Vier Millionen zusätzliche Schnelltests für Baden-Württemberg

Ausweitung der Pflichtprüfungen an Schulen und Kitas

Baden-Württemberg wird das Testnetz an Schulen und Kitas sowie in der Kindertagespflege noch enger knüpfen. Dafür stellt das Land zusätzliche Mittel in Höhe von mehr als 26 Millionen Euro zur Verfügung.

Vor allem wegen der Omikron-Variante wird Baden-Württemberg das Testnetz an Schulen und Kitas sowie in der Kindertagespflege noch enger knüpfen und die Investitionen wieder erhöhen. Zusätzlich zu den bereits geplanten Mitteln stellt das Land mehr als 26 Millionen Euro zur Verfügung, um die Testfrequenz und den Personenkreis für Tests vom Ende der Weihnachtsferien bis zum Beginn der Karnevalsferien (10 25. inklusive). Dies ist ein weiterer Beitrag, um unkontrollierte Ausbrüche zu verhindern und den Präsenzbetrieb sicherzustellen. Denn neben dem Gesundheitsschutz haben die Durchführung des Präsenzunterrichts und die Aufrechterhaltung der Kinderbetreuungsangebote oberste Priorität.

Zusätzliches Testangebot

In der ersten Woche nach den Ferien sollten alle nicht geförderten Schüler täglich getestet werden, wenn in ihrer Einrichtung Antigen-Schnelltests verwendet werden. Wenn PCR-Pooltests im Einsatz sind, sollten Schulen nach Möglichkeit zusätzliche Antigen-Schnelltests anbieten. Ab der zweiten Woche bis zu den Faschingsferien gibt es drei Antigen-Schnelltests oder zwei PCR-Tests für die Kinder und Jugendlichen, wenn diese nicht geboostert sind. Darüber hinaus sind alle ungeschulten Mitarbeiter von Schulen, Kitas und Kitas, die nach den Weihnachtsferien beginnen, an jedem Präsenztag zu testen, wenn keine Auffrischimpfung vorliegt. Der Ministerrat wird in Kürze über einen entsprechenden Beschlussvorschlag zwischen dem Ministerium für Finanzen, Bildung und dem Sozialministerium entscheiden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand kann der Schutz durch Auffrischungsimpfungen deutlich erhöht werden. Bis Schüler, Lehrer, Erzieher und sonstiges Personal einen Booster erhalten haben, wird ein zusätzliches Testangebot geschaffen. Außerdem ist es wichtig, dass sich alle Betroffenen selbst an Schulen, Kitas und Co. testen lassen. Vor der Rückkehr nach den Ferien, um die Sicherheit weiter zu erhöhen. Neben dem Aufruf zu Impfungen und Auffrischungen ist dies ein weiterer Appell der Landesregierung an die Bürger. Das Verhalten jedes Einzelnen ist mit Omikron noch wichtiger geworden.

Vorbeugen gegen Omikron

„Wir haben ein gut funktionierendes Sicherheitssystem in Schulen und Kitas. Allerdings müssen wir auf die Omikron-Variante reagieren und diese verhindern. Deshalb straffen wir das Testnetz und stellen allen, die nicht geboostet werden, weitere Tests zur Verfügung. Damit leisten wir einen weiteren Beitrag zur Sicherung der Betriebspräsenz“, so Bildungsministerin Theresa Schopper, und Gesundheitsminister Manne Lucha ergänzt: „Nach heutigem Kenntnisstand wissen wir, dass Auffrischimpfungen einen wesentlichen Beitrag zum Gesundheitsschutz leisten. Weiterhin bleibt es unglaublich wichtig, alle anderen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten, da wir das Virus nach wie vor nicht wegtesten können. Es hilft nur Impfungen und Auffrischungen. Die guten Angebote in Baden-Württemberg sollte jeder annehmen. “

Die etablierten und etablierten Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen an Schulen und Kitas bleiben bestehen – vom Tragen von Masken über regelmäßiges Lüften bis hin zu den Abstands- und Hygienevorgaben, damit die Kinder und Jugendlichen sowie das Personal bestens gerüstet sind für den Präsenzbetrieb ab kommenden Montag starten kann.

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