Land ist zunehmend auf Corona-Aufklärung und Impfungen vor Ort angewiesen

Corona-Warnstufe könnte im Land bereits Ende nächster Woche erreicht werden

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Fallzahlen und der verstärkten Auslastung der Intensivstationen droht dem Land bis Ende nächster Woche die Corona-Warnstufe zu erreichen. Gesundheitsminister Lucha fordert deshalb erneut die Corna-Impfung, um sich, die Kinder und das Gesundheitssystem zu schützen.

Angesichts steigender Infektionszahlen und einer deutlich zunehmenden Auslastung der Intensivstationen in Baden-Württemberg warnt der Gesundheitsminister Manne Lucha bevor sie mit den Corona-Maßnahmen nachlässig werden und einen schnellen Tag der Freiheit fordern. Viele Menschen haben offensichtlich das Gefühl, dass sich Deutschland jetzt auf einen solchen “Tag der Freiheit” zubewegt, was leider noch nicht der Fall ist. Baden-Württemberg steuert vielmehr auf die landesweite Warnstufe zu. Das bedeutet, dass bei einer 7-tägigen Hospitalisierungshäufigkeit von 8,0 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen oder einer Auslastung der Intensivbetten (AIB) von 250 an zwei aufeinanderfolgenden Tagen wieder strengere Regeln gelten. Am 21. Oktober lag der AIB bei 207 und die Krankenhauseinweisungsinzidenz bei 3,14.

„Die Ärzteschaft auf den Intensivstationen ist in Alarmbereitschaft, die Zahl der Patienten dort steigt derzeit kontinuierlich und könnte bis Ende nächster Woche den kritischen Wert von 250 erreichen“, so Lucha weiter. „Die überwiegende Mehrheit der Patienten ist ungeimpft. Wir können es uns nicht mehr leisten, das Gesundheitssystem so zu belasten wie im letzten Winter. Wir haben uns viel vom Klinikpersonal erwartet, viele Stationen sind personell schon am Limit. “

Aufruf zur Corona-Impfung

Vor diesem Hintergrund forderte er die Bevölkerung noch einmal auf, aufzustehen impfen zu lassen – auch zum Schutz all derer, die nicht geimpft werden können. “Ich hoffe sehr, dass es bald eine Impfempfehlung für Kinder unter zwölf Jahren gibt und der Impfstoff schnell zugelassen wird.” Gerade jetzt im Herbst gibt es auf den Kinderintensivstationen immer mehr Kleinkinder mit schweren Verläufen von Atemwegserkrankungen, zum Beispiel ausgelöst durch Respiratorische Syncytial-Virus-Infektionen (RSV), die häufigste Ursache für Erkrankungen der unteren Atemwege. Bei den Trägern handelt es sich in der Regel um die Eltern oder nahe Bezugspersonen, die in diesem Winter aufgrund der Pandemie und der damit verbundenen Maskenpflicht häufiger von Erkältungen betroffen sind. Außerdem appelliert Lucha noch einmal an alle Erwachsenen, sich in dieser Saison gegen Grippe impfen zu lassen.

„Wir müssen uns selbst, unsere Kinder, aber auch das Gesundheitssystem schützen. Deshalb appelliere ich an alle: Gehen wir diesen Herbst vorsichtig vor. Wir alle haben die Verantwortung, zu einem sicheren Herbst und Winter beizutragen. Da sich die Menschen im Herbst und Winter wieder mehr Zeit in Innenräumen aufhalten, rechnen wir mit einer erhöhten Infektionsrate. Abstands- und Maskenregelung, Hygienekonzepte, Kontaktdatenverarbeitung, 3G (erholt, geimpft, getestet) / 2G (erholt, geimpft) Vorlagepflicht sowie eine Testpflicht für Mitarbeiter sind angesichts der bestehenden vierten Welle weiterhin notwendig. Ich bitte alle, dies sehr ernst zu nehmen. “

Die aktuellen Zahlen

Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg lag am Mittwoch (20. Oktober) bei 114,2. Aufgeteilt in Geimpfte und Ungeimpfte betrug die Inzidenz 36,3 bei den Geimpften und 253,2 bei den Ungeimpften. Der Anteil der Personen ab 12 Jahren, die in Baden-Württemberg geimpft werden, beträgt zum 20. Oktober 72,3 Prozent.

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