zu verhängen, die sich nicht an die Ausgangssperre hielten, bis das Verwaltungsgericht entschied. Ab Montag müssen die Catering-Betriebe bis Ende November wieder vollständig schließen. Es sind dann nur noch Verkäufe zum Mitnehmen erlaubt – wie es bei den ersten Schließungen im Frühjahr der Fall war.

Nach Angaben der Stadt haben mehrere Vermieter gegen die Entscheidung des Stuttgarter Gerichts beim Verwaltungsgericht Mannheim Berufung eingelegt.

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