40,7 Millionen Euro für den Breitbandausbau

821 Millionen Euro für schnelles Internet im Jahr 2021

Die Finanzierungsbilanz für den kommunalen Breitbandausbau 2021 kann sich sehen lassen: Das Land hat einen Rekordbetrag von mehr als 821 Millionen Euro bewilligt.

„Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass das schnelle Internet für uns alle unendlich wichtig ist. Basis dafür ist eine umfassende digitale Infrastruktur. Deshalb war es klug und richtig, dass wir seit 2016 sehr ambitioniert in Glasfasernetze im vierstelligen Millionenbereich investieren. Jetzt hat die Landesregierung 2021 den Turbo ins Gigabit-Zeitalter gezündet“, so Digitalisierungsministerin Thomas Strobl Zur Breitbandbilanz: „2021 war das bisher erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Breitbandförderung in unserem Land – auch vor dem Hintergrund, dass wir seit 2016 stark investieren. In den vergangenen zwölf Monaten hat der Staat hat mehr als 821 Millionen Euro in den kommunalen Breitbandausbau investiert. Das ist fast doppelt so viel wie im Jahr zuvor, und das heißt im Klartext: 2021 hat das Land 2021 täglich mehr als zwei Millionen Euro im schnellen Internet für die Menschen, auch an Sonntagen, Weihnachten und Silvester “Das Land” investiert. “

Abschluss Breitbandausbau 2021

„Die Digitalisierung verändert die Welt immer schneller und die Landesregierung hält mit dieser Geschwindigkeit Schritt. Ziel ist es deshalb, bis 2025 überall im Land Gigabit-fähige Leitungen zur Verfügung zu haben. Gerade für ein Land- und Technologieland wie Baden-Württemberg ist es wichtig, dass überall möglichst schnell Zugang zum sehr schnellen Internet besteht. Es ist eine Herkulesaufgabe. So schön die Landschaft hier auch ist, das Verlegen von Leitungen und Kabeln ist manchmal schwierig: Der Schwarzwald und die Schwäbische Alb mit ihrer Topographie und auch mit ihrem steinigen Untergrund begleiten uns Breitbandausbau eine ziemliche Herausforderung“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Im Jahr 2021 wurden bei zwölf Übergabeterminen insgesamt 735 Anträge über 821 Millionen Euro bewilligt. Damit können bundesweit mehr als 142.000 neue Glasfaseranschlüsse gefördert werden. Dazu zählen neben privaten Anschlüssen 810 Schulanschlüsse, 41 Krankenhausanschlüsse und 6.948 geförderte Anschlüsse für Gewerbestandorte.

Nach Breitbandatlas Mitte 2021 verfügen 94,9 Prozent der Haushalte in Baden-Württemberg über einen Internetanschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Das bedeutet eine Steigerung von mehr als 22 Prozentpunkten gegenüber Mitte 2016. Damals hatten nur 72,8 Prozent der Haushalte 50 Mbit/s Download. Im Gigabit-Bereich verzeichnete Baden-Württemberg einen rasanten Anstieg um 53,3 Prozentpunkte – von 6,2 Prozent der Haushalte Ende 2018 auf 59,5 Prozent Mitte 2021. Inzwischen liegt Baden-Württemberg beim Gigabit-Angebot in der Spitzengruppe der großen Bundesländer, rund sechs Prozentpunkte über dem Durchschnitt.

Der nächste Schritt in die Gigabit-Zukunft

„Um die positive Entwicklung voranzutreiben, haben wir jetzt den nächsten Gang von uns Breitbandförderung eingefügt und fördern nun auch die sogenannten „grauen Flecken“. Damit bauen wir unseren Förderbereich massiv aus, was uns einen weiteren kräftigen Schub geben wird. Viele Kommunen stehen mit ihren Plänen bereits in den Startlöchern und können jetzt loslegen. Das ist ein weiterer Riesenschritt auf dem Weg in die Gigabit-Zukunft unseres Landes“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Mit dem Grauflecken-Programm, mit der Erhöhung der Akzeptanzschwelle, für die Digitalisierungsminister Thomas Strobl jahrelang hartnäckig und erfolgreich in Brüssel und Berlin gekämpft hatte, kommen nun alle Gebiete in Frage, die weniger als 100 Mbit/s im Download haben (bisher 30 Mbit/s). Bisher sind beim Bund bereits fünf Anträge auf Infrastrukturförderung des Landes eingegangen. 145 Marktforschungsverfahren werden derzeit evaluiert oder sind veröffentlicht. Durch die Kombination aus Bundes- und Landesförderung können die Kommunen 90 Prozent der Kosten für den Ausbau dieser Flächen übernehmen.

Weiter erfolgreich werben im Jahr 2022

Der Breitbandausbau ist die größte infrastrukturelle Herausforderung unserer Zeit und eine Aufgabe, die nur gemeinsam von Kommunen, Land, Bund und Telekommunikationsunternehmen gemeistert werden kann. Diese Aufgabe obliegt in erster Linie der Privatwirtschaft. Der Staat darf nur mit Förderprogrammen unterstützen, wo private Anbieter nicht investieren. Auch der private Netzausbau hat im vergangenen Jahr weiter an Fahrt gewonnen. Die Telekom ist und bleibt der größte Investor in den Glasfaserausbau des Landes. Der Ausbau der Kabelnetze von Vodafone hat zu einem deutlichen Anstieg im Gigabit-Bereich beigetragen. Zudem drängen neue Investoren in den Breitbandmarkt.

So baut beispielsweise die „Broadband Supply Deutschland GmbH“ den gesamten Neckar-Odenwald-Kreis in Eigenregie aus. „Starke öffentliche Förderung und große private Investitionen bedingen und ergänzen einander. So entsteht Wettbewerb, der Markt ist in Schwung, es passiert etwas, es geht voran. Das war der Plan – und es war toll, dass 2021 mit so großer Dynamik gelaufen ist und wir auch 2022 mit großen Ambitionen das Highspeed-Internet ins Land bringen“, so Digitalisierungsminister Thomas Strobl abschließend.

Der Breitbandausbau ist eingebettet in die Maßnahmen der Digitalisierungsstrategie digital@bw des Landes Baden-Württemberg. Seit Anfang digital @ bw Rund eine Milliarde Euro wurden bisher in Projekte der Digitalisierungsstrategie des Landes investiert. Darüber hinaus wurden seit 2016 über drei Milliarden Euro an Landes- und Bundesmitteln für den kommunalen Breitbandausbau eingesetzt.

Verteilung der Breitbandförderung 2021 nach Distrikten (PDF)

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