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AfD-Fraktion kritisiert geplante Gehaltserhöhung der ARD-Intendanten – Pressemeldung

Pressemitteilung

Stuttgart, 16.02.2024

Der rundfunkpolitische AfD-Fraktionssprecher Dennis Klecker MdL zeigt sich nicht erstaunt darüber, dass man in den Reihen der ARD nun mit Tricks die bereits hohen Intendanten-Gehälter nochmals steigern will. „Indem man Schlupflöcher nutzt, sollen die Intendanten weiterhin Spitzenverdiener bleiben, die mehr als ein Ministerpräsident erhalten. Zur Vergleichbarkeit zieht man gar den Bundeskanzler mit 525.000 Euro Jahresverdient heran. Offenbar gibt es innerhalb der ARD-Sender Lagerkämpfe. Ich kann dabei nur die Seite unterstützen, die wenigstens etwas Maß halten will, denn die Bezüge sind schon jetzt keinem Beitragszahler mehr zu vermitteln. Auch die zuständige Kommission (KEF) plädiert für eine Senkung der Vergütung, doch scheint dies wenig zu stören. Wenn man in ‚Geheimtreffen‘ ausarbeitet, wie die Intendantengehälter auch weiterhin obszön hoch sein können – und das möglichst, ohne das, der Rundfunkzahler es bemerkt – dann ist das zweifellos von öffentlichem Interesse.“

AfD-Rundfunkrat Dr. Rainer Podeswa ergänzt verwundert: „Der Skandal wird durch ein geradezu absurdes Schreiben noch größer! Innerhalb der Arbeitsgruppe Gehaltsstrukturen ist man empört darüber, dass diese Informationen an die Bild am Sonntag gelangt sind. Das soll ‚verantwortungslos und in gröbstem Masse (sic!) geschäftsschädigend‘ sein. Um wieder eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu ermöglichen, soll die Geschäftsstelle die Dokumente der Empfänger nun mit unsichtbaren Merkmalen versehen, die eine nachträgliche Zuordnung erlauben. Die Presse und allen voran der öffentlich-rechtliche Rundfunk sieht sich gerne als wichtige Säule der Demokratie, wenn sie von anderen ‚interne‘ Unterlagen aufdecken. Doch kaum berichtet die Presse über interne Vorgänge anderer Pressevertreter, dann versteht man keinen Spaß. Die Lösung ist für sie Überwachung, um damit die Zusammenarbeit zu ‚verbessern‘. George Orwell wäre begeistert. Die Verwaltungs- und Rundfunkräte sollen die Interessen der Gebührenzahler vertreten. Doch das Vorgehen an diesen Gremien vorbei zeigt letztlich, dass man diese scheinbar nur zum Abnicken hat, denn anders lässt sich diese Heimlichtuerei kaum begründen.“

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Mit freundlichen Grüßen
Josef Walter
Pressesprecher
Leiter der Pressestelle der AfD-Fraktion im
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Adding local context to the press release, discussions about high salaries in the ARD have been ongoing for a long time. The national broadcaster has faced criticism in the past for the high salaries of its executives, especially in comparison to other public officials. The revelation that the ARD is allegedly using loopholes to further increase these already high salaries has sparked outrage among some politicians and the public.

In Stuttgart, the discussion about the fairness of the ARD’s salary structure is particularly relevant, as the city is home to one of the ARD’s regional broadcasters, SWR. The salaries of top executives in the SWR have also been a subject of controversy in the past. This new revelation about potential salary increases is likely to reignite debates about the role and remuneration of public broadcasters in Stuttgart and the wider region.

To provide historical context, it is worth noting that public broadcasters in Germany have often been criticized for their high salaries. The public debate surrounding these salaries has intensified in recent years with the rise of alternative political parties such as the AfD, which has made the reform of public broadcasting one of its key platforms.

In order to better understand the potential scale of the issue, the table below provides an overview of the salaries of some top executives in the ARD. It is important to note that these figures are for illustrative purposes and may not reflect the most up-to-date information.

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Executive Salary
ARD Chairman €500,000 per year
Intendant of SWR €400,000 per year
Intendant of BR €350,000 per year
Intendant of NDR €330,000 per year
Intendant of WDR €320,000 per year

These figures highlight the substantial remuneration that top executives in the ARD receive, which is often significantly more than the salaries of public officials such as ministers or even the Bundeskanzler. This has led to calls for greater transparency and accountability in the public broadcasting sector.

In conclusion, the recent revelations about the potential increase in salaries for top executives in the ARD have sparked outrage and renewed the debate about the fairness and transparency of the public broadcaster’s salary structure. This issue is particularly relevant in Stuttgart, where one of the ARD’s regional broadcasters is located. The table above provides an overview of the salaries of some top executives in the ARD, highlighting the substantial remuneration they receive. These developments are likely to fuel further discussions and calls for reform in the public broadcasting sector.



Quelle: AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg / ots

Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.

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