Das Kabinett verabschiedet eine aktualisierte Teststrategie

Baden-Württemberg untersucht alle positiven Mutantentests

In Baden-Württemberg werden die Universitätskliniken künftig alle positiven PCR-Koronatests auf mögliche Mutanten untersuchen. Liegen Beweise vor, verlängert sich die Quarantänezeit erneut auf 14 Tage.

Die Landesregierung wird künftig die Proben aller positiven Koronatests auf Mutanten untersuchen lassen. Zu diesem Zweck sollen die Prüflabore alle positiven Proben an die Laboratorien der staatlichen Universitätskliniken weiterleiten. Die Landesregierung hat am Samstag entschieden.

“Dies gibt uns einen Überblick über die Verbreitung der neuen Virusvarianten im Land und ermöglicht es uns, diese besser zu kontrollieren und zu überwachen”, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. „Sowohl die britische als auch die südafrikanische Variante wurden bereits in verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt identifiziert. Die Dynamik der Verbreitung dieser beiden Virusvarianten in einigen Staaten ist wirklich besorgniserregend. Wir müssen alles tun, um zu verhindern, dass sich diese gefährlichen Mutanten in Baden-Württemberg weiter ausbreiten. “”

Erweiterung der PCR-Tests und Sequenzierung aller positiven Proben

Seit dem 20. Dezember haben die Gesundheitsbehörden des Landes alle positiven Proben von Personen, die aus Südafrika oder Großbritannien angereist sind, auf Mutanten testen lassen. Dieses Verfahren soll nun durch einen gezielten PCR-Test für die bekannten Virusvarianten und eine Sequenzierung aller positiven Proben erweitert werden. “Dadurch können wir schnell klären, wie weit verbreitet die Virusvarianten im Land sind und wie sich dieser Anteil von Woche zu Woche ändert”, erklärt Lucha.

Angesichts des aktuellen Standes der Pandemie erwartet das Land rund 10.000 positive Proben pro Woche. In den Labors des State Health Office und der Universitätskliniken werden die Proben nicht nur auf die beiden bisher bekannten untersucht, sondern auf alle Virusvarianten durch Sequenzierung des gesamten Genoms. “Auf diese Weise können wir auch neue, bisher unbekannte Varianten des Coronavirus entdecken”, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. „Mit dem Landeslabor im Landesgesundheitsamt, den Laboratorien der Universitätskliniken und den etablierten Laboratorien verfügt Baden-Württemberg über eine sehr gute Laborinfrastruktur. Wir verwenden dies, um die Pandemie zu überwachen. “”

Längere Quarantäne, wenn eine Virusmutante nachgewiesen wird

In Zukunft wird die Quarantänezeit für Kontakte der Kategorie 1 einer mit einem mutierten Virus infizierten Person von zehn auf 14 Tage verlängert. Eine Quarantäne von 14 Tagen gilt auch für ihre Haushaltsmitglieder. Dies soll die Bevölkerung vor der unkontrollierten Ausbreitung von Virusmutanten schützen.

Nach der aktuellen Testverordnung zahlt die Bundesregierung für die Untersuchung von maximal zehn Prozent dieser Proben. Den Rest zahlt der Staat und stellt 31,5 Millionen Euro zur Verfügung.

In Baden-Württemberg die Am 24. Dezember 2020 erstmals die britische Virusmutante B.1.1.7 auf. Am 11. Januar 2021 wurde die mutierte Variante B.1.351 in einer Familie, die am 13. Dezember 2020 aus Südafrika nach Baden-Württemberg eingereist ist.

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

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