Prävention und Risikominimierung schützen Leben

Beteiligung der Öffentlichkeit am Hochwasserschutz

Der Klimawandel erhöht das Risiko extremer Ereignisse wie Hoch- und Niedrigwasser. Das Land begegnet dieser Bedrohung in Hochwasserrisikomanagementplänen. Die Beteiligung der Öffentlichkeit an den aktualisierten Plänen für die Einzugsgebiete des Rheins und der Donau hat nun begonnen.

Wir Menschen können nicht ohne Wasser leben. Tiere und Pflanzen können nicht ohne Wasser leben. Wasser ist unser kostbarstes Gut – und kann durch nichts ersetzt werden. Es ist Essen, ein Energieversorger und ein Ort zum Entspannen. Deshalb ist es so wichtig, das Wasser zu schützen. Alle Bürger können helfen. Jedes Jahr am 22. März ist Weltwassertag. “Ein Tag, an dem wir uns an unsere blauen Waren und ihre lebenswichtige Bedeutung erinnern müssen”, sagte der badisch-württembergische Umweltminister Franz Untersteller. Wasser ist zunehmend einer starken Verschmutzung ausgesetzt. “Deshalb tun wir im Land viel, um die Wasserqualität für uns alle zu erhalten und zu stärken”, betonte Untersteller.

Der Klimawandel kann eine Gefahr für das Wasser darstellen

Neben vielen materiellen Verschmutzungen werden die Folgen des Klimawandels zunehmend spürbar und sichtbar, fügte der Minister hinzu. “Dies erhöht auch das Risiko extremer Ereignisse wie Hoch- und Niedrigwasser, auf die wir uns vorbereiten und deren Folgen reduzieren müssen.”

Im Dezember 2015 erstmals für die badisch-württembergischen Teile der Flussgebietsbezirke Rhein und Donau Hochwasserrisikomanagementpläne (Hochwasserrisikomanagementpläne) wurde veröffentlicht. Die Pläne für das Hochwasserrisikomanagement und die dazugehörigen Umweltberichte werden nun bis Ende 2021 erstmals grenzüberschreitend für die Einzugsgebiete der Donau und des Rheins erstellt. “Sie enthalten eine Bewertung der Hochwasserrisiken und fassen Ziele und Maßnahmen zusammen Diese werden ergriffen, um Überschwemmungen zu vermeiden und ihre Folgen zu verringern “, erklärte Untersteller. Darüber hinaus dokumentieren die FRM-Pläne die Fortschritte, die im Vergleich zu den vorherigen Plänen erzielt wurden.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist wichtig

Die Entwürfe der aktualisierten HWRM-Pläne für die Einzugsgebiete des Rheins und der Donau sowie die dazugehörigen Umweltberichte werden vom 22. März bis 22. Juni 2021 öffentlich zugänglich gemacht. Bürger, Interessenten und Behörden haben die Möglichkeit, sich bis zum 22. Juli zu den Plänen zu äußern. 2021. “Es ist uns wichtig, dass jeder aktiv am Prozess teilnehmen kann”, sagte Minister Untersteller. In diesem Zusammenhang lobte er auch die sehr gute Zusammenarbeit aller Länder bei der Erstellung der grenzüberschreitenden HWRM-Pläne in den Flusseinzugsgebieten. “Gerade wenn es um die Reduzierung des Hochwasserrisikos geht, ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wichtig, denn auch Hochwasser hört nicht an den nationalen Grenzen auf.”

Im Jahr 2015 wurden insgesamt sechs Hochwasserrisikomanagementpläne (Verarbeitungsgebiete Alpenrhein-Bodensee, Hochrhein, Oberrhein, Neckar, Main und Donau) erstellt, in denen alle wesentlichen Hochwasserschutzmaßnahmen zur Reduzierung des Hochwasserrisikos zusammengestellt sind. Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Hochwasserrisikomanagementrichtlinie werden die Hochwasserrisikomanagementpläne bis Dezember 2021 aktualisiert. Zur Aktualisierung werden die Pläne bis Ende 2021 erstmals grenzüberschreitend erstellt : Alle acht beteiligten Bundesländer bereiten einen gemeinsamen Hochwassermanagementplan für den deutschen Teil des Rheingebiets vor, Bayern und Baden-Württemberg aktualisieren den Plan für den deutschen Teil des Donaugebiets. Diese Pläne fassen die Informationen für den gesamten Flussgebietsbezirk zusammen. Die Designs sind über die Website des Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz und Energie abrufbar. Dort finden Sie Informationen zur Beteiligung der Öffentlichkeit und die Möglichkeit zur Stellungnahme.

Auf lokaler Ebene werden die Informationen zur Aktionsplanung in sogenannten Aktionsberichten dokumentiert. Diese Berichte fassen für jede potenziell betroffene Gemeinde zusammen, inwieweit die Maßnahmen zur Reduzierung des Hochwasserrisikos bereits umgesetzt wurden. Sie zeigen auch Handlungsbedarf. Sie können Informationen und die neuesten Aktionsberichte erhalten auf der Website des Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz und Energie erinnern.

Ministerium für Umwelt, Klimaschutz und Energie: Hochwasserrisikomanagementpläne – Beteiligung der Öffentlichkeit, interessierter Kreise und Behörden

Ministerium für Umwelt, Klima und Energie: Planung von Maßnahmen

Ministerium für Umwelt, Klimaschutz und Energie: Blau gut – wir machen Wasser besser

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