Abwasser

4,8 Millionen Euro für Abwasserbeseitigung in Römerstein

Mit einem Zuschuss in Höhe von 4,8 Millionen Euro Zuschuss unterstützt das Land den Ausbau der Abwasserbeseitigung in Römerstein.

Das Land unterstützt den Ausbau der Abwasserbeseitigung in Römerstein im Landkreis Reutlingen mit rund 4,8 Millionen Euro. Die beiden Förderbescheide für den ersten und dritten Bauabschnitt der Gesamtmaßnahme hat Umweltminister Franz Untersteller an den Stadtpräsident der Gemeinde, Matthias Winter, Erbrechen.

Gegenstand der Maßnahme ist die Ableitung des Abwassers aus Römerstein via Bad Urach zur Kläranlage des Abwasserverbands Ermstal in Metzingen. Dafür soll in einem ersten Bauabschnitt ein etwa sieben Kilometer langer Abwasserkanal entstehen, der via den Albtrauf hinweg nachher Bad Urach verläuft. Zudem soll die Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik der Regenwasserbehandlung in Römerstein erneuert werden. Die Investitionskosten für selbige Bauabschnitte belaufen sich insgesamt auf rund 8,3 Millionen Euro.

Zukunftsfähige Abwasserstrukturen

„Das Projekt ist ein sehr schönes Beispiel für eine gelungene interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der Abwasserbeseitigung“, lobte Umweltminister Franz Untersteller. „Es schafft eine zukunftsfähige Infrastruktur im Abwasserbereich in einem geologisch besonderen Gebiet und leistet damit vereinen wichtigen Beitrag zum Grundwasserschutz.“

Oberste Priorität beim Ausbau der Abwasserbehandlung im Land besteht dort, wo das Abwasser von Kläranlagen versickert und schnell ins Grundwasser eingeleitet wird – zum Beispiel auf der Karsthochfläche der Schwäbischen Alb. Umso dringlicher ist der Handlungsbedarf, wenn dies wie im Falle von Römerstein in Gebieten erfolgt, in denen Trinkwasser gewonnen wird. „Eine gut funktionierende Abwasserbeseitigung ist eine wasserwirtschaftliche Notwendigkeit“, betonte Untersteller. „Die gibt es nicht zum Nulltarif. Wir unterstützten unsrige Kommunen von dort gerne, wenn sie ihre Abwasserreinigung an unseren landespolitischen Zielsetzungen zurechtrücken und ihre Abwasserbehandlungsanlagen auf den neuesten Stand der Technik schaffen.“

Insgesamt stellt die Landesregierung den Städten und Gemeinden in diesem Jahr insgesamt 88 Millionen Euro für Investitionen in die Infrastruktur zur Abwasserbehandlung zur Verfügung.

Umweltministerium: Abwasser

Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg

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