Besuch des Natur- und Landschaftsschutzgebietes in Mühlhausen

Besuch des Natur- und Landschaftsschutzgebietes in Mühlhausen

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Umweltstaatssekretär Andre Baumann besuchten das Natur- und Landschaftsschutzgebiet in Mühlhausen im Kraichgau. Hier bewahrt das Land wertvolle, landschaftstypische und artenreiche Lebensräume.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Umweltstaatssekretär Andre Baumann eröffneten das Natur- und Landschaftsschutzgebiet am 29. April 2022 Gräbenwiesen, Spechbach, Weidichberg und Birkenwald in Mühlhausen im Kraichgau. In diesem Bereich sind große naturschutzfachlich wichtige Flächen in den letzten Jahren durch Flurbereinigungsverfahren in Staatseigentum übergegangen.

Finanzminister Gisela Splett sagte: „Dem Land wurden 47 Hektar Land zugeteilt. Auf diese Weise konnten weitere Flächen für den Naturschutz gesichert werden. Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet ‚Gräbenwiesen, Spechbach, Weidichberg und Birkenwald‘ bietet vielen seltenen oder gefährdeten Pflanzen Lebensraum und Tierarten.”

Staatssekretär für Umwelt André Baumann betont: „Das Naturschutzgebiet in Mühlhausen im Kraichgau ist ein Juwel und ein Schatz, den es zu bewahren gilt. Inmitten der intensiv genutzten Agrarlandschaft im westlichen Kraichgau wird eine schöne und vielfältige Kulturlandschaft erhalten Hälfte des Naturschutzgebietes, können wir nun mit den Verantwortlichen selbst entscheiden, wie wir diesen Naturschatz pflegen und langfristig schützen.Das Land bewahrt damit sein Natur- und Kulturerbe an einem weiteren Ort in Baden-Württemberg: wertvoll landschaftstypische und artenreiche Lebensräume.“

Weiterentwicklung naturschutzfachlich wichtiger Flächen

Angesichts des Artensterbens hat die Landesregierung den Schutz beschlossen Biologische Vielfalt im Zentrum ihrer Politik. Ein wichtiges Instrument ist die Anschaffung und Wartung Gebiete, die für den Naturschutz wichtig sind.

In Mühlhausen gingen im Zuge der Flurbereinigung fast alle Naturschutzgebiete in Staatseigentum über. Verschiedene Behörden und viele lokale Akteure haben damit die Voraussetzungen für eine naturschutzfachliche Weiterentwicklung der Flächen geschaffen.

Natur- und Landschaftsschutz im Kraichgau

Das Naturschutzgebiet „Gräbenwiesen, Spechbach, Weidichberg und Birkenwald“ mit einer Fläche von rund 44 Hektar ist eingebettet in das gleichnamige Landschaftsschutzgebiet. Insgesamt umfassen die Schutzgebiete rund 143 Hektar.

Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet umfasst Teile eines typischen und ursprünglichen Teils der Kraichgauer Kulturlandschaft. Es umfasst zahlreiche seltene und naturnahe Biotoptypen.

Das Flurbereinigungsverfahren Mühlhausen-Tairnbach wurde 1979 angeordnet, um das Gebiet nach neuen wirtschaftlichen Gesichtspunkten unter Wahrung der charakteristischen Kraichgauer Landschaft und unter Beachtung und Förderung der Belange des Naturschutzes neu zu ordnen. Das Verfahren wurde vom Rhein-Neckar-Kreis bearbeitet, es umfasste eine Fläche von 652 Hektar und es gab 1312 Verfahrensbeteiligte.

Finanzministerium: Biodiversität im Land

Inspiriert von Landesregierung BW

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