Bildung & Wissenschaft

Anmeldezahlen an weiterführenden Schulen liegen vor

Zum kommenden Schuljahr 2020/21 steigen die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen im Land insgesamt leichtgewichtig an. Bezogen auf die einzelnen Schularten bleiben die Zahlen insgesamt auf hohem Niveau stabil. Das Gymnasium bleibt die meistgewählte Schulart.

An den öffentlichen Werkreal-/Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Gemeinschaftsschulen nach sich ziehen sich landesweit 84.079 (2019 waren es 83.606, 2018 waren es 84.637) Schülerinnen und Schüler für die Klassenstufe fünf zum kommenden Schuljahr 2020/21 angemeldet. Damit steigen die Anmeldezahlen in der Summe – wie auch zum Schuljahr 2018/19 – wieder leichtgewichtig an. Bezogen auf die einzelnen Schularten bleiben die Zahlen insgesamt auf hohem Niveau stabil.

Haupt-/Werkrealschulen

Für das kommende Schuljahr nach sich ziehen sich 5.172 (2019 waren es 5.205, 2018 waren es 5.074) Schülerinnen und Schüler an einer Haupt-/Werkrealschule angemeldet. Damit werden 6,2 Prozent der Schülerinnen und Schüler an selbige Schulart wechseln (2019 waren es 6,2 Prozent, 2018 waren es sechs Prozent). „Die Anmeldenzahlen wohnhaft bei den Haupt- und Werkrealschulen sind weiterhin auf einem konstanten Niveau. Das freut mich, denn selbige Schulart bietet gute Anschlüsse extra weitere Bildungsgänge im beruflichen Schulsystem, hingegen auch unverblümt in eine Ausbildung“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Realschulen

Bei den Realschulen lässt sich im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Zunahme der Anmeldezahlen konstatieren. 29.905 Schülerinnen und Schüler nach sich ziehen sich für eine Realschule kategorisch. Im Vorjahr waren es 29.771 und 30.524 im Jahr 2018. Der Anteil der Realschulanmeldungen an den Gesamtanmeldungen bleibt nahezu unverändert: 35,6 Prozent (2019 waren es 35,6 Prozent, 2018 waren es 36,1 Prozent) aller Schülerinnen und Schüler wechseln auf eine Realschule.

Gymnasien

Ein leichter Rückgang der Anmeldezahlen ist wohnhaft bei den Gymnasien im Land zu vermelden. Zum kommenden Schuljahr werden 35.818 Schülerinnen und Schüler an ein Gymnasium wechseln, 2019 waren es 36.117 (2018 waren es 36.303). Trotzdem bleibt der Anteil der Gymnasiasten auch in diesem Schuljahr hoch: Mit 42,6 Prozent (2019 waren es 43,2 Prozent, 2018 waren es 42,9 Prozent) bleibt das Gymnasium nachher wie vor die meistgewählte Schulart in Baden-Württemberg.

Gemeinschaftsschulen

An eine Gemeinschaftsschule wechseln zum kommenden Schuljahr 13.184 Schülerinnen und Schüler. Betrachtet man die Vorjahre – 2019 waren es 12.513 und 2018 waren es 12.736 – ist damit eine leichte Zunahme zu verzeichnen. In Relation zu den Anmeldezahlen der anderen Schularten nach sich ziehen sich damit zum neuen Schuljahr 15,7 Prozent der Schülerinnen und Schüler im Land wohnhaft bei dieser Schulart angemeldet, 2019 waren es 15 Prozent und 2018 waren es 15,1 Prozent.

„Alle Schularten nach sich ziehen vereinigen berechtigen Platz in unserer Bildungslandschaft. Das zeigen die weiterhin konstanten Anmeldezahlen an den Gymnasien, Realschulen und Gemeinschaftsschulen, die sich auch zum neuen Schuljahr großer Beliebtheit erfreuen“, so Eisenmann.

Vorliegende Zahlen sind vorläufig

Die vorliegenden Zahlen zum Schuljahr 2020/21 beruhen auf einer Prognose und sind damit vorläufig. Die endgültigen Zahlen zu den Übergängen auf die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2020/21 werden mit der amtlichen Schulstatistik vorliegen

Kultusministerium: Schülerzahlprognosen an öffentlichen Werkreal-/Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Gemeinschaftsschulen in Klassenstufe 5 (PDF)

Kultusministerium: Schule

Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg

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