Stuttgart Aktuell

Andrej Kramaric verdarb dem VfB Stuttgart den Befreiungsschlag

TSG Hoffenheim und VfB Stuttgart haben sich im direkten Duell mit einem 2:2-Unentschieden getrennt. Andrej Kramaric erzielte das 1:1 für die Gastgeber und den späten Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit. Serhou Guirassy und Wataru Endo trafen für die Gäste. Beide Mannschaften trennten sich mit 16 Punkten auf den Plätzen 13 und 14 der Tabelle. Am Freitag muss Stuttgart bei RB Leipzig antreten, Hoffenheim am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach.

TSG Hoffenheim-Stürmer Andrej Kramaric vereitelte den erhofften Befreiungsschlag des VfB Stuttgart bei der TSG Hoffenheim mit seinem Doppelpack (11. & 90+4). Serhou Guirassy (45.+5.) und Wataru Endo (77.) trafen zum 2:2 (1:1) für die Schwaben.

Mit der ersten gefährlichen Aktion erzielte Hoffenheim den Anschlusstreffer: Angelino mit einer sehenswerten Direktflanke vom Knöchel, Kramaric vollendete elegant mit einem Volleyschuss mit der Außenseite des rechten Fußes (11.). Der VfB Stuttgart versuchte es immer wieder mit Schnittstellenpässen auf Guirassy. Doch die Hoffenheimer Dreierkette (Pavel Kaderabek, Kevin Vogt und Stanley Nsoki) konnte das Spiel immer wieder stören. Die Hoffenheimer Konter blieben jedoch immer wieder im Sande.

Der VfB Stuttgart mit dem schmeichelhaften Ausgleich

Richtig gefährlich wurde Stuttgart erst kurz vor der Pause: Silas Schuss aus kurzer Distanz konnte nur von TSG-Keeper Oliver Baumann pariert werden. Doch der Nachschuss von Naouirou Ahamada strich am Tor vorbei und Guirassy kam mit seinem Zweikampf nicht an den Ball (45+1.). Wenige Minuten später wurde der Franzose nach einem Pass von Ahamada erneut gefährlich und erzielte seinen sechsten Saisontreffer zum 1:1-Halbzeitstand. Schmeichelhaft.

Die zweite Halbzeit begann wieder mit einer gefährlichen Aktion von Hoffenheim. Doch die Schüsse von Munas Dabbur und Ihlas Bebou wurden geblockt und die anschließende Hereingabe von Kaderabek war rund einen halben Zentimeter zu hoch für Christoph Baumgartner (51.). Auf Seiten der Stuttgarter sorgte der für Silas eingewechselte Juan José Perea im Strafraum der Hoffenheimer für viel Aufregung. Doch seine Flanken fanden oft nicht den vorgesehenen Abnehmer und dann kam der Kolumbianer etwas zu spät, um eine scharfe Flanke von Chris Führich zu verwerten (69.). Führich versuchte es zwei Minuten später selbst, doch sein Schuss war zu zentral.

Siehe auch  Steht der Schlachthof Gärtringen endgültig vor dem Kollaps?

Ende schießt den VfB Stuttgart in Führung

In der Schlussphase wurde Stuttgart immer stärker und belohnte sich mit der verdienten Führung. Erneut war es Perea, der mit dem Ball in den Hoffenheimer Strafraum eindrang. Der Ball kam über Ahamada zu Endo. Der Japaner schoss absichtlich ins rechte obere Toreck (77.). Dann wurde es kurios: Weil der bereits verwarnte Ahamada nach dem Treffer in der Stuttgarter Fanecke jubelte, sah er die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Florian Badstübner. „Die Emotionen haben ihn überwältigt. Das kann man ihm nicht verübeln“, resümierte Führich im Interview mit SWR Sport.

Kramaric mit dem späten Ausgleich

Hoffenheim nutzte die Überzahl für furiose Angriffe auf das Stuttgarter Tor. Doch die Stuttgarter Viererkette hielt dem Druck im Zusammenspiel mit dem gut gelaunten Torwart Florian Müller (rettete in der 83. Minute spektakulär gegen den völlig freistehenden Dabbur) stand – bis zur Nachspielzeit. Dann schlenzte Kramaric den Ball gekonnt von der Strafraumgrenze ins Stuttgarter Tor zum glücklichen Ausgleich. „Leider sehr ärgerlich“, sagte Führich. „Extrem erlösend“, sagte TSG-Keeper Oliver Baumann.

Der VfB Stuttgart verlässt den Relegationsplatz

Nach dem 2:2 sprang der VfB Stuttgart vom Relegationsplatz ab und liegt nun mit 16 Punkten auf dem 14. Platz. Die TSG Hoffenheim ist mit 16 Punkten nur einen Platz besser. Für die Kraichgauer war es bereits das siebte sieglose Spiel in Folge.

Der VfB Stuttgart muss am Freitagabend (27.01.2023, 20:30 Uhr) bei RB Leipzig antreten. Hoffenheim muss am Samstag (28.01.2023, 15.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach ran.

TSG Hoffenheim – VfB Stuttgart 2:2 (1:1)

Hoffenheim: Baumann – Kaderabek, Vogt (46. Dabbur), Nsoki – Skov (28. Akpoguma), Rudy (82. Dolberg), Stiller (75. Damar), Angelino – Baumgartner, Kramaric – Bebou (82. Bischof)Trainer: Breitenreiter

Siehe auch  Lkw rammt Böschung bei Herrenberg

Stuttgart: Florian Müller – Anton, Mavropanos, Ito, Nartey – Karazor – Ahamada, Endo – Katompa Mvumpa (58. Perea), Guirassy (85. Vagnoman), Tomas (34. Führich)Trainer: Labbadia

Schiedsrichter: Florian Badstübner (Nürnberg)

Tore: Kramaric 1:0 (11′), Guirassy 1:1 (45’+5′), Endo 1:2 (77′), Kramaric 2:2 (90’+4′)

Zuschauer: 23.159

Quelle: SWR – Andrej Kramaric verdarb dem VfB Stuttgart den Befreiungsschlag

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Schließen

Adblocker erkannt

Bitte den Adblocker deaktivieren, um alle Inhalte sehen zu können.