Land zahlt Pflegeprämie an Mitarbeiter in Krankenhäusern

Angespannte Situation in den Universitätskliniken des Landes

Die Situation in den Universitätskliniken des Landes ist angespannt, aber die bedarfsgerechte Versorgung von COVID-19-Patienten ist derzeit insgesamt gewährleistet. Der etablierte Verteilungsmechanismus zwischen den Häusern funktioniert.

Gesundheitsminister Manne Lucha und Wissenschaftsminister Theresia Bauer Am Freitag, den 18. Dezember, tauschten sie sich mit den Leitern der Universitätskliniken in Baden-Württemberg aus und erhielten Berichte über die aktuelle Situation bei der Versorgung von COVID-19-Patienten und die Kapazitäten von Intensivbetten. Patienten, die eine medizinisch notwendige Behandlung benötigen, können aufgenommen werden. Die Gruppe war sich einig, dass man noch weit von einer sogenannten Triage entfernt ist.

Verteilungsmechanismus funktioniert

Die Situation in den Universitätskliniken des Landes ist angespannt, aber die bedarfsgerechte Versorgung der Patienten ist derzeit insgesamt gewährleistet. „Der etablierte Verteilungsmechanismus zwischen den Krankenhäusern funktioniert – wo eine Klinik an die Grenzen ihrer Kapazität stößt, nehmen andere Krankenhäuser Patienten auf. Es wurden konkrete Maßnahmen vereinbart, um dieses System weiter zu optimieren und zu beschleunigen “, sagte der Minister.

Die Krankenhäuser bewältigen die Situation nach wie vor erfolgreich durch interne Neuzuweisungen und den Transfer einzelner Patienten. Das Umsiedlungskonzept wurde vom Sozialministerium zusammen mit dem Innenministerium und Experten des Universitätsklinikums Ulm und der RKH-Kliniken entwickelt. Anschließend wurden – abgeleitet aus den vorhandenen Intensivkapazitäten im Verhältnis zur Einwohnerzahl – sechs Versorgungsregionen definiert. Innerhalb jeder dieser sechs Versorgungsregionen übernimmt ein sogenanntes Lead Hospital die regionale Koordination des Patientenmanagements. Dies soll sicherstellen, dass alle Patienten nach Bedarf betreut werden. Wenn es beispielsweise um die Betreuung von COVID-19-Patienten geht, ist es wichtig, dass für die schwierigen Prozesse eine ausreichende Belüftungskapazität zur Verfügung steht. In der Regel verfügen die größeren Krankenhäuser über mehr Kapazitäten als kleinere Kliniken. Dieser Aspekt wird insbesondere in den Versorgungsregionen berücksichtigt.

Halten Sie sich an Einschränkungen und reduzieren Sie persönliche Kontakte

Die angespannte Situation wird in den nächsten Tagen bestehen bleiben, da insbesondere der Personalmangel die Kliniken belastet. Angesichts der sehr hohen Infektionsrate ist es umso wichtiger, dass jeder von uns die notwendigen Einschränkungen einhält und die persönlichen Kontakte reduziert. “Es liegt an uns allen, zu entscheiden, ob unser Gesundheitssystem dem Druck weiterhin standhält oder an seine Grenzen stößt”, so Bauer und Lucha.

Insbesondere in den kleineren Krankenhäusern besteht jedoch wachsende Besorgnis über wirtschaftliche Schwierigkeiten aufgrund der Verfügbarkeit freier Kapazitäten. Der von der Bundesregierung neu herausgegebene “Hospital Rescue Umbrella 2.0” reicht nicht aus. Aufgrund der zahlreichen Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um die sogenannte Free Hold-up-Gebühr zu erhalten, besteht insbesondere in den kleineren Kliniken eine große Unsicherheit. Der Staat hatte sich massiv für einfachere und umfassendere Entschädigungszahlungen auf allen Ebenen auf Bundesebene ausgesprochen. Derzeit laufen Neuverhandlungen zwischen den Bundesländern und der Bundesregierung, aber die sich abzeichnende Neuanpassung dürfte zu keiner spürbaren Erleichterung führen. Der gesamte vorhandene Spielraum wurde im Land genutzt.

Gleichzeitig reaktivierte das Sozialministerium das sogenannte Shell-Modell wie im Frühjahr mit geeigneten Maßnahmen wie allgemeinen Richtlinien: Bei Bedarf können die Krankenhäuser Fach- und Privatkliniken sowie die Rehabilitation umfassen Kliniken in der Patientenversorgung. Bei Bedarf könnte das Angebot sogar auf die Einrichtung sogenannter provisorischer Kliniken in alternativen Immobilien ausgeweitet werden. Alle Voraussetzungen hierfür wurden geschaffen.

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